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Pyeongchang

Thomas de Maizière: „Das war nicht so zu erwarten“

dpa

Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist begeistert vom Olympia-Start des deutschen Teams mit sieben Medaillen bei den Winterspielen in Pyeongchang. „Das war nicht so zu erwarten, deshalb freut es umso mehr“, sagte der CDU-Politiker in Pyeongchang. „Und es ist viel Gold dabei.“

Bundesinnenminister
Thomas de Maiziere interessiert sich ganz besonders für Bob, Eisschnelllauf und Biathlon.
Foto: Hendrik Schmidt – dpa

Allerdings warnte der scheidenden Sportminister am Anfang seines Olympia-Besuchs vor zu hohen, weiteren Erfolgserwartungen. „Es muss nicht so weiter gehen. Wir hatten schon Olympische Spiele, die gingen grandios los und verplemperten dann oder umgekehrt“, erklärte de Maizière, der sich ganz besonders für Bob, Eisschnelllauf und Biathlon interessiert.

Anerkennung zollte er den deutschen Athleten, die sich bei den extremen Bedingungen mit eisiger Kälte und starken Winden bewähren. „Was die Sportler leisten, bei Kälte und bei dem Wind, ist schon großartig“, sagte de Maiziére, dem die tiefen Minusgrade selbst zusetzten: „Ich bewege mich ja nicht so wie die Sportler, aber ich habe mich warm angezogen.“

Besonders imponierend fand er Biathletin Laura Dahlmeier, die binnen zwei Tagen bereits zwei Olympiasiege feiern konnte – und noch vier Goldchancen hat. „Sie ist eine ganz Große, aber hören Sie auf, von sechs Olympiasiegen zu reden“, meinte er.

Für den Minister gehört Laura Dahlmeier zu dem Typ von Sportlerinnen wie Magdalena Neuner und Rosi Mittermaier, die eine sehr sympathische Ausstrahlung haben. „Man unterschätzt sie aber in ihrer Härte, weil sie so viel lachen“, sagte de Maizière. „Mit Strahlen allein wird man nicht Olympiasieger.“

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