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    Kamp-Bornhofen

    Fußball-Kreisliga A: Osterspais Nico Helbach sieht sein Team nicht als Topfavorit

    Unterschiedlicher hätte der Saisonstart der SG Osterspai und der SG Bornich nicht ausfallen können: Osterspai, Absteiger aus der Fußball-Bezirksliga Ost, steht nach drei Siegen in drei Spielen an der Tabellenspitze der Kreisliga A Rhein-Lahn. Bornich, Aufsteiger aus der B-Klasse, hat dagegen bisher alle drei Saisonspiele verloren und findet sich im Tabellenkeller wieder. Am Sonntag um 14.30 Uhr empfängt der Klassenprimus den Tabellendreizehnten auf dem Rasenplatz in Kamp-Bornhofen, die Partie beginnt um 14.30 Uhr.

    Alles im Griff: Osterspais Torhüter Kai Weiler hat in drei Spielen erst zwei Gegentore kassiert. Gegen Singhofen zählte er zu den Matchwinnern seiner Mannschaft.
    Alles im Griff: Osterspais Torhüter Kai Weiler hat in drei Spielen erst zwei Gegentore kassiert. Gegen Singhofen zählte er zu den Matchwinnern seiner Mannschaft.
    Foto: Andreas Hergenha

    "Die Vorbereitung war durchwachsen, die Ergebnisse jetzt aber sind natürlich gut", freut sich Nico Helbach über den perfekten Saisonstart mit drei Siegen und 13:2 Toren. "Unser Vorteil ist natürlich, dass die Mannschaft aus der Vorsaison quasi zusammengeblieben ist. Die Jungs kennen sich, wir mussten nicht viel umstellen, sind auch taktisch gut eingespielt." Die Ergebnisse unterstreichen das: 4:0 in Dachsenhausen, 6:1 gegen Welterod, 3:1 in Singhofen. "Wenngleich wir uns beim Sieg in Singhofen schon bei unserem Torhüter bedanken können", sagt der Trainer. "Da hatten wir auch die nötige Portion Glück und die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen. So souverän, wie es am Ende vom Ergebnis her aussah, war das nicht."

    Drei Siege im Rücken helfen, das Saisonziel mit viel Schwung anzugehen. "Wir wollen so lange wie es geht oben dabei bleiben", sagt Helbach. "Wenn wir bis zum Ende im Rennen um die Meisterschaft bleiben, dann wäre das prima. Aber wir bleiben realistisch. Man hat ja zum Beispiel in der Vorsaison gesehen, wie viele Punkte Bad Ems und Miehlen am Ende vor uns in der Tabelle waren. Und dort hat es auch nicht viele Veränderungen gegeben. Wir sind in keinem Fall der Topfavorit auf die Meisterschaft."

    Den nächsten Gegner aus Bornich, so verspricht Helbach, werde man nicht unterschätzen. "Die haben bisher stets knapp gegen ambitionierte Teams verloren. In dieser Klasse sollte man ohnehin niemanden unterschätzen." Drei knappe Niederlagen - das ist in der Tat ein ärgerlicher Saisonstart für Bornich. In Welterod (0:1), gegen Singhofen (2:3) und in Birlenbach (1:2) verlor man jeweils nur mit einem Tor Unterschied. "Deshalb ist bei uns aber noch lange keine Panik ausgebrochen", sagt Patrick Marner. "Wir haben drei wirklich gute Spiele gemacht. Uns hat in der einen oder anderen Situation lediglich die Abgezocktheit vor dem Tor gefehlt. In Birlenbach und Singhofen haben wir jeweils geführt, den Sack dann aber nicht zugemacht." Dass man gleich zwei Mal den entscheidenden Gegentreffer nur Minuten vor dem Ende kassiert hat, ist für Marner und seinen Trainer-Mitstreiter Andreas Nickel kein konditionelles Problem: "Ohne Kondition keine Konzentration, das stimmt. Aber wir sind körperlich fit. Das hat bei den Gegentoren keine Rolle gespielt", sagt Nickel. Dass der Saisonstart schwierig werden würde, damit hatte man in Bornich ohnehin gerechnet. "Wir haben das schon im Trainingslager angesprochen. Wir wussten, dass es passieren kann, dass wir diese Saison mehr Spiele verlieren als gewinnen. Das ist für einen Aufsteiger normal. Wir sind uns der Situation bewusst und wurden von den Niederlagen nicht überrascht", sagt Marner. Gegen Osterspai wird es nun erneut verdammt schwer. "Die haben viele Erfahrungen in der Bezirksliga sammeln können und davor die A-Klasse dominiert. Vom Papier her eine klare Sache", sagt Nickel. "Aber das Spiel muss erst mal gespielt werden. Vielleicht können wir ihnen ja ein Bein stellen."

