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    Abstiegskampf und Derbyzeit – Köln fordert Bayern

    In der Fußball-Bundesliga geht die Furcht um. Extrem ausgeprägt ist das Beunruhigungs-Potenzial in Mönchengladbach und Stuttgart: Im Borussia-Park treffen der Tabellen-Letzte und -Vorletzte aufeinander.

    Stadtrivalen
    HSV-Trainer Armin Veh (l) und Paulis Pendant Holger Stanislawski demonstrieren vor dem Stadtderby gesunden Ehrgeiz.

    «Angst ist ein schlechter Ratgeber in unserer Situation», sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia vor dem Kellerduell, zu dem beide Mannschaften unter denkbar schlechten Vorzeichen antreten: Mönchengladbach hat in dieser Saison kein Heimspiel gewonnen, die Schwaben sind 2010/2011 auswärts noch ohne dreifachen Punktgewinn.

    Unruhige Zeiten, nicht nur ganz unten. Massiv gefordert sind auch die Verfolger von Spitzenreiter Borussia Dortmund. Verlieren Bayer Leverkusen in Nürnberg, Rekordmeister Bayern München in Köln und der FSV Mainz gegen das immer intensiver gefährdete Team von Werder Bremen, wird es noch schwieriger, einen BVB-Alleingang zu verhindern.

    Leverkusen, die Bayern und Mainz sind zum Siegen verdammt, soll die Aufholjagd irgendwie in Gang kommen. Das Münchner Star-Ensemble von Trainer Louis van Gaal hat vor dem Aufeinandertreffen mit den ehemaligen Bayern-Spielern Lukas Podolski und Michael Rensing in Köln mit sieben Siegen aus den vergangenen acht Pflicht-Partien Zeichen gesetzt. «Wir haben eine gute Serie gestartet und können selbstbewusst nach Köln fahren», meinte Bayern-Profi Andreas Ottl.

    Die letzte Pleite der Münchner in Müngersdorf liegt lange zurück: Am 1. April 1995 gab es dort ein 1:3. Allerdings warten die Bayern auch schon seit fast zweieinhalb Jahren und vier Partien auf einen Sieg gegen die Rheinländer. Van Gaal wird seinen Star Franck Ribéry nach dessen Knieverletzung zunächst auf die Bank bitten. Arjen Robben brach einen Belastungstest ab und steht in Köln nicht zur Verfügung. «Ich habe mit Thomas Müller und Hamit Altintop Alternativen für diese Positionen», erklärte der Bayern-Coach.

    Im Norden herrscht Derby-Fieber: Am Samstag kommt es zum Niedersachsen-Duell zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg, am Sonntag folgt der 16. Hamburger Erstliga-Zweikampf zwischen dem HSV und Herausforderer FC St. Pauli. «Es geht gar nicht so sehr um die Punkte, sondern vielmehr ums Prestige», wiegelte HSV-Torwart Frank Rost ab. Und es geht um eine leicht verrückte Wette zwischen den Kapitänen Heiko Westermann (HSV) und Gerald Asamoah (St. Pauli): Der Verlierer muss dem Gewinner halbnackt das Auto waschen.

    Für derartige Anwandlungen von Fußball-Frohsinn haben Michael Frontzeck und Bruno Labbadia derzeit überhaupt nichts übrig. Von einem «Endspiel» wollen beide trotz der prekären Situation aber nichts wissen. «Das ist nur eine von 14 Etappen», betonte VfB-Trainer Labbadia. Sein Widerpart Frontzeck denkt ebenfalls langfristig: «Die schwierige Situation, in der wir uns befinden, wird bis zum 34. Spieltag anhalten», sagte der ehemalige Stuttgarter Profi. Für Frontzeck zählt nur der 14. Mai 2011: «Wir wollen am Ende über dem Strich stehen.»

    Solche Gedanken beschäftigen mittlerweile auch Thomas Schaaf: Werder leidet Not, dem Coach ist eines bewusster denn je: «Wir müssen die Dinge anpacken und wieder Ergebnisse liefern.» 14 Punkte trennen seine Elf von Gastgeber Mainz, der auf Stürmer Adam Szalai (Kreuzbandriss) verzichten muss. Hoffnung schöpft Schaaf aus der Heim-Misere des FSV: Von den vergangenen sechs Begegnungen am Bruchweg gewann Mainz nur eine (3:0 gegen Nürnberg) und blieb bei fünf Niederlagen ohne Torerfolg. Allerdings hat Bremen mit 26 Auswärts-Gegentreffern die schlechteste Bilanz aller 18 Clubs.

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