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    Tischtennis: Grenzau setzt weiter auf Masaki Yoshida – Kleine Chance auf Play-offs

    Acht Niederlagen hatte Tischtennis-Bundesligist TTC Zugbrücke Grenzau in dieser Saison bislang zu quittieren - unter anderem gegen Gegner, gegen die ein Play-off-Aspirant nicht verlieren sollte. Beim Drittletzten TTC Hagen gab's vor sechs Wochen ein ärgerliches 2:3, nachdem die Brexbachtaler zuvor gegen direkte Konkurrenz im Kampf um die ersten vier Plätze den Kürzeren gezogen hatten. Und dennoch: Die Mannschaft um Spitzenspieler Andrej Gacina kann es am letzten Spieltag noch schaffen, hat die Chance, sich von Platz sechs auf Platz vier vorzuschieben. Voraussetzungen sind am Sonntag ab 15 Uhr ein eigener hoher Sieg beim Tabellensiebten TTF Ochsenhausen und deutliche Niederlagen des 1. FC Saarbrücken (Vierter, bei Borussia Düsseldorf) und von Werder Bremen (Fünfter, beim TTC Frickenhausen). "Die Chance ist gering, aber sie ist da", sagt Grenzaus Präsident Manfred Gstettner vor dem packenden Saisonfinale.

    Immer voller Einsatz: Masaki Yoshida hat sich im Brexbachtal schnell zum Publikumsliebling gemausert. Der flinke Japaner soll daher auch in der kommenden Saison für den TTC Grenzau an die Platte gehen.
    Immer voller Einsatz: Masaki Yoshida hat sich im Brexbachtal schnell zum Publikumsliebling gemausert. Der flinke Japaner soll daher auch in der kommenden Saison für den TTC Grenzau an die Platte gehen.
    Foto: Marco Rosbach

    Der Macher des Tischtennissports am Brexbach hat dieser Tage alle Hände voll zu tun. Einerseits fordert die in dieser Form außergewöhnliche Konstellation vor dem 18. und letzten Spieltag der Saison alle Konzentration, andererseits gilt es, trotz widriger wirtschaftlicher Bedingungen die 33. Bundesliga-Runde des TTC vorzubereiten. Dabei scheint Gstettner auf einem guten Weg zu sein. Nach der Einigung mit der Nummer eins Andrej Gacina (wir berichteten) liegt inzwischen auch für den hoch talentierten 19-jährigen Japaner Masaki Yoshida ein fertig ausgearbeiteter Vertrag vor. "Die Unterschrift fehlt noch, doch das ist nur noch Formsache", sagt der TTC-Boss und freut sich: "Masaki ist ein Publikumsliebling. Er ist jung, sympathisch und passt menschlich hervorragend zu uns." Außerdem fühle sich Yoshida wohl im Westerwald, ergänzt Gstettner, wohl wissend, dass in der Vergangenheit nicht jede Integration asiatischer Spieler so reibungslos verlaufen ist.

    Wie wichtig der Japaner für Grenzau ist, zeigte sich in jenen vier Spielen im Januar und Februar, in denen der Play-off-Traum der Grenzauer bereits geplatzt schien. Erst fehlte die Nummer zwei, weil er in seiner Heimat bei der nationalen Meisterschaft spielte, dann erwischte er nach seiner Rückkehr einen "schwarzen Tag" (Gstettner), als er beim 2:3 in Hagen zunächst Maharu Yoshimura in drei Sätzen unterlegen war und dann im Fünf-Satz-Krimi gegen Ovidiu Ionescu das Nachsehen hatte. "Diese Begegnung war unser größter Fehler in der gesamten Saison", blickt Spielertrainer Tomas Pavelka zurück. "Da haben wir Matchbälle liegen gelassen, dadurch ist die Chance, auf den letzten Drücker noch in die Play-offs zu kommen, nicht größer."

    Die Situation vor dem finalen Spieltag der Saison ist für Pavelka, der mit TTC-Präsident Gstettner noch über eine Verlängerung seines Engagements am Brexbach verhandelt, alles andere als kompliziert. "Wir haben die ganze Saison von Spiel zu Spiel geschaut, daran wollen wir nichts ändern", sagt der Spielertrainer. "Wir ziehen unser Ding durch und versuchen, in Ochsenhausen zu gewinnen. Was am Ende dabei herauskommt, werden wir sehen."

    Manfred Gstettner glaubt fest daran, "dass wir diese Super-Mannschaft aus Ochsenhausen, die im Finale des ETTU-Cups steht, schlagen können". Die Frage sei, ob nach dem 3:2-Hinrundenerfolg nun auch ein glatter Sieg möglich ist. Und genau einen solchen brauchen die Westerwälder, um im günstigsten Fall an Bremen und Saarbrücken vorbeiziehen zu können. Während die Hansestädter nach Punkten gleichauf sind mit Grenzau und nur um zwei Spiele besser, hat Saarbrücken zwei Punkte mehr und liegt in der Spielbilanz deutlich vorne (plus sieben gegenüber plus zwei). Zwar müssen die Saarländer bei Rekordmeister Düsseldorf antreten, doch werden die Borussen, die Platz zwei sicher haben, vermutlich ohne ihren Weltklassemann Timo Boll spielen. Die German Open ließ Boll zuletzt aufgrund einer Verletzung sausen, "da haben wir keine Schützenhilfe zu erwarten", meint Gstettner. Den Glauben an das Wunder am letzten Spieltag verliert Grenzaus Präsident aber nicht: "Ein paar Prozent gibt es noch. Wir werden sehen."

    Von unserem Redakteur Marco Rosbach

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