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    Fußball: Manuel Zorn erlöst Argenthal

    Viel verunsicherter kann eine Fußball-Mannschaft eigentlich kaum auftreten. Zittersieg ist eine Verniedlichung dessen, was sich in Argenthal abspielte. Bezirksligist SG Argenthal/Liebshausen/Mörschbach vergab beim 1:0-Erfolg gegen den ATA Sport Urmitz zwei Elfmeter und musste sich am Ende beim großartig aufgelegten Torwart Michael Reuther bedanken, der in der Schlussphase drei hundertprozentige Torchancen der Gäste vereitelte. "Mir ist eigentlich gar nicht klar, warum wir so auftreten", sagte SG-Trainer Timo Klein. "Klar, der Saisonstart war schlecht. Aber es war auch erst der dritte Spieltag. Da muss eigentlich noch keine Unruhe herrschen." Klein hofft, dass die drei Punkte gegen die schwachen Urmitzer Selbstvertrauen und "eine breite Brust bringen".

    Torwart Michael Reuther (in Gelb) rettete Argenthal den 1:0-Zittersieg gegen ATA Sport Urmitz. Teamkollege Marc Leininger (rechts) verschoss einen von insgesamt drei nicht genutzten Elfmetern in der Partie. Foto: Schmitt
    Torwart Michael Reuther (in Gelb) rettete Argenthal den 1:0-Zittersieg gegen ATA Sport Urmitz. Teamkollege Marc Leininger (rechts) verschoss einen von insgesamt drei nicht genutzten Elfmetern in der Partie.
    Foto: Schmitt

    Die hatten gestern praktisch nur zwei Argenthaler. Neben Reuther war dies vor allem Erdusch Gubetini. Gubetini machte das, was ein Stoßstürmer tun soll. Er wuchtete seinen Körper in jedes lange Anspiel, legte ab, verlängerte, setzte die Verteidiger unter Druck. Eine solche Szene brachte schließlich auch die Führung. Gubetini sicherte eine Flanke mit seiner Brust und fiel nach hinten. Der Ball lag frei im Strafraum. Rechtsverteidiger Manuel Zorn rauschte heran und schnippelte ihn mit viel Drall in den Winkel (59.). "Bezeichnend, dass Manuel als Verteidiger das Tor macht", sagte Klein. "Vielleicht musste es heute einfach so sein." Die restlichen Argenthaler wehrten sich schließlich tüchtig gegen einen eigenen Treffer. Zunächst war es Gubetini, der das leere Tor nicht traf, als ATA-Verteidiger Yakup Aydin überraschend in seinen Lauf verlängerte (30.). Richtig kurios wurde es erst danach: Roman Theise trat nach Foul an Gubetini zum ersten Strafstoß der Partie an. Flamur Krasniqi wischte den Versuch mit einem Reflex über die Latte (38.). Eine Minute nach der Pause versuchte sich Marc Leininger vom Punkt aus. Diesmal kam Daniel Hilgert-Walber im Strafraum zu Fall. Leininger verlud den Torwart und schob den Ball ins Grüne neben den Pfosten. "Unglaublich", brüllte sogar Gäste-Trainer Nezir Aydin. Doch auch seine Mannschaft machte es nicht besser. Nach Foul an Siavash Ostavari, sollte Aydin Sögünmez aus elf Metern vollstrecken. Sein Schüsschen kullerte in die Arme von Reuther (52.).

    Es sollte ein vertrautes Bild werden. Reuther, vor Wochenfrist noch mit zwei Patzer aufgefallen und auch in der Situation die zum Strafstoß führte, nicht ganz sicher, stoppte jeden ATA-Angriff. Vor allem Ismayil Barut, eine Art Ein-Mann-Büffelherde im Sturm, überrollte mehrmals die SG-Deckung. Doch egal, was er versuchte: Reuther war seiner Wucht in allen Situationen gewachsen. Egal ob er per Fußabwehr (79.), per Hechtsprung (81.) oder mit seiner breiten Brust (90.) - er klärte einfach alles.

    Von unserem Mitarbeiter

    Carsten Zillmann

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