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    Labbadia zögert – VfB glaubt an Verlängerung

    Der Präsident geht fest von einer Einigung aus, Bruno Labbadia hält sich zurück. Dennoch sieht in der seit Monaten andauernden Hängepartie zwischen dem VfB Stuttgart und seinem ehrgeizigen Trainer wieder vieles nach einer Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages aus.

    Zuversicht
    Die Zeichen beim VfB Stuttgart stehen auf Verlängerung für Trainer Bruno Labbadia.
    Foto: Jan-Philipp Strobel - DPA

    «Wir haben ein intensives Gespräch in einer sehr positiven, offenen und konstruktiven Gesprächsatmosphäre geführt. Mein Gefühl sagt mir, dass wir das hinbekommen», sagte Clubchef Gerd E. Mäuser am Freitag im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten im türkischen Belek.

    Labbadia umschrieb das mit Spannung erwartete Zusammentreffen der beiden zwar nur mit zwei Worten («Klar. Ehrlich.») und meinte ansonsten: «Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.» Der 46-Jährige betonte unmittelbar nach dem 1:1 (1:1) im Testspiel gegen RKC Waalwijk aber auch, dass er nicht mit anderen Vereinen in Kontakt stehe und sich in Stuttgart auch sehr wohlfühle. «Der VfB ist ein schöner Club. Ich habe den Verein schätzen gelernt», meinte er. «Wir sind hier mit der Mannschaft und auch mit den Verantwortlichen in den letzten zwei Jahren durch dick und dünn gegangen.»

    Der Tag in Belek verriet noch einmal, warum sich die Gespräche zwischen Trainer und Verein zu einer derart zähen Angelegenheit entwickelt haben. Beide Seiten wissen durchaus, was sie aneinander haben: Der VfB gab Labbadia im Winter 2010 die Chance, seinen damals angekratzten Ruf zu verbessern. Und der akribische, bisweilen ungeduldige Coach zahlte das mit Erfolg zurück. 2011 schaffte er den Klassenerhalt, 2012 den Sprung in die Europa League. «Jetzt sind wir sehr stolz darauf, einer von drei deutschen Vereinen zu sein, die noch in allen drei Wettbewerben sind», meinte Mäuser.

    Präsident und Trainer wollen an ganz entscheidenden Stellen aber auch in völlig unterschiedliche Richtungen. Mäuser steht für einen strikten Konsolidierungskurs und verweist dabei auf einen Verlust von fast zehn Millionen Euro im Jahr 2012. Labbadia wiederum findet es sehr anstrengend, auf Dauer mit einem sehr kleinen und unerfahrenen Kader zu arbeiten, in den kaum Geld investiert wird. Auch auf die schwere Verletzung von Stürmer Cacau und den Weggang von Verteidiger Maza hat der VfB bislang noch nicht reagiert.

    «Wir müssen hier absolut am Maximum arbeiten», meinte der Trainer am Freitag. «Hinter uns liegt schon eine sehr intensive Zeit und vor uns auch. Denn dass der Weg des VfB nicht einfacher wird, das ist bei unserem Gespräch ganz klar herausgekommen.»

    Labbadia wünscht sich eine größere öffentliche Anerkennung seiner Arbeit und meint damit das Umfeld des VfB, die Medien aber auch den Präsidenten. Mäuser geht mit so etwas sehr sparsam um, am Freitag erklärte er vor Journalisten: «Wir haben ihm (Labbadia) klargemacht, was der Verein kann und was er nicht kann. Das hat er verstanden.» Das klang wie ein Präsident, der einen einfachen Angestellten zu sich zitiert. Und nicht wie jemand, der seinen Wunschtrainer umwirbt.

    Allerdings nimmt Labbadia auch ohne konkrete Einigung in den Vertragsgesprächen zwei positive Signale aus Belek mit nach Hause. Dass der VfB in der Türkei gleich fünf Spielerverträge (Georg Niedermeier, Christian Gentner, Gotoku Sakai, Benedikt Röcker und Tamas Hajnal) verlängert hat, nannte er ein «sehr gutes Signal».

    Außerdem ist es ganz in seinem Sinne, dass Mäuser wieder den Zeitdruck aus den Verhandlungen genommen hat. «Es macht keinen Sinn, jetzt eine Deadline auszugeben. Das wäre nicht konstruktiv», sagte der Präsident. «Wenn mir jemand offen und ehrlich sagt, dass er noch Zeit braucht, dann ist das für mich kein Problem.»

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