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    Lange Leidenszeit – Gomez kehrt erst 2014 zurück

    Mario Gomez schuftet im Kraftraum, dreht seine Runden um den Platz und trainiert bis zu zehn Stunden täglich - doch ein Comeback ist für den Nationalspieler noch immer nicht in Sicht.

    Mario Gomez
    Mario Gomez verletzt am Boden im Spiel gegen Cagliari - hier begann seine Leidenszeit.
    Foto: Claudio Giovannini - DPA

    Mehr als drei Monate nach seinem Innenbandteilriss bremst den Stürmer des AC Florenz eine Sehnenentzündung im Knie. Aus den angekündigten sechs bis sieben Wochen Pause sind mittlerweile doppelt so viele geworden - der Zeitpunkt seines Comebacks ist weiter nicht absehbar. Der «Fall Gomez» beschäftigt auch die italienischen Medien. «Seine Rückkehr bleibt ein Rätsel», schrieb die «Gazzetta dello Sport».

    Gomez selbst hat seit Wochen keinen Kommentar zu seiner Verletzung abgegeben. Er wolle sich auf seine Genesung konzentrieren, heißt es von seinem Management. Nur fünf Pflichtspiele hat der frühere Fußball- Profi des FC Bayern für seinen neuen Verein nach seinem Wechsel im Sommer bestritten, dabei zwei Treffer erzielt. Am 15. September begann seine lange Leidenszeit: Das Innenband im Knie riss teilweise, eine Pause von sieben Wochen wurde vorhergesagt. Doch dann verzögerte sich das Comeback immer wieder, Medien und Fans wurden ungeduldig.

    Nach einer weiteren Untersuchung war klar: Der Innenbandteilriss ist zwar ausgeheilt, aber eine Sehnenentzündung im Knie bereitet ihm noch Schmerzen. «Weil ich so schnell wie möglich wieder auf den Platz zurückkehren und meinem Team helfen wollte, habe ich das Ziehen in der Sehne wahrscheinlich zu lange ignoriert», urteilte Gomez Ende November auf seiner Facebook-Seite - sein bislang letzter Kommentar zu seinem Gesundheitszustand. Florenz-Teamarzt Paolo Manetti erklärte: «Leider müssen wir noch Geduld haben. Es ist unmöglich, Vorhersagen zu machen.»

    Mit großen Zielen war Gomez im Sommer nach einer enttäuschenden Saison mit wenig Einsatzzeiten in München nach Florenz gewechselt, wurde dort begeistert empfangen. Umso schwerer fällt ihm nun die lange Pause. «Wenn ich auf der Tribüne sitze, ist das sehr schwierig, weil ich sehr nervös bin, mehr als auf dem Platz», sagte er dem Vereins-TV «Violachannel» während seiner Reha-Phase.

    Doch nicht nur dem AC Florenz fehlt der Stürmer, auch in der deutschen Nationalmannschaft wird Gomez schmerzlich vermisst - gerade auch weil sein Sturmkollege Miroslav Klose immer wieder mit Verletzungen kämpfen muss. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien sagte Bundestrainer Joachim Löw: «Auch Miroslav Klose und Mario Gomez brauchen wir dann in einer Topform.» Mit Toren wollte Gomez sich für die WM empfehlen, doch der 59-malige Nationalspieler stand in der Qualifikation keine einzige Minute auf dem Platz.

    Auch seine Teamkollegen in Florenz fiebern der Rückkehr des Nationalstürmers entgegen. «Er ist ein sehr starker Spieler, wenn wir es bislang auch ohne ihn geschafft haben, sollte man sich vorstellen, wie gut wir sind, wenn er zurück ist», versprach Mittelfeldspieler Alberto Aquilani. Trainer Vincenzo Montella betonte: «Er fehlt uns mit seinen technischen Qualitäten und seinem Charisma, er hat großartige Fähigkeiten und wir erwarten ihn mit offenen Armen.»

    Interview Gomez «Violachannel»

    Gomez auf Facebook

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