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    Handball-Rheinlandliga: TV Bad Ems fehlt in Bendorf ein Schritt bis zum Happy End

    Unverhofft kommt oft. Oder: Wenn man glaubt, es geht nichts mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. So oder ähnlich ist es am vergangenen Sonntag gegen 18.30 Uhr vielen im Lager des Handball-Rheinlandligisten TV Bad Ems ergangen. Um diese Zeit klingelte auch in der Sportredaktion der RLZ das Telefon. Am anderen Ende der Leitung: Klaus Ohnhäuser, das Urgestein des Vereins. Er bat um Verifizierung dessen, was er wenige Augenblicke zuvor im Internet gelesen hatte. SG Gösenroth - HSV Rhein-Nette 24:25. Unglaublich. Aber auch tatsächlich wahr? Wahrscheinlicher ein Eingabefehler. Ein Gespräch auf der anderen Leitung mit Paul Schmidt, dem Übungsleiter des Tabellenletzten aus Andernach, Miesenheim und Plaidt, brachte dann schnell Klarheit: Das aus dem Hunsrück gemeldete Ergebnis stimmt tatsächlich. Und von einer auf die andere Sekunde hat sich die Ausgangslage der Kurstädter um satte 180 Grad gedreht. Aus dem fast sicheren Abstieg ist im Handumdrehen der fast sichere Klassenverbleib geworden. "Zu 90 Prozent", geht TVBE-Spielertrainer Andreas Klute davon aus, dass sein Team auch in der kommenden Runde in der höchsten rheinländischen Spielklasse um Tore und Punkte kämpfen wird.

    Das Trainer-Duo Andreas Klute (rechts) und Marcel Driesch ist kurz davor, den TV Bad Ems nach einer schwierigen Runde doch noch zum Verbleib in der Rheinlandliga zu führen.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Das Trainer-Duo Andreas Klute (rechts) und Marcel Driesch ist kurz davor, den TV Bad Ems nach einer schwierigen Runde doch noch zum Verbleib in der Rheinlandliga zu führen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Endgültige Klarheit wird am Samstagabend gegen 20.30 Uhr herrschen. Während der TV ab 19.30 Uhr bei der benachbarten Turnerschaft Bendorf um die letzten in dieser Saison zu vergebenden Zähler kämpft, ist zeitgleich die zwei Zähler schlechter gestellte SG Gösenroth/Laufersweiler beim Spitzenreiter TV Bitburg zu Gast. Und die Eifeler wollen dem Vernehmen nach in der kommenden Runde unbedingt in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar dabei sein.

    Klute will aber nicht vom Ergebnis des Konkurrenten abhängig sein und peilt in Bendorf den einen Zähler an, der die Bad Emser in jedem Fall am rettenden Ufer belässt. Er setzt auch darauf, dass sein Team durch den kompletten Wandel der Ausgangsposition mit gehörigem Rückenwind bei der Turnerschaft aufläuft und aus eigener Kraft über dem Strich bleibt.

    Dass es schwierig wird, liegt auf der Hand. Bendorf kann - pikanterweise mit Gösenrother Schützenhilfe - auf den letzten Drücker noch Meister werden und hat demzufolge im Derby nichts zu verschenken. "Sie sind auf dem Weg nach oben und profitieren dabei in hohem Maß von ihrer fantastischen Jugendarbeit, die Früchte trägt", sieht Klute die Gastgeber in der Favoritenrolle. "Wir können nicht Larifari spielen, sonst besteht die Gefahr, dass wir dort untergehen und es peinlich wird", appelliert er an seine Jungs, trotz der wahrlich nicht schlechten Ausgangsposition Spannung und Konzentration hochzuhalten.

    Denn eins ist auch klar: Wer zuletzt lacht, der lacht am besten. Und gerade Klaus Ohnhäuser wäre es zu wünschen, dass er am späten Samstagabend nicht ins Internet schauen muss, um endgültig Klarheit zu erhalten...

    Von unserem Redakteur

    Stefan Nink

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