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    Frankfurt/Main

    Fortunas freier Fall: Sogar direkter Abstieg droht

    Es gibt Trainer, die würden in so einer Situation lospoltern, versuchen wachzurütteln oder vielleicht sogar resignieren. Fortuna Düsseldorf ist seit mittlerweile 10 Bundesliga- und 13 Auswärtsspielen sieglos.

    Stoische Ruhe
    Düsseldorfs Trainer Norbert Meier will keine Panik aufkommen lassen.
    Foto: Arne Dedert - DPA

    Nachdem der Vorsprung auf Platz 17 in nur zweieinhalb Monaten von komfortablen zwölf auf magere zwei Punkte zusammengeschmolzen ist, droht nun sogar der direkte Abstieg.

    Düsseldorfs Coach Norbert Meier aber stellte sich auch nach dem 1:3 (0:1) bei Eintracht Frankfurt am Samstag mit stoischer Ruhe und sogar einer kleinen Portion Lockerheit vor sein schwer angeschlagenes Team. «Ich muss das vorleben. Das ist das Wichtigste», sagte er. «Es darf nie einen Grund geben, aufzustecken. Nach wie vor ist alles möglich. Für uns geht es darum, uns in den letzten beiden Spielen so zu straffen, dass wir das schaffen, was wir uns vorgenommen haben.»

    In diesen letzten beiden Spielen geht es gegen den 1. FC Nürnberg und Hannover 96. Und zu den wenigen Dingen, an denen die Fortuna sich noch aufrichten kann, zählt die Gewissheit, dass es wahrlich härtere Restprogramme gibt. Die Nürnberger verlieren zurzeit gegen jeden in der Fußball-Bundesliga und für Hannover könnte es am letzten Spieltag um nichts mehr gehen. Auch den Düsseldorfern selbst ist trotz der beängstigenden Geschwindigkeit ihres freien Falls nicht vorzuwerfen, dass sie sich hängen ließen oder nicht mehr an sich glauben würden.

    «Fortuna hat sich nie aufgegeben und richtig gefightet. Das spricht für die Mannschaft», sagte sogar der allzu großer Sympathien für diesen Gegner völlig unverdächtige Armin Veh. Der Frankfurter Trainer hatte sich noch in der vergangenen Saison einen hitzigen Schlagabtausch mit wüsten gegenseitigen Beschimpfungen mit Düsseldorfer Spielern und Verantwortlichen geliefert.

    Trotzdem: Alle Bemühungen, die Fortuna nach jedem sportlichen Rückschlag und jeder neuen Verletzung eines wichtigen Spielers (am Samstag fielen drei von vier Stammverteidigern aus) immer wieder aufzurichten, fällt Vehs Kollegen Meier von Woche zu Woche schwerer. Dem Aufsteiger fehlt im Vergleich zu fast allen Mannschaften in dieser Liga die sportliche Qualität. Das zeigte sich in Frankfurt vor allem bei den völlig harmlosen Offensivbemühungen.

    «Vieles dauert bei uns zu lange», meinte Meier, der neben aller verbalen Aufbauarbeit meist als einer der ersten auf die Defizite seines Teams hinweist. «Wir werden nicht auf einmal Tiki-Taka-Fußball spielen können», betonte der Coach. «Wir können nur mit viel Leidenschaft und Aggressivität versuchen, unser Ziel zu erreichen.»

    Immerhin: Die feurige Abstiegskampf-Rhetorik beherrschen sie in Düsseldorf. Auch Tobias Levels meinte nach dem Spiel in Frankfurt: «Es sind noch zwei Spiele. Da muss alles reingeworfen werden.» Er kenne seine Mannschaft, sagte der Verteidiger. «Ich weiß, dass jeder bissig ist und gewillt, in der ersten Liga zu bleiben.»

    Die Eintracht, vor einem Jahr noch Seite an Seite mit der Fortuna in die Bundesliga zurückgekehrt, ist sportlich längst in andere Sphären enteilt. Der Sieg im Aufsteigerduell nach Toren von Alexander Meier (30./87.), Srdjan Lakic (50.) sowie dem Gegentreffer von Dani Schahin (78.) war ein großer Schritt Richtung Europa League. «Es ist wichtig, dass jetzt alles in unseren Händen liegt», meinte Lakic und fügte noch einen Satz hinzu, der auch zu Düsseldorfs Lage passt: «Wir müssen jetzt noch 180 Minuten voll da sein, dann wird alles gut.»

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