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    Eishockey: Neuwieder Bären müssen mit kleinem Kader ran

    Beim Tabellenzweiten überraschen, gegen das Tabellenschlusslicht nicht stolpern: Der EHC "Die Bären" Neuwied hat einen klaren Plan für das anstehende Wochenende im Oberliga West-Pokal. Die Eishockeyspieler aus der Deichstadt sind am Freitagabend beim Oberligisten Grefrather EG (Spielbeginn 20 Uhr) nur Außenseiter. Am Sonntagabend im Heimspiel gegen die Amateure der Kölner Haie (19 Uhr) sind die Erwartungen hingegen hoch, die drei Punkte sollen in der Bärenhöhle bleiben. Doch die angespannte Personalsituation macht es nicht einfach.

    Die Eishockey-Bären des EHC Neuwied, Fabian Neumann und der US-Amerikaner Brian Gibbons (von links), kämpften im Hinspiel der Aufstiegsrunde gegen die Grefrather EG, hier David Bineschpayouh (rechts), verbissen. Am Ende unterlagen sie erst nach Penaltyschießen mit 5:6. Foto:  Jörg Niebergall
    Die Eishockey-Bären des EHC Neuwied, Fabian Neumann und der US-Amerikaner Brian Gibbons (von links), kämpften im Hinspiel der Aufstiegsrunde gegen die Grefrather EG, hier David Bineschpayouh (rechts), verbissen. Am Ende unterlagen sie erst nach Penaltyschießen mit 5:6.
    Foto: Jörg Niebergall

    Knapp 1000 Fans, dazu ein packendes Duell mit einer unglücklichen 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen - das Hinspiel gegen Grefrath in Neuwied ist allen noch bestens in Erinnerung. Die Neuwieder hatten als amtierender Regionalligameister dem höherklassigen Oberligisten einen tollen Kampf geboten und sich am Ende mit einem Punkt belohnt. Dies in Grefrath zu wiederholen dürfte jedoch schwer werden. "In Grefrath zu spielen ist super unangenehm", sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. "Allerdings steht Grefrath ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Die letzten Ergebnisse waren nicht gerade überragend. Wir sind allerdings von Verletzungen, Erkrankungen und Sperren befallen. Wir werden nicht unseren besten Kader stellen können, wollen uns aber dennoch so teuer wie möglich verkaufen. Vor allem aber werden wir versuchen es deutlich besser zu machen als bei der klaren Niederlage in Ratingen", sagt Lörsch.

    Der Gegner am Sonntagabend in Neuwied, das Schlusslicht hat zwar nur einen Punkt auf dem Konto, aber dennoch gute Spiele und teilweise knappe Ergebnisse abgeliefert. "Manche Spielausgänge lassen aufhorchen, wie etwa der Punktgewinn in Grefrath", sagt Lörsch. "Das wird ein anstrengendes Spiel und wir dürfen uns auch nicht durch unsere beiden Siege gegen Köln in der Hauptrunde der Regionalliga blenden lassen. Wir müssen uns bestmöglich auf den Gegner vorbereiten und unsere Ausfälle ideal kompensieren."

    Unklar war bis Mittwochabend, wie lange Andrew Love nach seiner Matchstrafe in Ratingen gesperrt sein wird. Ein Video der Partie hatte den Kanadier deutlich entlastet. "Dieses Video haben wir auch beim Verband eingereicht, weil es zeigt, dass Andrew nichts tut, was dieses Strafmaß rechtfertigt", sagt der EHC-Trainer.

    Vorzeitig beendet haben die Bären die Aktion "Macht die Bärenhöhle voll - reloaded" für das Heimspiel am Sonntag, 9. Februar, gegen die Ratinger Ice Aliens. Die bisherigen Anmeldungen von Gruppen, Vereinen und Firmen übersteigen bereits jetzt um ein Vielfaches die Resonanz aus den Vorjahren. Von diesem riesigen Zuspruch zeigt sich auch das Team beeindruckt: "Die Mannschaft genießt das in vollen Zügen", sagt Lörsch. "Die Jungs saugen auch die Stimmung bei den Heimspielen geradezu auf. Fantastisch, was hier derzeit rund um die Bären los ist. Aber die Spieler haben sich diese Resonanz auch mit starken Leistungen verdient."

    Der EHC weist darauf hin, dass es natürlich noch Tickets gibt für das Heimspiel gegen Ratingen, empfiehlt aber dringend, sich diese im Vorverkauf zu sichern. Bereits beim Spiel gegen Köln diesen Sonntag können Karten für die Partie eine Woche später gegen Ratingen erworben werden. red/tn

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