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    Mainz

    Finks Serie beim HSV hält – 0:0 in Mainz

    Thorsten Fink wird beim Hamburger SV zum Unentschieden-König. Unter ihrem neuen Trainer blieben die Hanseaten auch im siebten Spiel in der Fußball-Bundesliga ohne Niederlage. Doch beim 0:0 beim FSV Mainz 05 sprang zum fünften Mal nicht mehr als ein Punkt heraus.

    1. FSV Mainz 05 - Hamburger SV
    Der Hamburger Marcell Jansen (r) versucht den Pass vom Mainzer Zdenek Pospech zu verhindern.
    Foto: Fredrik von Erichsen - DPA

    «Insgesamt war es nicht überragend, aber intensiv. Ich bin zufrieden mit dem 0:0. Wir sind auf dem Weg ins sichere Mittelfeld. Das ist unser Minimalziel», sagte Fink. Zufrieden war auch sein Gegenüber Thomas Tuchel. «Es ist schon eine Leistung, 0:0 gegen den HSV zu spielen und phasenweise zu begeistern. Das Ergebnis wird dem Spiel einigermaßen gerecht», meinte der 38-Jährige.

    Für den FSV war es das vierte Spiel ohne Niederlage in Serie. Der letzte Mainzer Heimsieg gegen den HSV liegt nun allerdings schon mehr als sieben Jahre zurück. In einer von beiden Teams mit hohem Tempo, viel Kampf und Leidenschaft geführten Partie ließen beide Seiten gute Gelegenheiten zum Siegtreffer ungenutzt. Die besten Tormöglichkeiten vergab der ehemalige Hamburger Eric-Maxim Choupo-Moting.

    «Unsere hochkarätigen Chancen haben wir nicht sauber ausgespielt», beklagte Tuchel, der bereits am Dienstag mit seinem Team zum Nachholspiel beim 1. FC Köln antreten muss. «Wir müssen schnell regenerieren. Wir sind in der Lage, schnell aus einem solchen Spiel zu lernen, um es dann besser zu machen.» Sorgen bereitete dem Mainzer Coach die Verletzung von Andreas Ivanschitz, der sich bei einem Schussversuch das Knie verdrehte und sofort ins Krankenhaus gefahren wurde.

    Beide Trainer hatten ihre Startformation auf zwei Positionen gegenüber der Vorwoche verändert. Bei den Mainzern verwunderte, dass Choupo-Moting bis zur 54. Minute nur auf der Bank saß. Nach zehn Minuten des Abtastens übernahm der HSV das Kommando auf dem Platz. Der hohe Ballbesitz brachte kein Übergewicht an Torchancen, denn der FSV verschob sehr geschickt. Ein Fehler in der Vorwärtsbewegung von Bo Svensson bescherte Marcell Jansen die erste Einschussmöglichkeit, doch Christian Wetklo stand sicher (16.).

    Erst nach einer halben Stunde kamen die Mainzer besser in die Partie und drängten die Norddeutschen zeitweise in die eigene Hälfte zurück. Mit den Torchancen gingen die Rheinhessen aber zu leichtfertig um. Zdenek Pospech (31.) und Marco Caligiuri (32.) verzogen frei stehend. Auch Andreas Ivanschitz konnte die starke Phase der Mainzer nicht krönen (42.). Im Gegenzug musste Wetklo gegen Jansen noch einmal sein ganzes Können aufbieten.

    Geduld war für beide Seiten auch nach dem Wechsel die Maxime. Kein Team rückte von der taktischen Marschroute ab, beide lauerten auf einen Fehler des Gegners. Mit hoher Leidenschaft erkämpften sich die Mainzer mehr und mehr Vorteile.

    Doch der HSV ließ nicht locker, kam durch Ivo Ilicevic zu guten Chancen. Der eingewechselte Mladen Petric zwang Wetklo mit einem Freistoß zu einer weiteren Glanztat (73.). Choupo-Moting hätte gegen seinen Ex-Club zum Matchwinner werden können. Doch der 22-jährige Deutsch-Kameruner fand gleich dreimal in Drobny seinen Meister (75., 88., 90.+1).

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 42,1 - 57,9

    Torschüsse: 12 - 8

    gew. Zweikämpfe in %: 45,5 - 54,5

    Fouls: 16 - 11

    Ecken: 4 - 5

    Quelle: optasports.com

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