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Pyeongchang

US-Snowboarderin Anderson Slopestyle-Olympiasiegerin

dpa

Snowboarderin Jamie Anderson hat bei äußerst schwierigen Bedingungen zum zweiten Mal nach 2014 Gold im Slopestyle gewonnen.

Jamie Anderson
US-Snowboarderin Jamie Anderson gewann Gold im Slopestyle.
Foto: Lee Jin-Man – dpa

Die Amerikanerin setzte sich bei den Winterspielen von Pyeongchang deutlich vor Weltmeisterin Laurie Blouin aus Kanada und Sotschi-Silbermedaillengewinnerin Enni Rukajarvi aus Finnland durch. Anderson reichten ihre 83,00 Punkte aus dem ersten Lauf, sie feierte als erste Frau im Snowboarden den zweiten Olympiasieg.

Die einzige deutsche Teilnehmerin, Silvia Mittermüller, hatte auf ihre Teilnahme kurzfristig verzichten müssen, weil sie sich bei einem Trainingssturz unmittelbar vor dem Endlauf am rechten Knie verletzte. Trotz Fiebers wollte die 34-Jährige unbedingt ihr Olympia-Debüt geben. Als eine Medaillen-Kandidatin galt sie nicht.

Im Finale stürzten die Snowboarderinnen bei starkem Wind auf dem schwierigen Kurs mit Geländern und Sprüngen reihenweise. Das Wetter hatte dazu geführt, dass der Beginn 75 Minuten nach hinten verschoben wurde.

Rukajarvi konnte die Entscheidung der Organisatoren, das olympische Slopestyle-Finale auszutragen, nicht nachvollziehen. „Es war ziemlich gefährlich. Man wusste nicht, was einen erwartet. Sie hätten es absagen oder verschieben sollen“, sagte Finnin nach dem Gewinn der Bronzemedaille.

Am Sonntag war bereits die Qualifikation wegen der Wetter-Kapriolen ausgefallen. Alle Damen durften im Finale antreten, die Medaillen wurden in zwei statt drei Läufen vergeben.

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