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Guimarães

Europameisterschaften im paralympischen Boccia: Einzug ins EM-Achtelfinale knapp verpasst

Ohne Medaille kamen die Sportler der Sportfreunde Diakonie Bad Kreuznach aus dem portugiesischen Guimarães von den Europameisterschaften im paralympischen Boccia zurück. Im Teamwettbewerb der Rampenspieler (Klasse BC3), in dem die Bad Kreuznacher Andreas Welzel, Thomas Knoth und Petra Benharkat die gesamte deutsche Nationalmannschaft stellten, belegten die SFD-ler nach zwei Niederlagen den elften Platz unter 18 Nationen. Im Einzel wurden alle drei Zweiter ihrer Gruppen und verpassten damit knapp das Achtelfinale.

Andreas Welzel (links) schlug im Einzelwettbewerb den Dänen Bente Stilling mit 8:3, schied aber wie seine Bad Kreuznacher Vereinskollegen bei der EM in Portugal mit nur einer Niederlage in der Vorrunde aus.
Andreas Welzel (links) schlug im Einzelwettbewerb den Dänen Bente Stilling mit 8:3, schied aber wie seine Bad Kreuznacher Vereinskollegen bei der EM in Portugal mit nur einer Niederlage in der Vorrunde aus.

Im ersten Spiel des Mannschaftswettbewerbs verhinderte ein Fehler Welzels ein besseres Abschneiden. Gegen das Team aus Russland, das als schlagbar galt, lagen die Bad Kreuznacher in der ersten Runde mit drei Punkten in Front. Welzel glaubte irrtümlich, er sei schon an der Reihe und richtete seine Rampe aus. Da dies verboten ist, wenn der Gegner am Zug ist, mussten die Deutschen zwei Strafbälle hinnehmen und verloren den Durchgang noch mit 0:1. Die Zweite Runde ging mit 3:0 an die SFD-ler, die dritte mit 2:0 an die Russen. In der vierten und letzten Runde wurde Petra Benharkat als Spezialistin für lange Anspiele eingewechselt. Damit hatten die Russen Probleme. Aber es gelang ihnen, einen Ball sehr gut zu platzieren. Das bedeutete die unglücklich 3:4-Niederlage für die Deutschen.

Gegen das auf Profilevel spielende Paar aus Großbritannien spielten die drei Bad Kreuznacher Nationalspieler auf hohem Niveau, konnten aber die 0:5 Niederlage nicht verhindern. Mit dem Ausscheiden in der Vorrunde ist auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gefährdet.

Gut starteten die Bad Kreuznacher in den Einzelwettbewerb, bei dem die Konkurrenz der Rampenspieler mit 50 Startern die am stärksten besetzte Disziplin war. Das Erreichen der K.o.-Runde war aber von vorne herein schwierig, da nur die Gruppenersten und die vier besten Zweitplatzierten das Achtelfinale erreichten. Knoth bezwang den Ungarn Norbert Pulpiter souverän mit 11:1, Petra Benharkat den Kroaten Marko Arambasic mit 8:2 und Welzel den Iren Connor Corron mit 6:1. Am zweiten Spieltag des einwöchigen Turniers legte Knoth einen 4:2-Sieg über einen Russen nach. Welzel schlug Bente Stelling aus Dänemark mit 8:3. Nur Petra Benharkat unterlag dem russischen Spitzenspieler Aleksander Legostaev mit 2:9. Da klar war, dass auch das Punktverhältnis eine Rolle spielen würde, strebte Knoth gegen den Ungarn Gabor Györ einen klaren Sieg an. Doch nach einem 5:0 in der ersten Runde riss der Faden bei dem Bad Kreuznacher und er gewann nur 6:5. Gegen den späteren Einzel- und Paar-Europameister José Macedo, der bei den Paralympics Silber gewonnen hatte, hielt Knoth lange gut mit, konnte die 3:6-Niederlage aber nicht verhindern. Trotz dreier Siege schied Knoth als Gruppenzweiter aus, da sein Ballverhältnis von plus zehn nicht ausreichte.

Ähnlich erging es Petra Benharkat. Sie schlug zwar die Spanierin Sandra Peña, die Topgesetzte ihrer Gruppe, mit 3:2, schied aber ebenfalls als Gruppenzweite aus. Welzel vergab gegen den Portugiesen Armando Costa die Siegchance, weil er den Jackball ins Aus schoss. Auch er verpasste das Achtelfinale durch diese Niederlage. Am Ende belegten die Bad Kreuznacher die Plätze 18, 19 und 21 und landeten damit in der oberen Hälfte des Klassements.

Sport Bad Kreuznach
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