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Aachen

Aachen startet Neuanfang ohne Trainer Krüger

Alemannia Aachen will nach einer enttäuschenden Saison ohne Trainer Michael Krüger einen Neuanfang in der 2. Fußball-Bundesliga starten.

Nach nur knapp acht Monaten trennt sich der finanziell angeschlagene Club von dem 55-Jährigen, der erst im September die Nachfolge von Jürgen Seeberger angetreten hatte. Das teilte der Club nach dem 1:1 gegen den MSV Duisburg mit.

«Der Trainer ist in einer richtig komplizierten Situation hierher gekommen und hatte mit vielen Problemen zu kämpfen. Trotzdem ist es mein Eindruck, dass ein neuer Trainer im Sommer hier den Neuanfang starten sollte», begründete Sportdirektor Erik Meijer den insgesamt zwölften Trainerwechsel der abgelaufenen Zweitliga-Saison. Krüger hatte einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 unterschrieben und wird zumindest bei den kommenden Freundschaftsspielen noch auf der Bank sitzen. Die sportliche Bilanz wurde ihm zum Verhängnis: Aachen gewann nur sieben Heimspiele im neuen Tivoli-Stadion und beendete das Jahr auf Rang 13.

Das Abschneiden sei «für alle Beteiligten enttäuschend gewesen», bekannte Krüger. Er machte unter anderem die Verletztenmisere und die Umstellung auf das neue Stadion für die Misere geltend. «Der Neuaufbau hier in Aachen kann nur gelingen, wenn der kommende Trainer unvorbelastet an die Arbeit gehen kann und alle erdenkliche Unterstützung erhält», sagte Krüger.

Bei der Trainersuche hat Meijer keine Eile. «Am 28. Juni beginnen wir wieder mit dem Training – bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit.» Der Niederländer hatte Anfang dieses Jahres das Amt von Andreas Bornemann als Geschäftsführer Sport übernommen.

Erst vor einigen Wochen hatte die Alemannia eine drohende Insolvenz abgewendet. Die Stadt Aachen übernimmt eine Ausfall- Bürgschaft über 5,5 Millionen Euro. Dem Verein fehlten für den laufenden Betrieb drei Millionen Euro und rund 2,5 Millionen für Trainingsplätze und ein Jugendleistungszentrum.

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