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    Dost sorgt für Wende: Wolfsburg siegt verdient 3:0

    Eine Stunde lang sah es nicht nach einem so klaren Ergebnis aus – doch am Ende gewann der VfL Wolfsburg verdient mit 3:0 (0:0) gegen den 1. FSV Mainz 05.

    VfL Wolfsburg – FSV Mainz 05
    Der Wolfsburger Bas Dost hat das 2:0 gegen Mainz erzielt und jubelt.
    Foto: Nigel Treblin – DPA

    Während die Mainzer die erste Rückrunden-Niederlage kassierten, verhinderten die Wolfsburger einen Fehlstart ins neue Jahr und holten nach zwei Niederlagen die ersten drei Punkte. «Wir waren ein bisschen nervös nach den Niederlagen», gab Ricardo Rodriguez zu, der in der 59. per Foulelfmeter die Führung erzielt hatte. Anschließend trafen vor 23 520 Zuschauern Bas Dost (66.) und Luiz Gustavo (75.).

    «Die zweite Halbzeit war super», kommentierte Rodriguez im Überschwang der Gefühle einen Tick zu euphorisch. Lange Zeit hatte der VfL nicht wie ein Anwärter auf einen Europapokalplatz gespielt. «Wir wollten nicht soviel riskieren», gab der Linksverteidiger zu, der seit dem Wechsel von Diego für die Strafstöße zuständig ist.

    «Es gab anfangs viele technische Fehler», kommentierte VfL-Coach Dieter Hecking. Denn viele Fehlpässe und Stoppfehler prägten fast zwei Drittel die Partie, die für die Mainzer mit einem Schreck begann: Die Gäste mussten ihre Mannschaft schon nach fünf Minuten umbauen, nachdem Christoph Moritz nach einem Tritt von Gustavo mit einer Platzwunde am Kopf den Platz verlassen musste. Er wurde durch Junior Diaz ersetzt. «Das war keine Absicht», sagte Gustavo später. Moritz musste ins Krankenhaus gebracht werden.

    Die Defensive der zweikampfstarken Mainzer stand immerhin 60 Minuten sicher. Dabei musste die 05-Abwehr schon vor dem Spiel umgebaut werden, für den gelb-gesperrten Nikolce Noveski spielte der lange verletzte Niko Bungert in der Innenverteidigung und wirkte engagiert, ehe Dost mit zwei Szenen für die Vorentscheidung sorgte. «Ich finde es ganz okay, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben», sagte der Mainzer Coach Thomas Tuchel.

    Die Gastgeber hatten schon vor den Toren häufiger den Ball, wussten damit jedoch zu selten etwas anzufangen. Mit seinem neu formierten Mittelfeld und neuem Mittelstürmer versuchte der VfL lange Zeit vergeblich Druck aufzubauen. Kein Wunder war es daher, dass es eine Stunde dauerte, ehe per Strafstoß das erste Tor fiel. Linksverteidiger Rodriguez behielt die Nerven, nachdem Stefan Bell VfL-Stürmer Dost im Strafraum von den Beinen geholt hatte. Dieser Treffer «hat das Spiel entschieden», sagte Tuchel.

    Im Sturmzentrum des VfL hatte sich Dost bis dahin vergeblich gemüht. Bei seinem ersten Einsatz von Beginn an in dieser Saison bot sich der Niederländer, der Ivica Olic aus der Startelf verdrängt hatte, häufig an. Der lange Mittelstürmer konnte sich indes kaum durchsetzen, ehe er den Elfmeter herausholte und nach Pass des eingewechselten Olic sogar noch selber traf. «Das war schön», sagte Dost, der für die Wende gesorgt hatte: «Das hat mir gutgetan.» Für die Zugabe sorgte Gustavo nach Vorlage von Robin Knoche.

    Kaum durchsetzen konnte sich auf der Gegenseite Ja-Cheol Koo, der bei den Mainzern besonders im Blickpunkt stand. Der südkoreanische Mittelfeldspieler war nach der Verpflichtung von Kevin De Bruyne in der Winterpause vor dem Überangebot in Wolfsburg geflüchtet und spielte bei seiner Rückkehr besonders eifrig. Sein Volleyschuss (33.) war die gefährlichste Aktion vor der Pause, ansonsten brachte die 05-Offensive wenig zustande.

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 64,4 – 35,6

    Torschüsse: 17 – 8

    gew. Zweikämpfe in %: 45,8 – 54,2

    Fouls: 22 – 14

    Ecken: 4 – 1

    Quelle: optasports.com

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