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    Fußball: Fünf Kilometer und drei Punkte liegen zwischen Unzenberg und Kirchberg

    Vier Hunsrück-Vereine spielen in der Fußball-Bezirksliga Mitte. Das bedeutet, dass sich die Zuschauer auf zwölf Derbys freuen dürfen. Das erste davon steht am Sonntag an - und dürfte zu den heißesten gehören. Die SG Unzenberg/Sargenroth hat um 14.30 Uhr den Aufsteiger TuS Kirchberg zu Gast. Fünf Kilometer liegen zwischen beiden Orten. In der Tabelle sind es drei Punkte, da Kirchberg von seinen drei Spielen eines gewann (3:1 gegen Umritz) und Unzenberg bisher noch null Zähler auf dem Konto hat.

    In der Saison 2011/2012 traf der spätere Meister Unzenberg (von links mit dem heutigen Torwart Björn Moldenhauer, Steven Tittel und Lars Herrmann) auf Kirchberg mit Jonas Heimer. Damals gewann Unzenberg in Kirchberg 5:3 und zu Hause mit 5:2. Am Sonntag sehen sich die vier Akteure auf dem Feld wieder.  Foto: B&P Schmitt
    In der Saison 2011/2012 traf der spätere Meister Unzenberg (von links mit dem heutigen Torwart Björn Moldenhauer, Steven Tittel und Lars Herrmann) auf Kirchberg mit Jonas Heimer. Damals gewann Unzenberg in Kirchberg 5:3 und zu Hause mit 5:2. Am Sonntag sehen sich die vier Akteure auf dem Feld wieder.
    Foto: B&P Schmitt

    Letzteres soll sich laut Unzenbergs Trainer Markus Stelter schnellstmöglich ändern, gerne schon morgen: "Wir waren uns bewusst, dass es ein schwerer Start wird mit den Spielen gegen Metternich und Oberwinter. In Gönnersdorf hätten wir sicher gerne zumindest einen Punkt geholt. Wir müssen gucken, dass wir in die Spur kommen. Vielleicht gelingt uns der erste Sieg ja im Derby. Da werden ein paar Prozent mehr freigesetzt und ich gehe davon aus, dass wir das nutzen werden." Dass die Unzenberger in solchen Spielen "heiß" sein können, weiß natürlich auch Kirchbergs Trainer Christian Schneider: "Das Unzenberger Spiel hat viel mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft zu tun, aber sie haben auch eine starke Achse mit Andre Piroth, Steven Tittel, Lars Herrmann und Daniel Georg. Es wird entscheidend sein, dass wir die Offensivkräfte in den Griff bekommen."

    Die Brisanz in diesem Spiel, zu dem beide Trainer sich 500 Zuschauer erhoffen, ist nicht wegzudiskutieren, bezieht sich aber hauptsächlich auf die Spieler untereinander. "Es ist die direkte Nachbarschaft, das ist klar. Und man wird sich auch den einen oder anderen Spruch anhören müssen, wenn man verliert. Wir haben aber kein Problem miteinander", sagt Schneider und ergänzt: "Bei den letzten Derbys in der A-Klasse hat die junge Kirchberger Mannschaft jeweils fünf Treffer kassiert. Die Jungs wollen zeigen, dass sie mehr drin haben und sich weiterentwickelt haben." 5:3 in Kirchberg und 5:2 daheim gewann Unzenberg in seiner Aufstiegssaison. Im Hinspiel hieß der Trainer noch Sascha Clemens, im Rückspiel Markus Stelter. Beim TuS hatte Peter Aßmann das Sagen. Stelter geht auf diese Partie nicht ein, er hat wie Schneider einige Akteure ausgemacht, auf die es zu achten gilt: "Florian Daum, Andre Spengler, Fabian Schneider oder Niclas Pleitz - das sind schon gute Leute."

    Die müssen sich allerdings auch erst einmal auf einen anderen Untergrund einstellen, denn der eigene Kunstrasen hat mit dem Unzenberger Rasen wenig gemein. "Der Platz ähnelt einer Mondlandschaft", sagt Schneider, "er bietet wenig Gelegenheit, Kurzpässe zu spielen. Das wird nicht gelingen und darauf werden wir uns einstellen." Stelter sagt zur Beschaffenheit des Platzes nur schmunzelnd: "Er könnte etwas Wasser gebrauchen."

    Zum Personal: Gast Kirchberg ist komplett, bei Unzenberg fehlen Alex Schmitt (Urlaub) und Krzysztof Mysliwy (Rückenprobleme). Lars Herrmann (krank) und Markus Dämgen (Nackenschmerzen) konnten Woche nur reduziert trainieren. Aber ihr Coach Stelter rechnet fest mit ihnen: "Ich denke, sie sind fit. Das Derby wollen sie sich nicht durch die Lappen gehen lassen." Mirko Bernd

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