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    München

    Schwungvolle Bayern glänzen bei «Robbéry»-Premiere

    Franck Ribéry und Arjen Robben sind wieder zusammen am Ball - und prompt spielen die Bayern in der Bundesliga groß auf. Bei der Saisonpremiere der Flügelzange bauten die Münchner ihre Siegesserie im eigenen Stadion mit einem 4:0 (2:0) gegen 1899 Hoffenheim auf acht Heimerfolge aus.

    FC Bayern München - TSG Hoffenheim
    Torschütze Arjen Robben (r) jubelt über sein Tor zum 3:0 gegen Hoffenheim.

    Vor 69 000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena erzielten Mario Gomez (2. Minute), Thomas Müller (15.) und der zweimal erfolgreiche Arjen Robben (63./81.) die Treffer. «Wir sind zu Hause eine Macht», kommentierte Nationalspieler Müller. «Ich bin überzeugt, dass das ein Startschuss für sehr wichtige Wochen war», ergänzte Sportdirektor Christian Nerlinger. Hoffenheim muss weiterhin auf den ersten Sieg gegen die Bayern warten. «Wir waren heute einfach grottenschlecht», erklärte Trainer Marco Pezzaiuoli.

    Erst zum 25. Mal waren Robben und Ribéry in einem Pflichtspiel gemeinsam für den FC Bayern aktiv - und beide traten gleich beim frühen Führungstor in Aktion. Ribéry leitete das 1:0 nach knapp 80 Sekunden Spielzeit mit einem Pass auf Müller ein, der Robben im Strafraum steil schickte. Das Zuspiel des Niederländers vollendete Gomez mit seinem 17. Saisontor. Es war der insgesamt schon 26. Treffer des Nationalstürmers im 30. Pflichtspiel der Saison.

    Die Hoffenheimer reagierten sichtlich beeindruckt - die Bayern setzten entschlossen nach. Nach einem fatalen Ballverlust von Isaac Vorsah scheiterte zwar Ribéry am gut reagierenden 1899-Schlussmann Tom Starke, aber im Nachschuss war Müller zum 2:0 erfolgreich.

    Bei Bayern machten sich die personellen Umstellungen von Trainer Louis van Gaal positiv bemerkbar. Durch das Comeback der Flügelzange Ribéry/Robben kam Torschütze Müller wieder zentral hinter Gomez zum Einsatz. Vor allem aber konnte Bastian Schweinsteiger damit wieder auf seine Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld rücken, was dem Münchner Spiel mehr defensive Stabilität und Organisation gab. «Das ist unsere Formation», betonte Nerlinger: «Natürlich sind Ribéry und Robben Spieler, die das i-Tüpfelchen draufsetzen können.»

    Nur wenn die Bayern das Tempo drosselten, konnten die Gäste die Partie ein wenig offen gestalten. Gefährlich wurden die Hoffenheimer nur ansatzweise bei einem Kopfball von Vedad Ibisevic (25.) und nach der Pause bei einer Chance von Ryan Babel in der Schlussphase.

    Eine 2:0-Pausenführung hatten die Bayern vor einer Woche in Köln beim 2:3 noch fahrlässig verspielt, doch gegen Hoffenheim blieben sie wach und am Drücker. «Wir haben 90 Minuten konzentriert gespielt, das hatten wir lange nicht», erklärte Trainer Louis van Gaal zufrieden nach «einem der besten Spiele von uns in dieser Saison».

    Mit Ribéry und Robben käme «mehr Kreativität und Druck» ins Spiel, betonte van Gaal: Beide seien so wichtig wie Messi und Xavi für den FC Barcelona oder Cristiano Ronaldo und Özil für Real Madrid. Robben bewies seine Extraklasse bei seinem Doppelpack: Beim Solo zum 3:0 tanzte der Holländer die gesamte Hoffenheimer Abwehr aus. Und auf Zuspiel von Ribéry schlenzte er den Ball aus 17 Metern links oben ins Eck. «Unser Spiel war sehr gut, nicht nur ich und Franck, sondern die ganze Mannschaft», meinte Robben glücklich nach seinem Doppelpack.

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