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    Fußball-Bezirksliga: Westerburg und Müschenbach stehen auswärts unter Druck

    In der Fußball-Bezirksliga Ost beginnt die heiße Phase im Abstiegskampf. Mehr als die halbe Liga ist noch in der Verlosung. Einige Mannschaften können in diesen Tagen den Grundstein zum Ligaverbleib legen. Alle Spiele werden am Sonntag, 14.30 Uhr, angepfiffen.

    Gegensätze: Mario Pavelic (links) erwartet mit dem SC Berod-Wahlrod das sieglose Schlusslicht aus Herdorf, Daniel Hannappel (rechts) mit der SG Hundsangen/Obererbach den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Malberg.  Foto: Perro
    Gegensätze: Mario Pavelic (links) erwartet mit dem SC Berod-Wahlrod das sieglose Schlusslicht aus Herdorf, Daniel Hannappel (rechts) mit der SG Hundsangen/Obererbach den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Malberg.
    Foto: Perro

    Bezirksliga Ost

    VfL Hamm - SG Westerburg/Gemünden (Hinrunde 5:3). Auswärts hui, Heimspiel pfui - die SG Westerburg/Gemünden (12. Platz/26 Punkte) bekommt auf eigenem Platz in dieser Saison keine guten Leistungen zustande und unterlag auch am vergangenen Wochenende gegen die SG Puderbach mit 1:2. "Jede Woche werde ich von den Zuschauern gefragt, ob das noch die gleichen Spieler sind, die eine Woche vorher auch gespielt haben", ärgert sich auch Spielertrainer Oliver Meuer über das wechselvolle Auftreten seines Teams. Nur gut, dass am Sonntag wieder ein Auswärtsspiel auf dem Spielplan steht, wenngleich der Partie beim punktgleichen VfL Hamm (13./26) eine enorm wichtige Rolle im Abstiegskampf zugemessen werden kann: "Klar ist der Druck jetzt groß. Wir müssen da schon punkten. Dazu brauchen wir ein gutes Zweikampfverhalten, müssen aber den Ball am Boden lassen und auch Fußball spielen", so Oliver Meuer.

    SG Puderbach - SG Guckheim/Kölbingen (Hinrunde 0:1). Bei der SG Guckheim/Kölbingen (3./36) läuft's in diesen Tagen rund: Der 3:1-Derbysieg gegen die SG Hundsangen/ Obererbach verstärkt das Selbstvertrauen der Elf von Spielertrainer Stefan Schäfer erneut: "Wir haben da aus einer fußballerisch schwächeren ersten Halbzeit die richtigen Lehren gezogen und verdient gewonnen", erklärt er rückblickend und gibt auch für das Spiel in Puderbach (11./28) einen Sieg als Ziel aus: "Das wird eine heikle Aufgabe, aber wir wollen jetzt den dritten Platz sichern, und dazu brauchen wir einen weiteren Sieg." Mit dem Lauf der Erfolgsserie im Jahr 2014 fährt Guckheim guten Mutes zum Kunstrasenplatz nach Puderbach und kann dabei auch wieder auf Niclas Schneider bauen. Er kehrt nach seiner Rot-Sperre in den Kader zurück. "Das gibt uns natürlich wieder mehr Möglichkeiten", freut sich Stefan Schäfer.

    SG Hundsangen/Obererbach - SG Malberg/Rosenheim (Hinrunde 0:6). Wenn man Hundsangens (9./29) Trainer Ralf Hannappel nach den Gründen für die aktuelle Negativserie befragt, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Wir haben nach der Winterpause zu wenig Tore gemacht." In fünf Spielen konnte seine Elf nur dreimal den gegnerischen Torwart überwinden. Ist das ein Vorwurf an die Stürmer? "Jein, wir spielen uns zu wenige Torchancen heraus, aber wir bewegen uns natürlich auch vorne nicht gut", erklärt Hannappel, der dies auch auf einen kleinen Fitnessrückstand seiner beiden etatmäßigen Angreifer zurückführt: "Sie haben ja große Teile, beziehungsweise die ganze Vorbereitung verpasst." Am Sonntag kommt der ungeschlagene Tabellenführer aus Malberg (1./57) nach Hundsangen: "Die stechen von der Qualität natürlich schon noch einmal hervor", lobt Hannappel, will sich aber mit seiner Mannschaft nicht verstecken: "Wir haben keine Angst, wollen auf jeden Fall punkten und unsere Offensivqualität endlich wieder zeigen."

