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    Fußball-Bezirksliga: Edinger heuert beim TuS Roxheim an

    Der TuS Roxheim nimmt sich seine Schwächephase zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt der Saison. Am vergangenen Wochenende rutschte der Aufsteiger zum ersten Mal auf einen potenziellen Abstiegsplatz in der Fußball-Bezirksliga. Stand heute müsste der TuS eine Dreierabstiegsrunde mit dem TuS Mörschied und der SG Guldental ausspielen. Doch daran kann sich noch viel ändern. Binnen einer Woche stehen drei wichtige Spiele für die Roxheimer an. Los geht es am Sonntag bei der SG Idarwald. Danach kommt es zum Kellerduell mit dem VfL Simmertal (Mittwoch), und zum Abschluss der englischen Woche geht es gegen den FC Brücken (Samstag). Abteilungsleiter John Faßig hofft auf den Klassenverbleib. "Wir bleiben in der Bezirksliga", sagt er selbstbewusst. "Ideal wäre ein Punkt am Sonntag, vor allem fürs Selbstvertrauen."

    Vehement setzt sich der Bretzenheimer (blaue Hose) gegen einen Roxheimer durch. Auf den TuS-Akteur wartet eine interessante Woche mit drei wichtigen Spielen und im Sommer ein Trainerwechsel.  Foto: Klaus Castor
    Vehement setzt sich der Bretzenheimer (blaue Hose) gegen einen Roxheimer durch. Auf den TuS-Akteur wartet eine interessante Woche mit drei wichtigen Spielen und im Sommer ein Trainerwechsel.
    Foto: Klaus Castor

    Den gibt es in Stipshausen aber garantiert nicht geschenkt. Die SG Idarwald legte zuletzt sechs Siege in Serie hin. "Die sind gut drauf, keine Frage", sagt Faßig. "Aber wir haben eigentlich meistens gezeigt, dass wir mithalten können. Gegen Bretzenheim hat es eben hintenraus ein bisschen gefehlt." Das soll diesmal besser werden. Die Planungen für die neue Runde laufen zweigleisig - trotz Faßigs Überzeugung, dass sein Team drinbleibt. Der TuS wird ab Juli von Andreas Edinger trainiert. Eine nahe liegende Lösung. "Er ist fußballerisch mit Roxheim eng verbunden, deshalb ist er die ideale Lösung", sagt Faßig. Edinger coacht noch die SG Alsenztal, hatte aber schon zu Beginn der Rückrunde seinen Abschied bekannt gegeben.

    Sein Nachfolger im Alsenztal wird Alexander Raab. Raab ist im Donnersbergkreis kein unbekannter Trainer und arbeitete auch schon an der Nahe. Vergangene Saison trainierte der A-Lizenz-Inhaber die A-Junioren der JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach. Ein Engagement bei der SG Nieder-Wiesen endete im August nach nur einem Monat wegen Problemen mit der Mannschaft. Dort arbeitete Raab noch als Spielertrainer. Damit soll nun Schluss sein. "Wir haben einen klassischen Trainer an der Seitenlinie gesucht. Er hat gemerkt, dass er mit seinen 48 Jahren als Spielertrainer nicht mehr so gut zurechtkommt", sagt SGA-Chef Thomas Dubravsky. "Wir sind von seinen Qualifikationen absolut überzeugt und freuen uns, einen Fachmann zu präsentieren." Raab wird recht sicher einen Bezirksligisten übernehmen. Am Samstag muss die SG Alsenztal drei Punkte gegen den FC Hohl Idar-Oberstein einfahren. "Das ist Pflicht", sagt Dubravsky. "Ohne dem FC zu nahe zu treten. Wenn wir das nicht gewinnen, müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen." Sein Klub stünde im besten Fall mit 40 Punkten da. Der Klassenverbleib wäre gesichert. "Dann können wir planen", sagt er und macht eine Rechnung auf: "Es gibt dann so viele Mannschaften, die mindestens mal vier Spiele gewinnen müssten, um uns einzuholen."

    Richtig spannend wird das Abstiegskampf-Duell in Odernheim. Die SG Disibodenberg empfängt den VfL Simmertal. Die SGD ist seit der Winterpause in toller Form. Der VfL erlebte am Mittwoch beim 0:2 beim SV Winterbach einen herben Rückschlag - wir berichteten. Für beide ist verlieren eigentlich verboten. Wie immer in solchen Situationen hilft ein Remis aber auch keinem der Teams weiter. Von Unentschieden haben sie auch bei der SG Eintracht Bad Kreuznach die Nase gestrichen voll. Die SGE spielte zuletzt zweimal 1:1 gegen Abstiegskandidaten. Platz zwei scheint deshalb inzwischen unerreichbar zu sein. Dort rangiert der spielfreie FSV Bretzenheim. Die SGE empfängt indes den TuS Mörschied. Mörschied steckt wie zwei Drittel der Liga im Abstiegskampf. Damit der SV Medard überhaupt noch kämpfen kann, muss am Sonntag ein Sieg beim TSV Langenlonsheim/Laubenheim her. Medard hat schon neun Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Deutlich rosiger, wenngleich nicht beruhigend, ist die Lage in Brücken und Rüdesheim. Der FCB auf Rang acht hat sich ein komfortables Polster erarbeitet. Der VfL Rüdesheim hatte auch mal eines. Nach drei Niederlagen in Serie ist es aber dahin. In Brücken soll die Trendwende her.

    An der Tabellenspitze kann der VfR Baumholder den nächsten Schritt in Richtung Titel machen. Ein Sieg gegen den SV Winterbach sollte Formsache sein. Der Vorjahresvize, Karadeniz Bad Kreuznach, musste seine Ambitionen nach oben schon länger begraben. Das Gastspiel bei der SG Guldental ist angesichts der Formkurven der Teams eine offene Angelegenheit. zca

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