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    Frankfurt/Main

    Krawalle in Frankfurt: 14 Festnahmen und 3 Verletzte

    Die Problemfans von Eintracht Frankfurt sind ihrem schlechten Ruf mit Krawallen nach dem 3:0-Heimspielsieg gegen Dynamo Dresden einmal mehr gerecht geworden.

    Einsatz
    Die Polizei musste erneut gegen gewalttätige Fußball-Fans vorgehen.
    Foto: Daniel Reinhardt - DPA

    Mehrere hundert Anhänger des hessischen Fußball-Zweitligisten attackierten rund 400 Dynamo-Fans auf dem Rückweg vom Stadion zum Hauptbahnhof. Die Sicherheitskräfte mussten Schlagstöcke einsetzen, um die verfeindeten Gruppen zu trennen. Drei Beamte wurden verletzt, 14 Frankfurter Hooligans festgenommen.

    Bei den Jagdszenen außerhalb des Stadions warfen vermummte Frankfurter Chaoten Flaschen und Feuerwerkskörper. Zudem wurden Scheiben eines Polizeiautos eingeschlagen und später eine S-Bahn, in der Dynamo-Fans saßen, mit Steinen beworfen.

    Die Dresdener Anhänger waren trotz der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängten Aussperrung nach Frankfurt gereist und hatten sich Zutritt zum Stadion verschafft. «Damit hatte ich nicht gerechnet. Wir haben alles versucht und die Kartenvorverkäufe rechtzeitig gestoppt. Letztlich kann ich es mir nicht erklären, wie es dazu kommen konnte», sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

    «Weder wir als Verein noch irgendwer können es einem Menschen verbieten, von A nach B zu reisen», sagte Dynamo-Sprecher Enrico Bach der Nachrichtenagentur dpa. Die Sachsen waren wegen der schweren Ausschreitungen im Pokalspiel in Dortmund unter anderem zu einem Geisterspiel gegen Ingolstadt und dem Fan-Ausschluss für das Frankfurt-Gastspiel verurteilt worden.

    Dennoch waren mehrere hundert Dynamo-Anhänger nach Hessen gefahren, um das Spiel ihrer Mannschaft zu sehen. Viele hatten sich dazu mit Frankfurter Fan-Utensilien verkleidet, sagte ein Polizeisprecher.

    Provoziert wurde der Gewaltausbruch nach der Partie jedoch von den Eintracht-Fans, die bereits wegen mehrfacher Verfehlungen vom DFB für das nächste Auswärtsspiel am 26. März bei Union Berlin ausgesperrt worden sind. Erst zwei Tage vor dem Spiel gegen Dresden hatte der in dieser Saison bereits mit Geldstrafen von insgesamt 57 000 Euro belegte Verein einen neuen Lösungsansatz präsentiert, um das demolierte Image aufzupolieren.

    «Wir wollen versuchen, unsere Fans mit in die Verantwortung zu nehmen. Daher planen wir, 50 000 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS zu stiften und von diesem Betrag bis zum Saisonende jedes vom DFB ausgesprochene Bußgeld abzuziehen», hatte Vorstandsmitglied Klaus Lötzbeier angekündigt. Genutzt hat der Appell offensichtlich nichts.

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