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    Fußball: Ehrbachtal sendet ein Lebenszeichen im Abstiegskampf

    Der Blick auf den 21. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel:

    Der Siegtreffer für die SG Ehrbachtal Ney: Mario Lehnard (Nummer 6) trifft zum 3:2-Endstand gegen den SV Niederburg um Kapitän Markus Schink und Torwart Pascal Neber. Foto: Hermann-Josef Stoffel
    Der Siegtreffer für die SG Ehrbachtal Ney: Mario Lehnard (Nummer 6) trifft zum 3:2-Endstand gegen den SV Niederburg um Kapitän Markus Schink und Torwart Pascal Neber.
    Foto: Hermann-Josef Stoffel

    SV Oberwesel - FC Karbach II 2:2 (2:1). Der eine sprach von einer Partie, die er so schnell nicht vergessen wird, der andere von einer, die er sicherlich ganz schnell vergessen wird. Die unterschiedlichen Auffassungen von Karbachs Spielertrainer Reyad David und seinem Kontrahenten Christoph Braun rührten daher, dass die Gäste in doppelter Unterzahl zum Ausgleich kamen und diesen 42 Minuten lang verteidigten. Auch noch Stunden nach dem Spiel war David euphorisiert, schwärmte von dem Auftreten seiner Mannschaft, vom enormen Kampfgeist, der Leidenschaft und der Laufbereitschaft, mit der sich die neun Mann gegen die Niederlage gestemmt hatten. In der 45. Minute flogen nacheinander Cagdas Karabalci (Rot nach Notbremse) und Tanju Öksüz (Gelb-Rot nach Meckern) vom Platz. Braun schwante trotz doppelter Überzahl Böses: "Ich habe mir gedacht, dass Karbach noch mal Druck aufbauen kann." Taten sie und trafen direkt nach Wiederanpfiff. Anschließend standen die Gäste tief, Oberwesel hatte noch Chancen, traf aber eben nicht. "Wir müssen das Spiel ganz schnell abhaken und uns auf das Pokalhalbfinale am Dienstag gegen Binningen konzentrieren", so die Vorgabe des SVO-Spielertrainers.

    SG Vordereifel - SV Binningen 3:1 (0:0). Dieses Lokalderby war wahrlich nichts für schwache Nerven. Vor allem zehn verrückte Minuten nach der Pause waren es, die die mehr als 200 Zuschauer elektrisierten. Nach einer offenen ersten Hälfte mit den etwas besseren Chancen für den gastgebenden Spitzenreiter Vordereifel, kam mit dem Wiederanpfiff so richtig Pfeffer ins Spiel. Mit einem abgefälschten Ball machte die Heimelf durch Tim Wilhelmy das 1:0 (51.), um fast postwendend durch Yannick Bach per Kopf das 1:1 zu kassieren (54.). Dann wurde Bach von Algin Williams im Strafraum von den Beinen geholt, der Gefoulte drosch den Elfmeter aber in die Wolken (57.). Kurz darauf netzte Geburtstagskind Florian Breitbach ein Zuspiel von Alexander Stripling überlegt zum 2:1 ein (59.). Als Stripling in der 84. Minute mit einer feinen Einzelaktion das Tor zum 3:1-Endstand gelang, war eine spannungsgeladene Partie mit einem verdienten Sieger, was auch beide Trainer so gesehen hatten, gelaufen. Gästecoach Jörg Bach hatte jedoch zwei spielentscheidende Szenen ausgemacht. "Yannick muss den Elfmeter zum 2:1 für uns machen, und dem 3:1 ging ein klares Handspiel voraus. Das ist natürlich bitter." Der Rheinböllener Schiedsrichter Philipp Hower hatte aber nicht die Hand von Stripling, sondern dessen Schulter im Einsatz gesehen. SGV-Coach Peter Geisen strahlte: "Der Elfmeter war schon ein Knackpunkt. Aber was wir geleistet haben, das war mannschaftlich erstklassig, besser konnte es ohne unsere Stürmer Matthias Tutas und Patrick Stein gar nicht laufen." Alfons Benz

    SG Müden/Moselkern - SG Buch/Mörsdorf/Bell 1:1 (0:0). Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. "Ich hatte defensiv Schwächen bei Müden ausgemacht und deswegen meine Mannschaft offensiver ausgerichtet", so Buchs Coach Kay Nell. Auch wenn die Partie im Hinblick auf die Chancen ausgeglichen war, musste er zugeben, dass Müden spielerisch besser und reifer auftrat als sein Team. Dennoch war er am Ende mit dem Punkt zufrieden. Müdens Martin Zacharias, der sich selbst als Schaltstelle im Mittelfeld aufgestellt hatte, hätte lieber drei gehabt: "Wir sind allerdings erst nach dem 0:1 wirklich aufgewacht." Am Ende versuchte sein Team auch noch auf den Siegtreffer zu drücken, ließ Buch dadurch aber auch Raum zum Kontern.

