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    Leichtathletik: Görg und Brenner siegen beim Lauf in Wallmerod

    Beim nunmehr 23. internationalen Straßenlauf auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Wallmerod und Westerburg verteidigte Susan Klimpke mit ihrem vierten Platz die Führung in der "Wäller Laufcup"-Wertung. Anja Brenner von der WSG Bad Marienberg gewann das Rennen über 10 Kilometer. Bei den Männern war Heiko Görg über diese Distanz nicht zu schlagen. Tina Schneider von der LG Sieg triumphierte beim Halbmarathon.

    Kurz nach dem Startschuss noch in zweiter Reihe, am Ende aber ganz vorne: Heiko Görg (Startnummer 133) von der LG Horsack entschied beim Straßenlauf des TuS Wallmerod die zehn Kilometer für sich und übte im Anschluss Kritik an der Wertung des "Wäller Laufcups".
    Kurz nach dem Startschuss noch in zweiter Reihe, am Ende aber ganz vorne: Heiko Görg (Startnummer 133) von der LG Horsack entschied beim Straßenlauf des TuS Wallmerod die zehn Kilometer für sich und übte im Anschluss Kritik an der Wertung des "Wäller Laufcups".
    Foto: Thomas Oesterrei

    Otmar Krekel war als langjähriger Veranstalter sichtlich zufrieden. "Das Wetter war toll, und es lief alles glatt", fasste er "seinen" Bahnhofslauf zusammen.

    Strahlende Siegerin: Tina Schneider landete einen Halbmarathon-Erfolg im Alleingang und versprach, im nächsten Jahr wiederzukommen.
    Strahlende Siegerin: Tina Schneider landete einen Halbmarathon-Erfolg im Alleingang und versprach, im nächsten Jahr wiederzukommen.
    Foto: Thomas Oesterrei

    Die Jüngsten machten an diesem sonnigen Tag wie gewohnt den Anfang. Über 400 Meter war der Siebenjährige Jannis Rudolph der Gewinner. Im 800-Meter-Lauf der Bambini siegte Lorena Garaboa, die für den gastgebenden TuS Wallmerod startet. "Im Laufen bin ich nur schwer zu schlagen", erklärte sie keck und selbstbewusst. Im nun folgenden 800-Meter-Lauf der Schüler kam der aus Mähren stammende Matthias Aßmann als Erster ins Ziel und meinte nur: "Es war toll und sehr anstrengend."

    "Ich trainiere schon ganz doll", gab der neunjährige Hachenburger Arnold Maklezow zu, nachdem er den 1600-Meter-Jugendlauf für sich entschieden hatte. Den 5-Kilometer-Jedermannlauf konnte Marek Spriestersbach klar gewinnen. "Es war meine erste Teilnahme, die Strecke ist am Anfang und Ende etwas hügelig, aber richtig schnell", sagte er.

    Mittlerweile machten sich die zahlreichen Läufer für die längeren Strecken warm. Darunter auch Heiko Görg von der LG Horsack, der den Laufcup schon mehrmals für sich entscheiden konnte. "Ich laufe nur für den Spaß mit - bis sich das Reglement mal ändert", erklärte er. Es werden mittlerweile alle Läufe gewertet, und es gibt nicht mehr die Möglichkeit eines Streichergebnisses.

    Nach 36:21 Minuten kam Heiko Görg über die Ziellinie und kommentierte sein Rennen so: "Ich hatte mit Tobias Giesen (SC Kannebäckerland) einen tollen Tempomacher. Er lief die ganze Zeit vor mir, und erst auf den letzen 700 Metern konnte ich ihn noch überholen. Ohne ihn hätte ich nicht gewonnen." Als erste Frau über die 10 Kilometer erreichte Anja Brenner das Ziel. "Ich mache am kommenden Wochenende beim Kannebäcker-Extremlauf mit und bin topfit", sagte sie.

    Susan Klimpke belegte nach "einer Woche im Bett" immerhin noch Platz vier und liegt weiterhin auf Rang eins in der Wertung im Laufcup. Die Vorjahressiegerin Sabine Schenkenhofer belegte den zweiten Platz und sagte: "Nach einem Ermüdungsbruch fange ich gerade wieder an zu trainieren und greife im nächsten Jahr wieder an."

    Die längere Distanz war in Wallmerod der Halbmarathon. Hier überzeugte eine 23-Jährige aus Michelbach bei Altenkirchen: Tina Schneider erreichte nach 1:23:12 Stunden den Zielbereich als Erste. "Ich bin komplett alleine gelaufen. Die ersten fünf Kilometer hat noch Maik Baltes das Tempo gemacht, dann hatte ich es aber eilig", kommentierte die Westerwälderin ihr Rennen. Im September will sie bei den deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer auf der Straße die nächste Duftmarke setzen, nachdem sie zuvor schon Platz zwei in der Rheinlandmeisterschaft über fünf Kilometer belegt hat. "Ich komme nächstes Jahr bestimmt wieder", versprach Schneider.

    Der aus Betzdorf stammende Zweitplatzierte Maik Baltes erklärte sein Rennen zum Trainingslauf: "Im Oktober will ich beim Dreiländermarathon am Bodensee teilnehmen, dafür war diese schnelle Strecke eine ideale Trainingseinheit."

    Nettes Bild am Rande: Ein Vater und seine (erwachsene) Tochter kamen Händchen haltend ins Ziel gelaufen: Tine Winkler mit Papa Uwe aus Hachenburg. "Das war mein erster Lauf hier, der letzte Kilometer ist schon fies, weil es noch mal bergauf geht", beschrieb sie. "Ein wirklich schöner Lauf", ergänzte ihr Vater, der sonst nur längere Distanzen läuft.

    Von unserem Mitarbeiter Thomas Oesterreich

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