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    Handball: Vallendar gelingt gegen Offenbach der höchste Saisonerfolg

    "Das macht man eigentlich nicht", kommentierte Wolfgang Reckenthäler eine der letzten Szenen aus dem Heimspiel seiner Mannschaft gegen den TV Offenbach. Die Oberliga-Handballer des HV Vallendar bekamen kurz vor dem Abpfiff noch einen Siebenmeter zugesprochen. Teammitglieder wählten Torhüter Bastian Burgard als Schützen aus. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte das Spielgerät im gegnerischen Kasten. "Das ist eigentlich deprimierend für deinen Gegenüber. Aber die Jungs haben sich im Überschwang der Gefühle dazu hinreißen lassen", ergänzte Reckenthäler. Es sollte aber sein einziger Kritikpunkt sein, denn mit 29:19 (12:7) besiegten die Spieler vom Mallendarer Berg den Tabellendritten TV Offenbach klar in beeindruckender Manier.

    Bis auf diese eine Aktion hatte Wolfgang Reckenthäler nichts zu meckern. Schon gar nicht mit seinem Torhüter Burgard, der etliche Würfe auf sein Tor abwehren konnte. "Letzte Woche war es noch Daniel Stein, der überragend gehalten hat. Diesmal war es Burgard. Das war eine tolle Leistung von dem Jungen", lobte Reckenthäler. Insgesamt musste der 23-Jährige nur 19 Mal hinter sich greifen, um einen Ball aus den Maschen zu holen und in Richtung Anwurfpunkt zu werfen. Weniger hatte Offenbach nur im Auftaktspiel der Saison gegen Saulheim (16 Tore) getroffen. Doch Burgard war nicht alleiniger Verursacher für die geringe Anzahl an Gegentreffern. Denn vor ihm agierte eine 3-2-1-Deckung, die die gefährlichen Rückraumschützen der Gäste fast neutralisierte. Dominik Böttche, sonst immer für fünf bis zehn Tore gut, brachte es gerade einmal auf zwei Tore. Sein Kompagnon Christoph Morio kam auf einen Treffer mehr.

    Besonders Marco Binnes machte es als Mann auf der Spitzenposition der Offenbacher Offensive das Leben schwer. Derart gut eingestellt, erwischten die Vallendarer ihre Gäste kalt und konnten sich so eine 7:1-Anfangsführung aufbauen. Reckenthäler: "Wir waren auf gut vorbereitet, Offenbach stand mehrfach auf verlorenem Posten."

    So hielt Vallendar den Vorsprung bis zum Seitenwechsel annähernd konstant, um diesen nach dem Wiederanpfiff zu erhöhen. Bei einer Differenz von zehn Toren (25:15) hatte der Gastgeber allerdings genug. Vallendar hatte bis dahin nur kurzfristig Probleme mit dem Linkshänder Maximilian Daum bekommen, letztlich aber fanden die Gastgeber auch gegen ihn geeignete Mittel, um die Anzahl seiner Treffer nicht ausufern zu lassen. "Auch wenn man klar sagen muss, dass Offenbach zur Zeit etwas schwächelt, so haben wir taktisch sehr gut gespielt und den Sieg mehr als verdient", sagte Reckenthäler. Für ihn besonders erfreulich war, dass die Mannschaft ihre konsequente Spielweise bis zum Schluss durchzog und zu keiner Phase davon abwich. Vallendar hat sich mit dem 29:19 nicht nur seinen höchsten Saisonsieg beschert, sondern sich auch Luft im Kampf um den Klassenverbleib verschafft.

    Vallendar: Burgard (1), St. Baldus (3), Binnes (5), Lohner (4), M. Baldus (4), Busse (2), Gras (1), Pitzen (1), Woods (5/4), Gerdon (3), Dietz, Balmert, Schäfer.

    Von Robert Eifler

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