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    Bielefeld

    FCK in Aufstiegslaune – Schock für St. Pauli

    Dank Srdjan Lakic hat der 1. FC Kaiserslautern das Tor zur Bundesliga ganz weit aufgestoßen. Die Pfälzer festigten mit dem 2:1 (0:1)-Sieg bei Arminia Bielefeld ihre Zweitliga-Tabellenführung und können bereits am 23. April mit einem Erfolg gegen Rostock den Aufstieg perfekt machen.

    Spitzenreiter
    Die Spieler des 1. FC Kaiserslautern bejubeln den Sieg gegen Bielefeld.

    Zweikampf
    Lauterns Erik Jendrisek (l) und Bielefelds Markus Schuler kämpfen um den Ball.

    Vor 12 700 Zuschauern brachte Christopher Katongo die Ostwestfalen in der 43. Minute per Foulelfmeter in Führung. Sidney Sam (48.) sorgte kurz nach der Pause für den Ausgleich. Kurz vor Schluss (86.) ließ Lakic die Gäste jubeln. Während Lautern den Relegationsplatz bereits sicher hat, ist für die Arminia der Aufstieg auch rechnerisch nicht mehr möglich.

    Freude
    Aachens Torschütze zum 1:0, Demai (M), wird von Uludag (l) und Adlung bejubelt.

    Dagegen hat sich der FC St. Pauli zu früh gefreut - das Duell mit dem FC Augsburg um den direkten Aufstieg findet wieder auf Augenhöhe statt. Am 31. Spieltag konnte der Kiezclub den jüngsten Triumph über den schwäbischen Widersacher nicht veredeln und ist nur einen Punkt besser als der FCA, der den MSV Duisburg mit 2:0 geschlagen hatte. «Das war grob fahrlässig», schimpfte Pauli-Trainer Holger Stanislawski nach dem 1:2 bei Union Berlin: «So eine Leistung reicht nicht, um Platz zwei zu sichern.»

    Verteidigung
    Oberhausens Schmidtgal (vorne) wird vom Cottbusser Burka bedrängt.

    Im Hinterhalt lauert Fortuna Düsseldorf. Der zuhause unbesiegte Aufsteiger könnte nach dem 2:0 gegen den TSV 1860 München nach dem Doppelpack von Jens Langeneke im Aufstiegsrennen noch ein Wörtchen mitreden. «So lange rein rechnerisch noch was möglich ist, wollen wir alles versuchen, oben dranzubleiben», sagte Fortunen-Trainer Norbert Meier.

    Ansage
    Münchens Trainer Ewald Lienen schreit Anweisungen auf den Platz.

    Augsburgs souveräner Sieg gegen Duisburg verfehlte seine Wirkung nicht. St. Pauli zeigte am Tag darauf Nerven und wurde mit der Pleite in Berlin fünf Tage nach dem umjubelten 3:0 gegen den FCA aus verfrühten Aufstiegsträumen gerissen. «Das ist der absolute Hammer. Meine Mannschaft war 65 Minuten nicht zu sehen», meckerte Stanislawski, der sich maßlos über Berlins Siegtreffer ärgerte: «Auswärts drei Minuten vor dem Ende auf Abseits zu spielen, ist unfassbar und schon frech.» Torschütze Karim Benyamina machte für die «Eisernen» den Klassenverbleib perfekt.

    Jubelschrei
    Düsseldorfs Jens Langeneke freut sich über sein Tor zum 1:0.

    In Augsburg ist nach dem Ende der Mini-Krise von drei Spielen ohne Sieg die Welt wieder in Ordnung. «Es war fantastisch, wie sich die Mannschaft nach der Niederlage bei St. Pauli zurückgemeldet hat. Charakter und Zusammenhalt sind unglaublich», frohlockte FCA-Trainer Jos Lukukay nach dem Erfolg gegen Duisburg.

    Spaß
    Der Oberhausener Heinrich Schmidtgal jubelt im Spiel gegen Cottbus.

    Im Abstiegskampf ist die erste Entscheidung gefallen: Schlusslicht Rot Weiss Ahlen verlor gegen Alemannia Aachen mit 0:1 und muss nach zwei Spielzeiten in der 2. Liga wieder zurück in die 3. Liga. Per Foulelfmeter stellte Aimen Demai Aachens ersten Auswärtssieg in der Rückrunde sicher. «Wir sind zu Recht abgestiegen. Jetzt machen wir einen Neuanfang mit jungen, hungrigen Spielern und einem neuen Trainer», sagte Ahlens Vize-Präsident Jörg Hellwig.

    Ballbesitz
    Der Berliner John Jairo Mosquera (oben) gewinnt das Duell um den Ball gegen Paulis Markus Thorandt.

    Hansa Rostock droht nach dem 1:2-Heimschock gegen den FSV Frankfurt erstmals in der Vereinsgeschichte der Absturz in die Drittklassigkeit. «Wir haben aber noch drei Chancen», sagte der sichtlich gezeichnete Trainer Marco Kostmann nach der Partie, die er wegen «zu großer Emotionen» eigentlich gar nicht kommentieren wollte.

    Zweikampf
    Der Frankfurter Mölders (l) setzt sich gegen Rostocks Dahlen durch.

    Der Tabellenvorletzte TuS Koblenz gibt trotz des 2:2 gegen Karlsruhe nicht auf. «Die Moral der Mannschaft ist absolut in Ordnung», meinte Trainer Petrik Sander. Der große Sieger im Tabellenkeller war Frankfurt dank des Siegtreffers in Rostock von Cidimar. «Aber wir dürfen jetzt nicht die Bodenhaftung verlieren», warnte Coach Hans-Jürgen Boysen. Der FSV steht erstmals seit dem 1. Spieltag wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Rot-Weiß Oberhausen brachte sich mit dem 4:1 gegen Energie Cottbus vor allem dank eines Doppelpacks von Heinrich Schmidtgal in Sicherheit.

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