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    Altensteig

    Schiedsrichter pfeifen Bundesliga-Trainer zurück

    Die Schiedsrichter werden die Bundesliga-Trainer künftig am Spielfeldrand noch mehr in die Schranken verweisen.

    Richtlinie
    Herbert Fandel kündigte eine härtere Linie gegenüber aufgebrachter Trainer an.
    Foto: DPA

    «Es kann nicht sein, dass die Trainer da herumspringen wie verrückt», sagte Herbert Fandel, Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission im Deutschen Fußball-Bund (DFB), bei der Tagung der Erst- und Zweitliga-Referees in Altensteig-Wart. «Dies hat etwas mit Respekt und Vorbildfunktion zu tun», erklärte Fandel.

    Trainer, «die sich wild gestikulierend und schreiend außerhalb der Coaching-Zone bewegen», seien allerdings die Ausnahme. Fandel (Kyllburg) nannte aber auch namentlich Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp, der sich jedoch in der vergangenen Saison auch schon mal für einen Ausraster entschuldigt hat. «Es gab einige Fälle an der Seitenlinie, die so nicht mehr möglich sein werden», sagte Fandel. Die 21 Erst- und 20 Zweitliga-Spielleiter sind vor der neuen Saison angewiesen, die Betreuer früher zu ermahnen und auf die Tribüne zu schicken.

    «Es geht um die Außenwirkung, und das sind auch Eingriffe ins Spielgeschehen», sagte der frühere FIFA-Schiedsrichter Fandel. Manuel Gräfe, der zum «Schiedsrichter des Jahres» gewählt wurde, betonte, dass vor allem der Vierte Offizielle dafür zuständig sei, die Trainer zu beobachten und mäßigend auf sie einzuwirken. «Er soll aber kein Wachhund sein, kein Schatten», sagte der Berliner. Die Schiedsrichter-Kommission will vor dem Anpfiff zur Saison 2011/2012 noch mal mit den Trainern in Kontakt treten und auch bei der Tagung der Bundesliga-Manager am 15./16. August das Thema ansprechen.

    Themen beim viertägigen Lehrgang im Schwarzwald waren auch Handspiel und passives Abseits. Wenn Spieler sich aus einer Abseitsposition herausbewegen, das Spielgeschehen aber kreuzen und dadurch irritierend eingreifen, wird dies künftig gepfiffen. Fandel kündigte zudem an: «In Spitz-auf-Knopf-Situationen wird im Zweifelsfall zugunsten der Offensive entschieden.»

    Künftig nicht mehr zum Kreis der Spitzenschiedsrichter gehört Marc Seemann: Der Essener war wegen einer längeren Verletzungspause in die zweite Liga herabgestuft worden, bestand aber in Wart den Leistungstest nicht. FIFA-Referee Florian Meyer (Burgdorf) greift wegen einer Verletzung erst wieder in einigen Wochen wieder ein. Bei den Schulungen fehlte zudem Bibiana Steinhaus (Hannover): Die einzige Schiedsrichterin im deutschen Profifußball pfeift zur Zeit bei der Frauen-Weltmeisterschaft.

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