    Von unserem Mitarbeiter Tom Neumann

    Der Blick auf die anderen Plätze

    TuS Holzhausen - TuS Nassau (Sa., 17.30 Uhr): Holzhausen und Nassau hatten in den ersten Wochen der Saison ähnliche Probleme: Die Abwehr stand nicht sattelfest. Die Zahl der Gegentore war nach eigenem Empfinden zu hoch. Für die Eisenbarth-Elf reichte es trotzdem bereits zu zwei Siegen. "Trotzdem war das Spiel in Nievern nicht gut. Wir brauchen noch mehr Konstanz", so Holzhausens Trainer. Nassau hat den ersten Dreier noch vor sich.

    SG Nievern/Fachbach II - SG Birlenbach/Balduinstein (So., 14.30 Uhr): Nieverns Bezirksliga-Reserve steht am vierten Spieltag bereits unter Druck. Gegen Holzhausen gelangen zwar endlich die ersten Treffer der Saison, allerdings ging das Team von Swen Hannig erneut leer aus. "Ein Unentschieden war drin, aber am Ende wollten wir zu viel", blickt Hannig zurück. Birlenbach steht als Tabellensechster deutlich besser da und befindet sich am Sonntag in der Favoritenrolle.

    VfL Altendiez - TuS Singhofen (So., 14.30 Uhr): Wie hat Altendiez die schwere 0:6-Packung gegen Welterod verkraftet? Die Antwort gibt's am Sonntag am Lahnblick, wenn der VfL den TuS Singhofen empfängt. Die Elf von Timo Wimmer trifft mit Singhofen erneut auf einen starken Gegner, der seine Offensivqualitäten in den ersten drei Begegnungen bereits unter Beweis gestellt hat (sieben Tore). Nur gegen Spitzenreiter Osterspai waren die Schützlinge von Trainer Cengiz Balkaya ohne Chance.

    SG Miehlen/Nastätten - FSV Welterod (So., 14.30 Uhr): Dreimal hat der Bezirksliga-Absteiger gespielt, dreimal war's richtig eng. 2:1 gegen Dachsenhausen, 2:1 gegen Dahlheim und 1:1 gegen Nassau lauteten die bisherigen Ergebnisse. Jetzt kommt es zum Duell mit dem Vorjahres-Vizemeister aus der Vogtei - eine Begegnung aus der Kategorie Spitzenspiel. Die Elf von Ralph Kirchhoff zeigte sich von der 1:6-Niederlage gegen Osterspai/Kamp-Bornhofen gut erholt, indem sie gegen Altendiez ebenfalls im halben Dutzend traf.

    TuS Burgschwalbach - SG Dachsenhausen/Gemmerich (So., 14.30 Uhr): Die TuS Burgschwalbach zählt zu den Mannschaften der Stunde im Kreisoberhaus. Die Kicker vom Märchenwald sind noch verlustpunktfrei - so kann's natürlich weitergehen. Dachsenhausen legte eher verhalten los. Allerdings hatten die Kombinierten unter anderem mit Partien gegen Osterspai/Kamp-Bornhofen und Miehlen/Nastätten auch ein deftiges Auftaktprogramm zu bestreiten. Dieses setzt sich am Sonntag für die Elf von Pierre Gitzen direkt fort. rwe

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