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    4:1 gegen Frankfurt – Freiburgs Petersen trifft dreimal

    Bei Werder Bremen schien er das Toreschießen verlernt zu haben, im Trikot des SC Freiburg zeigte Nils Petersen mit einem Traum-Debüt, welches Potenzial er als Stürmer hat.

    SC Freiburg - Eintracht Frankfurt
    Die Freiburger drehten einen 0:1-Rückstand gegen Frankfurt.
    Foto: Patrick Seeger - DPA

    Dank eines Hattricks des Neuzugangs schaffte der SC Freiburg die erhoffte Wende und verließ wieder die Abstiegsplätze der Fußball-Bundesliga. Nach einer Serie von sechs Spielen ohne Sieg gewann der bisherige Tabellenletzte zum Rückrundenauftakt verdient, aber etwas zu hoch mit 4:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt.

    Nachdem Frankfurt durch Marco Russ schon in der 1. Minute in Führung gegangen war, brachten ein Foulelfmeter von Vladimir Darida (61.) und drei Tore von Bremen-Leihgabe Petersen (64., 69., 88.) den Breisgauern den dritten Saisonsieg und ließen sie im Abstiegskampf neues Selbstvertrauen tanken. Zugleich machte der Sportclub Werbung für die Zustimmung zum Bau eines neuen Stadions. Darum geht es im Freiburger Bürgerentscheid am Sonntag.

    «Wir waren nach einer Minute in Rückstand, da war es schwierig, von hinten rauszuspielen. Es war ängstlich», sagte SC-Trainer Christian Streich. Als aber Frankfurt nach der Pause bei einem Angriff über Stefan Aigner das 2:0 verpasst hatte, habe seine Elf das Glück gehabt, «dass wir in der Vorrunde nicht hatten», sagte Streich und gab Petersen ein Sonderlob.

    Der 26-Jährige habe mit keiner Wimper gezuckt, als er zunächst auf der Bank saß. «Genau diese Haltung brauchen wir: Er hat sich auf das Spiel konzentriert und nichts anderes gemacht.» Fußball sei manchmal unbeschreiblich, meinte Petersen. «Ich freue mich natürlich sehr, aber das zu bestätigen wird schwer.»

    Die Eintracht ließ sich die Partie nach einer guten Anfangsphase aus der Hand nehmen und ist nun seit vier Partien ohne Sieg. Die Europa-League-Plätze rückten in weite Ferne. «Das ist unfassbar, unvorstellbar, nicht zu glauben», erklärte Trainer Thomas Schaaf. Denn nach einer 45-minütigen Dominanz offenbarte sein Team einmal mehr gravierende Abwehrprobleme - 38 Gegentore sprechen Bände. «Diese Niederlage ist vollkommen unnötig», schimpfte Schaaf.

    Während bei Freiburg Petersen, der in der Hinrunde für Bremen bei sieben Einsätzen kein einziges Mal getroffen hatte, von der zweiten Halbzeit an einen glänzenden Einstand feierte, saß der zweite Neuzugang Mats Möller Daehli nur auf der Bank. Schaaf setzte in der Frankfurter Innenverteidigung auf Russ und ließ den von einem Außenbandriss im Knie genesenen Abwehrchef Carlos Zambrano draußen. Im Tor stand nach monatelanger Verletzungspause wieder Kevin Trapp.

    Als Russ vor 24 000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion nach einem Freistoß von Marc Stendera zum 0:1 abgestaubt hatte, bestimmte Frankfurt fortan das Geschehen. Die Freiburger waren verunsichert und kamen lange nicht ins Spiel. Erstmals gefährlich wurden sie, als Mike Frantz auf halblinker Position abzog und Trapp mit Mühe parierte (18.).

    Die Eintracht blieb zunächst das gefährlichere Team, war in der Abwehr aber anfällig. Und als Darida nach einem Foul von Aigner an Christian Günter den Strafstoß zum Ausgleich verwandelte, begann die Show von Petersen: Erst vollendete er nach einem Querpass von Jonathan Schmid, dann erhöhte er nach einer Flanke von Frantz mit einem Kopfball auf 3:1. Frankfurt fand nicht mehr zum anfänglichen Spielfluss zurück - und Petersen traf noch zum 4:1.

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 49,9 - 50,1

    Torschüsse: 15 - 12

    gew. Zweikämpfe in %: 52,9 - 47,1

    Fouls: 11 - 14

    Ecken: 3 - 5

    Quelle: optasports.com

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