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    Bayern-Reserve hat Ruh: «Jetzt geht's richtig los»

    Schwamm drüber. Das 0:2 ihres B-Teams in Manchester schmerzte die Bayern nicht. Der Champions-League-Traum geht weiter - AC Mailand wäre das schwerste Los im Achtelfinale. Der Fokus liegt aktuell auf der Herbstmeisterschaft. Drei Siege sind das Ziel bis Jahresende.

    Wunschlos
    Bayern-Coach Jupp Heynckes hat vor der Auslosung des Champions-League-Achtelfinales keinen Wunschgegner.
    Foto: Andreas Gebert - DPA

    Den Einmal-und-nie-wieder-Auftritt ihrer Reservetruppe hakten die Bayern in Windeseile als Streichergebnis ab. Beim Bankett ging der Blick nach der schmerzlosen 0:2 (0:1)-Schlappe beim in der Gruppenphase gescheiterten Millionenteam von Manchester City schon wieder voller Vorfreude und mit höchsten Ambitionen nach vorne. «Jetzt geht es richtig los!», rief Karl-Heinz Rummenigge kurz vor Mitternacht im herrschaftlichen Worsley Park Hotel den Edelfans sowie Trainer Jupp Heynckes und den Spielern nach dem ersten «Etappenziel» in der Champions League zu. «Große Mannschaften sind ausgeschieden. Bayern München ist dabei», resümierte der Bayern- Chef stolz mit Blick auf die kommenden K.o.-Runden im neuen Jahr.

    Ab jetzt sei auch Losglück «vonnöten», sagte Rummenigge, «weil wir wollen weit kommen». Das Heimfinale am 19. Mai 2012 in München ist die große Sehnsucht. Und zumindest im Achtelfinale, wenn statt Butt, Contento und Petersen wieder die erste Garde mit Neuer, Lahm und Ribéry auflaufen wird, bleiben den Bayern als Gruppensieger die großen Titelfavoriten FC Barcelona und Real Madrid erspart.

    Als größter Stolperstein bei der Auslosung am 16. Dezember droht Angstgegner AC Mailand mit dem ehemaligen Bayern-Kapitän Mark van Bommel. Auch ein beschwerlicher Wintertrip nach Russland zu ZSKA Moskau oder Zenit St. Petersburg ist Ende Februar drin. Weitere mögliche Kontrahenten sind Olympique Lyon, Dortmund-Bezwinger Olympique Marseille und der FC Basel, der Manchester United sensationell aus der Königsklasse katapultierte.

    «Ich habe keinen Wunschgegner. Das habe ich mir abgewöhnt», sagte Heynckes gelassen, warnte aber vor Fehleinschätzungen: «Basel hat vielleicht nicht so einen klangvollen Namen wie Milan, aber ist vielleicht viel schwieriger zu besiegen.» Doch Bangemachen gelte nicht, so Heynckes, auch vor den «Klassemannschaften» Barca und Real. «Wenn wir komplett sind, wenn auch Bastian Schweinsteiger zurück ist, können wir gegen jeden Gegner gewinnen», verkündete Heynckes.

    Das war die hauptsächliche Erkenntnis seiner Radikalrotation im bedeutungslosen letzten Gruppenspiel. Das B-Team zog sich achtbar aus der Affäre, weil der gut haltende Aushilfskapitän Jörg Butt sich nur von David Silva (36. Minute) und Yaya Touré (52.) bezwingen ließ. «Insgesamt haben wir es ordentlich gemacht», sagte der Vertreter von Manuel Neuer. Ansonsten - Schwamm drüber! «Zum Spiel braucht man nicht viel zu sagen», meinte Rummenigge. Weil der SSC Neapel sich im Fernduell um Platz zwei mit ManCity selbst half, blieb ein möglicher Aufschrei aus Italien wegen Wettbewerbsverzerrung der Bayern aus.

    Für Heynckes waren die Veränderungen in der Startelf den Umständen geschuldet, außerdem habe immer noch «eine Lizenzspielermannschaft mit sieben aktuellen A-Nationalspielern auf dem Platz gestanden». Die daheimgebliebenen Toni Kroos und Arjen Robben müssten Antibiotika schlucken, auch Thomas Müller sei immer noch verschnupft und ebenso wie Mario Gomez (Bronchien) weiterhin gesundheitlich angeschlagen.

    «Die Stars liegen im Bett. Der Internist hat große Bedenken. Deshalb war das klug, dass sie nicht gespielt haben», erklärte Heynckes, räumte aber auch ein: «Wenn wir noch hätten punkten müssen, hätte ich natürlich einen Ribéry, Neuer oder Lahm spielen lassen.»

    Wichtiger als weitere 800 000 Euro Siegprämie in der Champions League ist den Bayern jedoch aktuell die Bundesliga. Herbstmeister wollen sie unbedingt werden. «Für uns ist es wichtig, am Sonntag in Stuttgart eine Mannschaft zu stellen, um dort zu gewinnen», betonte Heynckes. Über frohe Weihnachten in München entscheidet der Endspurt auf der nationalen Bühne. «Jetzt müssen wir uns auf die Bundesliga konzentrieren, da wollen wir unseren dünnen Vorsprung festigen», erklärte Sportdirektor Christian Nerlinger. Stuttgart, Köln und das Pokal-Achtelfinale in Bochum heißt das Restprogramm 2011. Nerlingers klare Vorgabe lautet: «Wir müssen diese drei Spiele gewinnen.»

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