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    Werder trotzt mieser Stimmung: «Müssen gewinnen»

    Dem schweren Dämpfer in der Fußball-Bundesliga soll der Befreiungsschlag in der Champions League folgen. Gegen Twente Enschede kämpfen die noch sieglosen Bremer am Dienstag um die Kehrtwende im internationalen Geschäft und einen Pflichtsieg für den Einzug ins Achtelfinale.

    Frust
    Die Bremer Marko Marin (M.) und Sebastian Prödl verlassen enttäuscht den Platz.

    Für Werder-Chef Klaus Allofs steht ohne Wenn und Aber fest: «Wir müssen gewinnen!» Angesichts des blamablen 2:3 gegen den 1.FC Nürnberg ist Allofs bemüht, die Werder-Mannschaft vor dem Showdown gegen den mit zwei Punkten gleichauf liegenden niederländischen Meister stark zu reden. «Das Potenzial ist da, die Mannschaft kann das», sagte der Clubchef. Er hofft trotz der jüngsten Rückschläge auf eine Initialzündung.

    Ein weitere Pleite gegen Twente wäre fast schon gleichbedeutend mit dem Vorrunden-Aus. Im Falle einer Niederlage müsste Werder die verbleibenden Spiele bei Tottenham Hotspur und gegen Titelverteidiger Inter Mailand wohl gewinnen, um sich eine theoretische Chance zu erhalten. Abwehrchef Per Mertesacker setzt daher voll auf Sieg: «Das ist die letzte Möglichkeit.»

    Die unglückliche Pleite im Pokal bei den Bayern (1:2), die Niederlage in der Liga gegen Nürnberg sowie die anschließende Schimpftirade von Kapitän Torsten Frings haben allerdings Spuren im Team hinterlassen. «Die einzige Chance, die wir noch haben, sind drei Punkte. Aber das wird schwer, die Stimmung in der Kabine ist nicht gut», offenbarte Nationalspieler Marko Marin.

    «Aus Frings spricht eine Riesenenttäuschung», sagte Allofs und verteidigte den Werder-Anführer, der nach der Niederlage am Samstag gegen die Kollegen geledert hatte. Zu viele Fehler, mangelnde Chancenverwertung, ungenügende Einstellung - dem Routinier stinkt derzeit vieles. «Hier wird einfach zu sorglos mit der ganzen Situation umgegangen», hatte Frings gewettert und so offensichtlich versucht, rechtzeitig vor der Partie gegen Enschede die Kollegen zu wecken. «Das ist eine gute Möglichkeit, einen großen Schritt nach vorne zu kommen», sagte der Kapitän und mahnte zu mehr Konzentration.

    An mangelndem Potenzial oder schlechter Form dürfte es nicht liegen. Wie schon gegen Bayern am vergangenen Dienstag war Werder auch gegen Nürnberg das bessere Team. «Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit in München und in der ersten Halbzeit gegen Nürnberg, haben wir eine gute Chance», bekräftigte Allofs. Mit einem Sieg wäre Werder wieder mittendrin im Rennen um das Achtelfinale.

    Neben der miesen Stimmung macht Trainer Thomas Schaaf wieder einmal die Personalmisere zu schaffen. Neben Tim Borowski und den langzeitverletzten Naldo und Sebastian Boenisch müssen womöglich auch Stammkeeper Tim Wiese sowie die Abwehrspieler Clemens Fritz und Petri Pasanen erneut passen. Angesichts des eklatanten Formtiefs von Neuzugang Mikael Silvestre auf der linken Außenbahn und der nicht gekannten Schwächen von Aushilfs-Außenverteidiger Wesley am Samstag träfen Schaaf diese Ausfälle besonders hart.

    Im Gegensatz zu Werder hat der FC Twente gehörig Selbstvertrauen. Das Team des belgischen Trainers Michel Preud'homme ist nach dem 1:0 am Wochenende beim PSV Eindhoven wieder Spitzenreiter der niederländischen Ehrendivision.

    Die voraussichtliche Aufstellungen:

    Werder Bremen: Mielitz (Wiese) - Wesley, Mertesacker, Prödl, Pasanen (Silvestre) - Bargfrede, Frings - Marin, Pizarro, Hunt - Almeida

    Twente Enschede: Mihajlov - Rosales, Wisgerhof, Douglas, Leugers - Landzaat, de Jong, Janssen - Ruiz, Janko, Chadli

    Schiedsrichter: Alain Hamer (Luxemburg)

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