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Fußball-Bezirksliga: SG Disibodenberg ärgert die SG Eintracht

Willkommen zur Abstiegslotterie "Fünf aus Elf" in der Fußball-Bezirksliga. Den Tabellensiebten, den FC Brücken, und den ersten potenziellen Abstiegsrang trennen gerade einmal fünf Punkte. Selbst der SV Winterbach und der VfL Rüdesheim müssen sich wegen ihrer Negativserien im Jahr 2014 ernsthafte Sorgen um den Klassenverbleib machen. Auch der TuS Roxheim nimmt sich seine Schwächephase zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Fast schon abgestiegen sind der FC Hohl Idar-Oberstein (rechnerisch) und der SV Medard (gefühlt). Am anderen Ende der Tabelle verabschiedete sich die SG Eintracht Bad Kreuznach mit dem zweiten 1:1-Remis in Serie aus dem Rennen um Platz zwei.

Doppeltorschütze: Roxheims Top-Stürmer Serdar Yildiz (grünes Trikot) hält sich FSV-Verteidiger Stefan Schwartz vom Leib. Schwartz und Co. hatten trotz der Yildiz-Treffer das bessere Ende für sich, gewannen 4:2.  Foto: Klaus Castor
Doppeltorschütze: Roxheims Top-Stürmer Serdar Yildiz (grünes Trikot) hält sich FSV-Verteidiger Stefan Schwartz vom Leib. Schwartz und Co. hatten trotz der Yildiz-Treffer das bessere Ende für sich, gewannen 4:2.
Foto: Klaus Castor

TuS Mörschied – SV Winterbach 4:1 (2:1). Der TuS kam mit viel Schwung auf den Platz und münzte diesen Elan auch flott in Zählbares um. Dominik Best per Foulelfmeter (12.) und Ralf Endres (14.) netzten. "Nach dem 2:0 hatten wir genug weitere Möglichkeiten", sagte TuS-Abteilungsleiter Rainer Becker. "Da muss das Spiel eigentlich entschieden sein." Stattdessen kam der SVW heran. Jonas Kunz verwandelte einen Foulelfmeter (39.). Der Anschlusstreffer veränderte die Dynamik der Partie. Plötzlich beanspruchten die Gäste mehr Ballbesitz für sich. Der TuS setzte allerdings mit Erfolg auf Konter. Bastian Schwinn (73.) und Björn Schwarz (82.) ließen mit ihren Buden keinen Zweifel am Sieger aufkommen.

SV Medard – FC Brücken 0:0. Für den SVM ist das Remis im Abstiegskampf einfach zu wenig. "Wir haben 0:0 verloren", sagte deshalb Informant Günter Eckel. Chancen für ein Tor gab es auf beiden Seiten viele. Getroffen wurde aber nur die Latte. In Medard ist allen der Ernst der Lage klar. "Wir sehen der Realität ins Auge", sagte Eckel. "Wenn wir keine Punkte holen, wird es schwer. Warten tut auf uns keiner."

VfL Simmertal – SG Guldental 3:2 (0:2). Lars Flommersfeld leistete sich nach 45 Minuten einen folgenschweren Aussetzer. Wegen einer Tätlichkeit sah der SG-Stürmer die Rote Karte. "Das war die entscheidende Szene", sagte VfL-Trainer Erhard Geiß. "Mit ihm auf dem Feld hätten wir das Spiel nie gewonnen." Flommersfeld hatte in Durchgang eins die gesamte Verteidigung der Gastgeber beschäftigt. "Wir hatten ihn nie im Griff", gestand Geiß. "Außerdem waren wir insgesamt nicht da. Wir hatten uns vorgenommen, aggressiv zu sein." Das übernahmen allerdings die Gäste und gingen durch Andreas Ruhl (17.) und eben Flommersfeld (36.) mit einem 2:0-Vorsprung im Rücken in die Halbzeit. Der VfL besann sich erst dann auf den Ernst der Lage und rannte mit allen Mitteln an. Routinier Michael Ebert kam als Joker und schlug gleich zweimal zu (50., 55.). Samy Zaidan belohnte den engagierten Auftritt schließlich mit dem Siegtreffer (65.). Geiß kritisierte die mangelnde Präzision beim finalen Pass und bemühte den Vergleich mit einem seiner Trainerkollegen: "Wenn Alan Zimmermann bei uns auf der zehn spielt, bereitet er vier Tore vor. Wir sind dabei immer zu fahrig." Bei der SGG sah zudem Kapitän Bernd Reismann nach 65 Minuten die Gelb-Rote Karte.

