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    Fußball-Bezirksliga: SG Nievern ist beim 0:2 gegen den starken Aufsteiger SG Ellingen chancenlos

    Auf ihrem heimischen Hartplatz hat die SG Nievern/Fachbach schon so manchen Gegner in die Knie gezwungen, nicht so die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth am frühen Samstagabend. Bei allem Nieverner Kampfgeist war die spielerische Überlegenheit der Gäste einfach zu groß. Der Aufsteiger entführte beim 2:0-Erfolg hochverdient die Punkte von der Früchter Straße. Das gestand auch Trainer Murat Saricicek ohne Weiteres ein: "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles probiert, aber Ellingen war einfach viel zu stark."

    Die Nieverner Felix Waldorf (links) und Stefan Deusner (rechts) mussten die deutliche Überlegenheit der SG Ellingen einsehen. Hier behauptet sich Florian Raasch im Kopfballduell.  Foto: René Weiss
    Die Nieverner Felix Waldorf (links) und Stefan Deusner (rechts) mussten die deutliche Überlegenheit der SG Ellingen einsehen. Hier behauptet sich Florian Raasch im Kopfballduell.
    Foto: René Weiss

    Der Liga-Neuling schien direkt dort weitermachen zu wollen, wo er vor einer Woche beim 8:1-Kantersieg über den VfL Hamm aufhörte. Probleme mit dem ungewohnten Untergrund? Davon war nicht viel zu sehen. "Es war ganz wichtig, dass wir die Spielart angenommen haben, die auf diesem Platz notwendig ist. Es ging nicht über das Spielerische, sondern eine kampfstarke Mannschaftsleistung. Und diese haben wir 90 Minuten lang abgerufen", freute sich Trainer Thomas Kahler. Saricicek zeigte sich angetan von den Kombinierten aus dem Landkreis Neuwied: "Es gab selten eine Mannschaft, die hier so dominant aufgetreten ist."

    Schon in der achten Minute musste Nieverns Schlussmann Christopher Gellweiler den Ball aus dem Netz fischen. Einen Freistoß von Daniel Puderbach konnte Gellweiler nicht festhalten, den zweiten Versuch von Florian Raasch parierte Gellweiler mit dem Fuß, den dritten schob Hümmerich ein. Nach einer Viertelstunde fanden die Einheimischen etwas besser in die Partie, blieben vorne allerdings blass. Der ehemalige Eisbachtaler Tobias Oost im Ellinger Tor wurde nie ernsthaft auf die Probe gestellt. Die wesentlich mehr beschäftigte Hintermannschaft der Grün-Weißen hatte in Minute 33 zum zweiten Mal das Nachsehen. Fatos Prenku brachte einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Nieverner Strafraum, dort wartete Claudio Schmitz, der mit dem Kopf zur Stelle war und auf 0:2 erhöhte.

    An der Überlegenheit der Kahler-Elf sollte sich bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Julian Joswig nichts mehr ändern. Die Offensivabteilung um Daniel Puderbach, Florian Raasch und Co. machte weiterhin reichlich Betrieb, verpasste es allerdings weitere Tore nachzulegen. Gelegenheiten waren im Verlauf des zweiten Durchgangs reichlich vorhanden, den dritten Treffer nachzulegen. Der frei vor Gellweiler stehende Raasch schoss genauso am Ziel vorbei (77.) wie Mecit Acar (79.) und Fatos Prenku mit einer Direktabnahme (84.). So war Nievern mit der 0:2-Niederlage noch recht gut bedient. "Dieses Ergebnis ist für uns kein Beinbruch. Ich hoffe, dass unsere junge Mannschaft von diesem Spiel gegen starke Ellinger etwas mitnehmen kann", so Murat Sariciceks Fazit.

    Thomas Kahler stapelt auch nach dem dritten überzeugenden Sieg seines Teams im dritten Saisonspiel noch relativ tief: "Das waren für uns die ersten neun Punkte gegen den Abstieg."

    Nievern/Fachbach: Gellweiler - Vogels, Deusner, Werner - Zaun, M. Schupp, Feldpausch (38. Winter) - F. Schupp, Waldorf - B. Schupp (79. Hoffmann), Ortseifen.

    Ellingen/Bonefeld/Willroth: Oost - Henk, C. Schmitz, Schmidt, Becker - Hümmerich, Honnef - F. Prenku, D. Puderbach (69. Acar), Kleinmann - Raasch.

    Schiedsrichter: Julian Joswig (Boppard).

    Zuschauer: 180.

    Tore: 0:1 Patrick Hümmerich (8.), 0:2 Claudio Schmitz (33.).

    Von unserem Mitarbeiter

    René Weiss

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