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Siershahn

Tennis: Mit Losglück ist DM-Endspiel erreichbar

Am Samstag und Sonntag, jeweils von 10 Uhr an, ist es endlich so weit: Dann richtet der TC Siershahn auf seiner Anlage und in Ransbach-Baumbach die Endrunde um die deutsche Tennis-Mannschaftsmeisterschaft der Männer 65 aus. Wir sprachen im Vorfeld mit Dieter Roth, der seit rund zwölf Jahren Mannschaftsführer des Siershahner Teams ist und dem Vierer-Turnier nach dem Auskurieren einer ernsthaften Verletzung mit besonderer Spannung entgegenfiebert.

Diese Mannschaft von DSD Düsseldorf geht am Wochenende als Favorit in das Vierer-Endrundenturnier um die deutsche Tennis-Mannschaftsmeisterschaft der Männer 65 in Siershahn und Ransbach-Baumbach, von links: Winfried Weidlich, Jochen Otto, Georg Sonsalla, Edgar Evenkamp, Henk Korteling (Niederlande), Klaus Weiss, Georg Gogolin, Keith Bland (Großbritannien) und Jürgen Franke.
Diese Mannschaft von DSD Düsseldorf geht am Wochenende als Favorit in das Vierer-Endrundenturnier um die deutsche Tennis-Mannschaftsmeisterschaft der Männer 65 in Siershahn und Ransbach-Baumbach, von links: Winfried Weidlich, Jochen Otto, Georg Sonsalla, Edgar Evenkamp, Henk Korteling (Niederlande), Klaus Weiss, Georg Gogolin, Keith Bland (Großbritannien) und Jürgen Franke.
Foto: honorarfrei

Herr Roth, Ihre Mannschaft hat sich als Südwestmeister für die nationale Endrunde qualifiziert. Wie ist dieser Titelgewinn einzuordnen?

Siershahns Mannschaftsführer Dieter Roth wird im August 70 Jahre alt und hofft auf ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bei der DM.
Siershahns Mannschaftsführer Dieter Roth wird im August 70 Jahre alt und hofft auf ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bei der DM.
Foto: honorarfrei

Wir wollten mit unserer Neuverpflichtung, dem früheren spanischen Daviscupspieler Jairo Velasco, und mit Willi Hagner natürlich oben mitspielen. Es war klar, dass Baden-Baden und Pforzheim unsere stärksten Gegner sein würden. Rang eins war aber doch sehr fraglich, da gehört auch ein wenig Glück dazu. Nach dem 5:4-Sieg über Baden-Baden war für uns alles möglich – und dann haben wir mit dem 6:3 gegen Pforzheim die Südwest-Meisterschaft perfekt gemacht.

Nun spielt Siershahn gegen Berlin, Düsseldorf und München um den DM-Titel . . .

Ja, der Berliner Mannschaftsführer hatte sich schon vorab auf Pforzheim auf Austragungsort für die DM-Endrunde eingestellt und hat mich gleich angerufen und gefragt, wo Siershahn überhaupt liege. Ich habe dann gesagt: Siershahn hat 270 000 Einwohner, und er hat geantwortet: Was, das gibt es doch nicht, dann müsste ich das doch kennen. Und dann habe ich gesagt, er soll getrost zwei Nullen wegstreichen, und dass Siershahn im Westerwaldkreis liegt.

Wie weh hat es Ihnen denn getan, als Mannschaftsführer fast nur zugeschaut zu haben?

Das hat sehr weh getan, denn ich spiele leidenschaftlich gern Tennis. Aber ich hatte mir Ende Februar bei einem Turnier in Ransbach-Baumbach beim Erlaufen eines Stoppballs einen Achillessehnenriss zugezogen. Ich habe dann alles getan, um schnell wieder fit zu werden, konnte aber in der Medenrunde nur ein Doppel in Mainz bestreiten. Als der Mannschaftserfolg da war, habe ich mich aber genauso gefreut, als wenn ich selbst mitgespielt hätte.

Wie stehen nun Ihre Einsatzchancen für die Endrunde?

Ich werde in Einzel und Doppel spielen und meine Einsätze mit Helmut Bliss teilen.

Was trauen Sie Ihrer Mannschaft am Wochenende zu?

Wenn wir Losglück haben und Berlin als Gegner erwischen, dann haben wir eine Finalchance. Die Berliner sind zwar insgesamt recht gleichmäßig und gut besetzt, haben aber vorn nicht die absoluten Topleute mit Ausnahme von Hajo Plötz. Wenn es im Halbfinale nicht für uns klappen sollte, dann spielen wir halt um den dritten Platz. Absoluter Topfavorit ist für mich der Titelverteidiger aus Düsseldorf, die haben ein enorm hohes Niveau. Gegen München hätten wir eher eine Minichance als gegen die Düsseldorfer.

Das Gespräch führte

Christoph Gerhards

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