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Puderbach/Gemünden

Fußball: Benny Walkenbach lässt die SG Puderbach spät jubeln

Die SG Westerburg/Gemünden kommt zu Hause auf keinen grünen Zweig. Im tabellarischen Nachbarduell gegen die SG Puderbach/Urbach-Dernbach/ Daufenbach/Raubach bekam die zweitschwächste Heimelf der Fußball-Bezirksliga Ost beim 1:2 (0:1) die Quittung für eine unterirdische Leistung in der ersten Hälfte.

Außer einer gelungenen Aktion David Gläsers auf Steilpass Christian Hartmanns (18.) war jede Menge Sand im Getriebe bei den Einheimischen. Mangelnde Konzentration im Passspiel erleichterte den zweikampfstarken Gästen das Defensivverhalten.

Puderbach hatte schon früh die Führung auf dem Fuß. Torwart Carsten Wolf machte die Möglichkeit von Gästestürmer Sooud Yousuf jedoch zunichte (2.). Danach tauchten die Gäste erst einmal ab und beschränkten sich erfolgreich auf die Abwehrarbeit. In der 35. Minute kam nach Henrik Sawad-skys 0:1 Würze in die bis dahin fade Begegnung.

Nach Wiederbeginn nahmen die Hausherren Fahrt auf und belagerten das Gästetor. Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer scheiterte aus der Drehung (55.). Zwei Minuten danach verwandelte Matthias Wengenroth einen Handelfmeter zum Gleichstand.

Puderbach hatte in dieser Phase nur noch verwaltet, spielte aber fortan wieder vermehrt nach vorne. Die Begegnung erreichte nun ein weitaus besseres Niveau und stand bis zum Abpfiff auf des Messers Schneide. Auch die Strafraumszenen häuften sich. Justin Keeler für die Platzelf (65.) sowie auf der Gegenseite Yousuf und Akram Chebab (70.) konnten ihre Farben aber nicht in Führung bringen.

Beide Seiten drängten auf die Entscheidung. Gläser nach Sololauf von Christian Knabe (76.) und Hartmann, dessen Kopfball Torwart Julian Schmitz an die Latte lenkte (80.), blieben ohne Fortune. Mit einem herrlichen Schlenzer brachte Benny Walkenbach Puderbach auf die Siegerstraße (82.). Sein Mitstreiter Jan Erik Grunewald köpfte an die Latte (90.). Westerburg steckte nie auf. Beim Versuch Matthias Wengenroths (90. + 1.) stand aber ebenfalls die Latte im Weg.

"Die Niederlage ist aufgrund der ersten Hälfte verdient. Da sind wir gar nicht ins Spiel reingekommen. Danach haben wir mehr versucht, hatten aber auch Pech und sind nun im Abstiegskampf angekommen", nahm Westerburgs Spielertrainer Meuer kein Blatt vor den Mund.

"Ein geordneter Spielaufbau war auf dem schwierigen Platz nicht möglich. Nach dem Ausgleich sind wir besser ins Spiel gekommen und haben einen Konter eiskalt genutzt", freute sich hingegen Puderbachs Trainer Maik Rumpel.

Von unserem Mitarbeiter

Rolf Schulze

SG Puderbach: Julian Schmitz – Alexander Hartstang, Grunewald, Arndt, Manuel Schmitz – Daniel Seuser, Pucha (80. Christoph Neitzert), Andre Neitzert (50. Chebab), Sawadsky, Dominik Hartstang (68. Walkenbach) – Yousuf.

Schiedsrichter: Christopher Groß (Münchenroth). – Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Henrik Sawadsky (35.), 1:1 Matthias Wengenroth (57., Handelfmeter), 1:2 Benny Walkenbach (82.).

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