    SG Ehrbachtal Ney - SV Niederburg 3:2 (2:2). Erst schießt Ehrbachtal wochenlang keine Tore, trifft nur einmal per Elfmeter und dann rappelt es gleich dreimal im gegnerischen Kasten. "Dieses Mal hatten wir auch einfach mal das nötige Glück", sagte Trainer Patric Muders. Der musste zunächst einmal mit ansehen, wie seine Mannschaft überhaupt nicht ins Spiel kam und dem Gegner komplett das Feld überließ. Der bedankte sich artig und traf zweimal. "Eigentlich hätten wir nach 35 Minuten 5:1 führen müssen", ärgerte sich Niederburgs Coach Bernd Saam. Und so kam es, wie es kommen musste. Ehrbachtal erzielte zunächst nach einer schönen Kombination den Anschluss und per Freistoß, der an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte, das 2:2. "So waren wir dann plötzlich zurück", so Muders. Die zweite Hälfte gestaltete sich deutlich ausgeglichener - und am Ende erzwangen die Gastgeber den Siegtreffer. Sie setzten den Gegner unter Druck, der einen Querschläger vor das eigene Tor brachte. Mario Lehnard ließ sich nicht lange bitten und traf mit einem Volleyschuss.

    SG Biebernheim/Urbar - SG Bremm 2:4 (1:3). Vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft zeigte sich Bremms Trainer Ramazan Önut zufrieden. Da setzte das Team alle Vorgaben um und spielte richtig guten Fußball. Die 3:1-Führung war dann auch aus Sicht von beiden Trainern verdient. "Zur Pause habe ich meinen Jungs dann gesagt, dass noch etwas drin ist", so Heimcoach Gernot Ruof. Tatsächlich verkürzte sein Team den Rückstand und drückte auf den Ausgleich. "Chancen waren da, aber es hat am Ende nicht gereicht." Den Treffer erzielte nämlich Bremm. Randnotiz: Biebernheims Trainer Ruof wechselt in der kommenden Saison zum Südwest-Kreisligisten Spvgg Viertäler, wo er vor ein paar Jahren schon einmal angeheuert hatte. "Seit meinem damaligen Engagement bin ich mit dem Verein verbunden und will ihnen jetzt gerne aus einer Phase der Stagnation helfen", begründet er seine Entscheidung.

    SG Laudert/Lingerhahn - SG Soonwald/Simmern 1:4 (1:0). Dass Lauderts Trainer Rainer Kunz davon sprach, dass ein Punktgewinn verdient gewesen wäre, mutet bei dem deutlichen Ergebnis zunächst einmal etwas merkwürdig an. Dass die beiden letzten Soonwälder Treffer in der Nachspielzeit fielen, lässt es allerdings schon etwas plausibler erscheinen. Sein Gegenüber Jan Wächter sah das allerdings etwas anders. Bereits nach einer Minute machte er eine Großchance durch Sasa Tomasovic aus, der alleine auf Lauderts Trainer Manuel Müller zulief. Müller blieb in diesem Duell Sieger. Auch in der Folge sei sein Team besser gewesen, das 1:0 für die Gastgeber sei aus dem Nichts gefallen. Mit zwei Treffern nach Standardsituationen vor und nach der Halbzeit drehte Soonwald die Partie dann zu seinen Gunsten - und laut Kunz zu Unrecht. Beim ersten Eckball soll der Ball während der Flugphase im Aus gewesen sein, die zweite Ecke soll Abstoß gewesen sein. "Das waren die spielentscheidenden Szenen", so Kunz. Wächter war es egal. Der sprach am Ende von einem verdienten Sieg: "Auch in der Höhe."

    TSV Emmelshausen II - SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren 0:3 (0:2). Ein komisches Spiel sei es gewesen. Das sagte Sohrens Trainer Ulli Weckmann - und hatte auch Gründe für diese Einschätzung. Zum einen habe der Gegner eine "verdammt junge Mannschaft" auf den Platz geschickt und die sei zum anderen offensichtlich gar nicht darauf eingestellt gewesen, Tore schießen zu wollen. "Man konnte den Eindruck gewinnen, sie wollten vor allem verhindern, dass wir viele schießen." Sein Gegenüber Dennis Flosdorff gab zu, dass es ihm vor allem darum gegangen sei, tief zu stehen. Am Ende mutete es fast ein wenig wie Ehrfurcht an: "Wir haben in der Partie viel gelernt - sowohl im Hinblick auf das Fußballerische als auch auf das Taktische." Eine Neuigkeit konnte Flosdorff auch noch vermelden: Mit Björn Laux ist ein alter Bekannter zum TSV gestoßen. Früher spielte Laux unter dem Nachnamen Wickert in der Rheinlandliga. "Er soll uns in den kommenden Spielen mit seiner Erfahrung weiterhelfen." Sina Ternis

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