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München

Dämpfer für Fürth – KSC siegt im Keller-Duell

dpa

Ernüchterung in Fürth, Erleichterung in Karlsruhe: Die SpVgg Greuther Fürth hat den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Zum Auftakt des 16. Spieltags kamen die Franken gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus.

Ratlos
Fürths Trainer Michael Büskens gestikuliert am Spielfeldrand.

Die Fürther mussten damit nach zuletzt drei Siegen wieder einen Dämpfer hinnehmen. Einen wichtigen Dreier holte der Karlsruher SC beim 1:0 (1:0) gegen Schlusslicht Arminia Bielefeld. Im rheinischen Derby trennten sich Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf torlos.

Tor des Tages
KSC-Torschütze Timo Staffeldt (l) und Alexander Iaschwili feiern den Sieg gegen Bielefeld.

Bereits vor dem Anpfiff war für die Fürther Profis Anpacken angesagt. Gemeinsam mit ihren Fans befreiten die Spieler den Rasen von einer dicken Schneedecke. «Das war eine andere Form der Aktivierung», scherzte Fürths Trainer Mike Büskens. Im Spiel taten sich die Hausherren gegen die gewohnt kampfstarken Gäste dann aber schwer. Nur wenig lief zusammen, hochkarätige Torchancen waren Mangelware. Am Ende kamen die Hausherren vor nur 5030 Zuschauern nicht über die enttäuschende Nullnummer hinaus. «Wir sind enttäuscht über das Ergebnis. Wir wären gerne Tabellenführer geworden. Aber es hat nicht gereicht», klagte Fürths Coach Büskens.

Bittere Mine
Bielefelds Trainer Ewald Lienen schaut sich das Spiel seiner Mannschaft an.

«Wir brauchen langsam Punkte, damit der Anstand zu den rettenden Plätzen nicht zu groß wird», hatte Bielefelds Trainer Ewald Lienen vor dem Keller-Duell in Karlsruhe gemahnt. Doch trotz guten Beginns gab es bei den Ostwestfalen früh wieder einmal lange Gesichter: Timo Staffeldt brachte die Hausherren in Front (27.). Zwar stemmten sich die Gäste nach dem Wechsel gegen die vierte Niederlage in Serie, doch ohne Erfolg. Nun muss Bielefeld die «Rote Laterne» mit in die Winterpause nehmen. «Wir spielen und spielen und spielen», klagte Lienen, der sein Team aber immerhin besser als den Gegner gesehen hatte. «Ich weiß nicht, was Ewald gesehen hat», entgegnete KSC-Coach Uwe Rapolder. «Wir hatten fünf 100-prozentige Torchancen.»

Lufthoheit
Aachens Tobias Feisthammel (l) im Duell mit und Düsseldorfs Sascha Rösler.

Wie in Fürth verlief am vorletzten Hinrunden-Spieltag auch das rheinische Derby zwischen Aachen und Düsseldorf torlos. Zwar waren die Hausherren die aktivere Mannschaft, dennoch konnten sich die Gäste aus Düsseldorf am Ende über einen dank der Defensivleistung nicht unverdienten Punktgewinn freuen.

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