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - TuS Gückingen (Hinrunde 1:0). Näher an einer Niederlage hatte Spitzenreiter Malberg wohl noch keiner im bisherigen Saisonverlauf. Beim 3:3 im Derby kassierte die SG Weitefeld (6./30) erst Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer, dennoch sprach Trainer Volker Heun hinterher von einem gerechten Remis. "Natürlich ist es bitter, wenn man so spät den Ausgleich bekommt. Andererseits hätte Malberg aber nach 25 Minute auch schon klar führen müssen." Eine ähnlich schwere Aufgabe erwartet Heun nun im Heimspiel gegen den TuS Gückingen (10./29), der in der Rückrundentabelle auf Platz eins steht. "Das ist schon sensationell, was die in diesem Jahr bisher darbieten", mahnt der Weitefelder Coach zur Vorsicht und verweist dabei vor allem auf TuS-Torjäger Darius Kloft, der in den bisherigen fünf Ligaspielen in 2014 schon neunmal geknipst hat.

    SC Berod-Wahlrod - SG Herdorf (Hinrunde 4:0). Auch Tage nach dem ernüchternden 1:4 gegen Gückingen ist die Enttäuschung bei Thomas Schäfer groß. "Wir haben zu keiner Zeit das umgesetzt, was wir uns die Woche über im Training erarbeitet hatten", blickt der Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (7./30) auf die jüngste Heimpleite zurück und will von einer Wiedergutmachung nichts wissen. "Das kann man nicht wieder gutmachen. Die Punkte sind weg." Und dennoch dürfen nun im nächsten Heimspiel gegen die SG Herdorf (16./3) keine Ausreden gelten, wenngleich Schäfer höchsten Respekt vor dem Schlusslicht hat: "Vor denen muss man den Hut ziehen. Ich denke, dass die an einem Punkt angelangt sind, an dem sie sich für ihr Engagement auch mal belohnen werden. Das muss aber nicht ausgerechnet gegen uns der Fall sein."

    SG Ellingen - Spvgg EGC Wirges II (Hinrunde 2:0). Durch vier ungeschlagene Spiele in Folge ist die zweite Mannschaft der Spvgg EGC Wirges (8./30) in ruhigeres Fahrwasser gelangt, sicher sind sich die Schützlinge von Trainer Thomas Arzbach allerdings noch nicht: "Das können wir erst sein, wenn wir rechnerisch die Klasse gehalten haben. Die Stimmung ist aber jetzt definitiv wieder besser." Genau diese positive Stimmung will die Rheinlandliga-Reserve beim schweren Auswärtsspiel in Straßenhaus gegen den Tabellenzweiten SG Ellingen (2./40) in eine erneut gute Leistung ummünzen: "Das wird ein sehr intensives Spiel. Wir müssen auf alle Fälle hellwach sein. Wenn uns das gelingt, dann könnten wir Ellingen ärgern, denn wir brauchen die Punkte noch", erklärt Thomas Arzbach und warnt vor dem Hexenkessel auf dem Straßenhausener Kunstrasenplatz: "Die Zuschauer auf dem Hügel dort können eine Mannschaft schon tragen."

    TuS Montabaur - SG Müschenbach/Hachenburg (Hinrunde 3:1). Eine tolle Moral hat die SG Müschenbach/Hachenburg (15./20) am vergangenen Spieltag gezeigt und einen 0:3-Rückstand gegen die SG Nievern/Fachbach noch aufgeholt. Trotzdem ist Spielertrainer Björn Hellinghausen enttäuscht vom 3:3 gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf: "Wir hatten uns unbedingt vorgenommen zu gewinnen, und da reicht eine halbe Stunde guter Fußball einfach nicht aus." Am Sonntag reisen die Aufsteiger von 2012 zum TuS Montabaur (4./32), der am vergangenen Wochenende in einem flotten Spiel bei der zweiten Mannschaft der Spvgg EGC Wirges mit 1:2 den Kürzeren gezogen hat. "Auch wenn wir mal ein Gegentor bekommen, dürfen wir uns dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen und dürfen uns verstecken", so Hellinghausen, der von seiner Mannschaft unbedingten Siegeswillen fordert: "Wir müssen jetzt gewinnen. Egal wo und egal gegen wen."

    Bezirksliga Mitte

    SF Höhr-Grenzhausen - FSG Bengen (Hinrunde 2:2). Seit etwas mehr als einer Woche ist Dirk Hannappel Trainer bei den Sportfreunden aus Höhr-Grenzhausen (10. Platz/25 Punkte) und beschreibt seine ersten Eindrücke durchweg positiv: "Es hat Spaß gemacht, die Mannschaft ist im Training sehr lernwillig. Mit dem Punkt kann ich auch gut leben, auch wenn vielleicht noch mehr drin gewesen wäre." Beim 1:1 im Derby gegen den SV Niederwerth machte Hannappel dann auch die Ansatzpunkte für die nächsten Wochen aus: "Wir müssen uns, wenn der Gegner den Ball hat, genauso reinknien, wie wenn wir selbst den Ball haben, und im Strafraum besser zum Abschluss kommen." Die Chance dazu haben die Sportfreunde am Sonntag gleich wieder vor eigenem Publikum gegen die FSG Bengen (9./28), die zuletzt mit 2:0 gegen Urmitz erfolgreich war und drei Punkten mehr aufweist.

    Von unseren Mitarbeitern Nils Heinen und Andreas Hundhammer

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