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Alsdorf

Fußball-Kreisliga A: Vier AK-Derbys auf einen Streich

Nur zwei Siege und ein Remis in den ersten zehn Spielen der Saison in der Fußball-Kreisliga A Ww/Sieg – nein, so hatte sich Christian Ningel, Trainer der SG Alsdorf/Kirchen, den Start in die Runde nicht vorgestellt. Vor Wochenfrist platzte es dann aus ihm raus, der Coach verlieh seinem Unmut über strittige Schiedsrichterentscheidung Ausdruck. "Das musste mal sein", sagt Ningel mit ein paar Tagen Abstand. "Damit ist das Thema jetzt aber durch, das kann und soll keine Entschuldigung dafür sein, dass wir nicht da stehen, wo wir stehen wollten."

Nasse Plätze oder doch Sonnenschein? Das Oktoberwetter ist dieser Tage unberechenbar. Gut möglich also, dass so mancher Platz zum Schlammloch wird – wie hier beim Derby zwischen Wallmenroth und Steineroth.
Nasse Plätze oder doch Sonnenschein? Das Oktoberwetter ist dieser Tage unberechenbar. Gut möglich also, dass so mancher Platz zum Schlammloch wird – wie hier beim Derby zwischen Wallmenroth und Steineroth.
Foto: Regina Brühl

Vor dem Heimspiel gegen den Tabellensiebten SSV Weyerbusch (Sonntag, 14.30 Uhr) gibt sich Ningel ganz optimistisch. Der jüngste 1:0-Sieg in Niederdreisbach hat gut getan. "Ich hoffe, dieses Erfolgserlebnis verleiht meiner Mannschaft Schwung." Ein Sieg als Balsam für die geschundene Fußballerseele: Diese Rechnung könnte aufgehen. Denn oft waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag gegen die Alsdorfer und Kirchener gegeben hatten.

Nicht weniger als 14 Aluminiumtreffer hat Ningel bis jetzt gezählt, auch in Niederdreisbach stand der Pfosten wieder mal im Weg. "Umso wichtiger war es, dass wir wenigstens ein Tor gemacht haben", sagt Ningel, der in der Offensive einen Schwachpunkt ausmacht. "Aus dem Spiel heraus kam da bis jetzt zu wenig. Das muss besser werden." Am besten schon am Sonntag gegen den SSV Weyerbusch.

Der Blick auf die anderen Plätze

SG Wallmenroth – SV Derschen (So., 14.30 Uhr): Nach der 1:2-Niederlage im Top-Spiel gegen Wissen hat Wallmenroth kaum Schwächen gezeigt, deutliche Siege gegen Mündersbach, Honigsessen und Wied folgten. Das wird eine harte Nuss für die Derschener, die zuletzt einen 3:2-Sieg im Kellerduell gegen Honigsessen feierten.

SG Betzdorf II – VfB Niederdreisbach (So., 14.30 Uhr): Auf dem Hartplatz in Scheuerfeld empfängt der Spitzenreiter den Tabellenelften. Zuletzt hatte die Reserve Probleme und rettete mit Ach und Krach einen Punkt in Steineroth.

VfB Wissen – SG Steineroth (So., 14.30 Uhr): Dass sich die Mannschaft vor den Großen der Liga nicht verstecken muss, bewies Steineroth beim 4:4 gegen Betzdorf II. Ob so ein Kunststück auch gegen den VfB möglich ist? In der Meisterschaft erlaubten sich die zweitplatzierten Wissener zuletzt kaum Schwächen und nahmen auch von den ambitionierten Niederroßbachern einen Punkt mit (0:0).

TuS Honigsessen – FC Niederroßbach (So., 14.30 Uhr): Die Gastgeber sind nach vier Niederlagen in Folge mit den dabei kassierten 15 Gegentreffern auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt und kommen auch diesmal gegen den Rangfünften wohl kaum über die Rolle des Außenseiters hinaus.

SV Niederfischbach – TuS Wied (So., 14.30 Uhr): Alles andere als begeistert war Wieds Spielertrainer Deniz Sakalakoglu von den drei jüngsten Auftritten seiner Mannschaft in der Liga gegen Mündersbach (2:4) und die SG Wallmenroth (1:3) sowie der außergewöhnlich schwachen Vorstellung beim Pokal-Aus (2:5) beim B-Ligisten Spvgg Lautzert. Bei den Adlern, die sich nach zwei Siegen bei der SG Mündersbach klar geschlagen geben mussten, sieht der im Tor spielende Trainer seine Vorderleute in der Pflicht.

SG Meudt – SG Mündersbach (So., 14.30 Uhr). Meudts Trainer Egid Hannappel und Mündersbachs Helmut Meuer kennen sich bestens aus gemeinsamen Zeiten als Eisbachtaler Spieler. Die Freundschaft rückt im Spiel allerdings ins zweite Glied, zu wichtig sind die drei zu vergebenden Punkte. ros/hf

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