Karadeniz Bad Kreuznach – SG Alsenztal 0:0. Nach drei Niederlagen in Serie sprang für Karadeniz diesmal immerhin wieder ein Punkt heraus. "Von einem Erfolgserlebnis zu sprechen, ist vielleicht zu viel", sagte Betreuer Yunus Senel. "Es geht aber ein wenig bergauf." Gegen die SG Alsenztal versäumte es Karadeniz im zweiten Durchgang, seine Gelegenheiten zu nutzen. "Wir hatten sechs oder sieben 100- Prozentige", sagte Senel. Die Quote bei der Chancenverwertung lag bei null Prozent.

VfL Rüdesheim – SG Idarwald 2:3 (1:1). Vielleicht hilft gegen Vitali Schadt ja doch nur eine Manndeckung. Der VfL konnte den Ein-Mann-Sturm der SG jedenfalls im Kollektiv nicht bremsen. Drei Tore standen für den besten Torjäger der Gäste letztlich zu Buche (20., 62., 83.). Jens Lunkenheimer (30.) und Cihan Kültür (63.) hatten ausgeglichen. Am Ende stand aber die dritte VfL-Niederlage in Serie. Für die SG war es der sechste Sieg nacheinander. "Wir müssen jetzt langsam aufpassen", warnte VfL-Abteilungsleiter Manfred Lunkenheimer, "sonst stecken wir bald ganz unten mit drin."

FC Hohl Idar-Oberstein – TSV Langenlonsheim/Laubenheim 1:5 (1:3). Nico Richter (2), Matthias Ginzel (2) und Benedikt Treuer trafen gegen einen wieder einmal überforderten FC Hohl. "Es war das erwartete Spiel", sagte TSV-Trainer Lulzim Krasniqi. "Wir waren hoch überlegen, haben aber nicht konsequent zu Ende gespielt. Es sollte sich keiner verletzen."

SG Eintracht Bad Kreuznach – SG Disibodenberg 1:1 (0:1). "Wir werden wieder in die Spur finden", sagte SGE-Trainer Patrick Krick, ergänzte jedoch enttäuscht: "Um oben anzugreifen, ist es aber zu spät. Bretzenheim verliert keine zwei Spiele mehr, Baumholder ist Meister." Den Auftritt seiner Mannschaft gegen die SG Disibodenberg bezeichnete er als "blockiert". Pascal Missal konnte immerhin eine Flanke von Marcel Filomela zum Ausgleich einköpfen (50.). Die Gästeführung hatte SGD-Spielertrainer Björn Bonenberger besorgt (44.).

TuS Roxheim – FSV Bretzenheim 2:4 (2:2). Der TuS wurde auf dem Weg zu einer Überraschung jäh ausgebremst. Serdar Yildiz hatte die Gastgeber mit zwei schnellen Nadelstichen in Führung geschossen (15., 20.). "Das war völlig unerwartet, weil wir eigentlich das Spiel gemacht haben", berichtete FSV-Trainer Claudio Rodrigues. "Deshalb freut es mich umso mehr, wie wir das weggesteckt haben." Eigengewächs Sebastian Wald antwortete ebenfalls mit einem Doppelpack (25., 43.) und sorgte somit noch vor der Pause für ausgeglichene Verhältnisse. Im zweiten Durchgang spielten die Bretzenheimer ihre konditionellen Vorteile aus und gingen in Führung. Mathias Münch traf zum 3:2 (56.). Nils Köritzer erhöhte zum 4:2-Endstand (70.). Carsten Zillmann

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