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    Fair-Play-Trophäe für Cottbus

    Travemünde/Cottbus (dpa) - Fußball-Zweitligist Energie Cottbus und seine Fans sind gemeinsame Preisträger 2011 der jährlichen Fair-Play-Auszeichnung des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS).

    Schrecken
    Osnabrücks Flamur Kastrati wird unter großer Anteilnahme des Publikums mit dem Krankenwagen aus dem Stadion gebracht.
    Foto: Thomas Eisenhuth - DPA

    Die Trophäe für besonders vorbildliche Haltung hatte 1965 das deutsche Box-Idol Max Schmeling gestiftet. Der Lausitzer Club und seine Zuschauer erhalten die Auszeichnung für ihr faires Verhalten und ihr großes Engagement beim Zweitligaspiel am 13. März des Vorjahres gegen den VfL Osnabrück, als sich Gästespieler Flamur Kastrati schwer am Kopf und an der Wirbelsäule verletzt hatte. Ärzte und Sanitäter hatten im Stadion der Freundschaft minutenlang den bewusstlosen Profi versorgt; die Fans beider Vereine riefen zusammen immer wieder aufmunternd seinen Namen.

    Das Drama um Kastrati hatte nicht nur die Augenzeugen in Angst versetzt, sondern zugleich eine Welle der Solidarität ausgelöst. Da das Spiel nicht abgebrochen wurde, verzichteten die Cottbuser Profis beim Stand von 2:0 auf weitere Offensivaktionen. Verantwortliche des FC Energie kümmerten sich intensiv um die Betreuung von Kastrati, seiner Familie und des gesamten Osnabrücker Teams. Zum Glück konnte der VfL-Spieler schon einige Tage nach dem schweren Unfall ohne bleibenden Schäden aus dem Cottbuser Klinikum entlassen werden. Für die Übergabe der Fair-Play-Trophäe am (heutigen) Montag in Travemünde hatte sich der 20-jährige Norweger Kastrati, der jetzt für den MSV Duisburg spielt, selbst angesagt.

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