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    Fußball-Oberliga: Alemannen kontrollieren das Spiel,leisten sich aber zu viele Patzer

    André Weingärtner, der Trainer des Fußball-Oberligisten SV Alemannia Waldalgesheim, ärgerte sich am Tag nach der 1:3 (1:1)-Niederlage beim SV Mehring gewaltig: "Da bekommen wir erstmals drei Gegentreffer, und das gegen einen Gegner, der nicht auf Augenhöhe mit uns war. Wir hatten lange alles im Griff und verlieren das Spiel trotzdem."

    Er haderte auch, weil sein Team die Vorgaben gut umgesetzt hatte, es aber nicht zum Punktgewinn gereicht hatte. "Wir wollten den Ball mehr in unseren Reihen zirkulieren lassen, mehr Ballkontrolle ausüben. Das hat klasse funktioniert", resümierte Weingärtner. Die Gründe für die Niederlage hatte er schnell ausgemacht. "Naiv", nannte er den Vortrag seiner Jungs in den entscheidenden Szenen. Zum einen wurden die Waldalgesheimer selten gefährlich und ließen die wenigen Chancen auch noch aus. Jonas Erbach hatte nach schöner Vorarbeit von Axel Neumann die 2:1-Führung auf dem Fuß. Seinen Schuss parierte der Torwart gerade noch mit der Schulter. Zum anderen waren den Gegentreffern individuelle Fehler der Alemannen vorausgegangen. Sinnbildlich war die Entstehung des 1:3. Die Alemannen hatten eine Ecke, die geklärt wurde. Sebastian Baumann stand zur Absicherung an der Mittellinie. Anstatt dem Ball zwei Schritte entgegenzugehen und ihn nach vorne zu schießen, entschied er sich für den Rückzug und sah sich so drei Mehringern gegenüber, die er nicht verteidigen konnte. Sebastian Ting vollendete (77.). Zuvor war Andre Weinberg (67.) das 2:1 geglückt. Den ersten Patzer hatten die Waldalgesheimer noch schnell ausgeglichen. Drei Minuten nach dem 0:1 durch Tommy Toppmöller (26.) setzte sich Armando Grau durch und flankte auf Lars Weingärtner, der zum 1:1 einschob.

    André Weingärtner hatte den Wunsch nach mehr Ballkontrolle mit einer Taktikänderung untermauert, die Alemannen agierten mit drei Sechsern. Einer von ihnen war Andreas Rudolf, der erstmals in der Startformation stand. "Mit ihm war ich sehr zufrieden", sagte Weingärtner über den Ex-Gonsenheimer. Der war nicht der einzige Debütant. Kay Schotte stand aufgrund der Rot-Sperre von Stammtorhüter Georg Borschnek erstmals im Kasten und machte seine Sache gut. Zudem wurde in der 75. Minute Dennis Schröder eingewechselt, der zum ersten Mal das Alemannen-Trikot trug. Er war kurzfristig vom SC Idar-Oberstein zu den Rheinhessen gewechselt. "Ein junger Spieler, der beim SC wenig Spielzeit bekommen hat und sich bei uns mehr Einsätze erhofft. Ihm fehlt noch Durchsetzungsvermögen, aber das ist eine Verpflichtung, die nicht auf kurze Sicht ausgelegt ist", erklärte Weingärtner. olp

    SVA Waldalgesheim: Schotte - Baumann, Fennel, Klöckner, Darcan - Rudolf (75. Schröder), Walther, L. Weingärtner (81. Schneider) - Grau (65. Erbach), Neumann, Wischang.

    So geht's weiter: am Freitag, 19 Uhr, gegen Arminia Ludwigshafen.

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