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    München

    1. FC Köln im Vorwärtsgang – Remis im Kellerduell

    Der 1. FC Köln kommt in der 2. Fußball-Bundesliga immer besser in Schwung. Die Rheinländer bezwangen den bisherigen Tabellenzweiten Erzgebirge Aue mit 4:1 (3:1) und rückten dank des zweiten Saisonsieges auf den dritten Tabellenplatz vor.

    Siegreich
    Die Kölner Matthias Lehmann (l-r), Marcel Risse und Slawomir Peszko feiern das 4:1 gegen Aue.
    Foto: Marius Becker - DPA

    Aufsteiger Karlsruher SC verpasste beim 1:1 (1:1) gegen den VfR Aalen den ersten Heimsieg. Schlusslicht im Unterhaus bleibt Dynamo Dresden nach dem 1:1 (1:1) gegen den Vorletzten FC Ingolstadt. Nach Peter Pacult in Dresden und Franco Foda beim 1. FC Kaiserslautern fackelte auch der TSV 1860 München nicht lange und feuerte den glücklosen Schmidt nur 15 Stunden nach der erschütternden 0:2-Heimpleite gegen den SV Sandhausen.

    Neuling
    Zugang Dimitrij Nazarov erzielte das 1:0 für den KSC gegen Aalen.
    Foto: Uli Deck - DPA

    Mit dem zweiten Saisonsieg nach Treffern von Doppeltorschütze Marcel Risse, Yannick Gerhardt und Rückkehrer Slawomir Peszko katapultierten sich die Kölner vom zehnten auf den dritten Rang. «Heute haben wir über 90 Minuten guten Fußball gespielt und auch Tore erzielt. Jetzt geht ein Ruck durch die Mannschaft», meinte Youngster Gerhardt, der nach nur 65 Sekunden traf, beim TV-Sender «Sky».

    Führung
    Ingolstadt bejubelt den Treffer von Philipp Hofmann zum 1:0, doch Dresden glich noch aus.
    Foto: Thomas Eisenhuth - DPA

    Aufsteiger Karlsruher SC gelang beim 1:1 gegen den VfR Aalen auch im dritten Heimspiel wieder kein Sieg. Das frühe Führungstor von Dimitri Nazarov reichte nicht, Robert Lechleiter glich aus. Keinen Sieger gab es auch im Duell der Fehlstarter Dynamo Dresden und FC Ingolstadt. Die Gäste-Führung von Philipp Hofmann glich Christoph Menz beim 1:1 noch vor der Pause aus.

    Zweikampf
    Moritz Stoppelkamp (l) vom TSV 1860 München verliert den Kampf um den Ball gegen Sandhausens Marco Thiede.
    Foto: Tobias Hase - DPA

    Als Spitzenreiter in die zweiwöchige Länderspielpause geht mit 14 Punkten Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth. Dank des Joker-Tores von Tom Weilandt erkämpften die Franken ein 1:1 beim FSV Frankfurt und bleiben neben Köln das einzige ungeschlagene Team. «Wir sind zum dritten Mal in Rückstand geraten und haben in diesen drei Spielen sieben Punkte geholt», lobte Fürths Trainer Frank Kramer und ernannte seine Mannschaft zur «Stehauf-Truppe».

    Jubeltanz
    Der Sandhausener Ranisav Jovanovic (M) jubelt mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer zum 2:0.
    Foto: Tobias Hase - DPA

    Obendran bleibt auch Union Berlin. Der Hauptstadtstadtclub verwandelte vor 21 717 am Ende begeisterten Zuschauern einen 0:2-Rückstand im Heimspiel gegen den FC St. Pauli noch in einen 3:2-Sieg. Torsten Mattuschka (Foulelfmeter), Adam Nemec und Simon Terodde mit dem späten Siegtor sorgten für die Wende. «Die Gefühlslage war nach dem 0:2 angespannt», gestand Union-Coach Uwe Neuhaus. Dann habe man «alles riskiert und tolle Moral gezeigt».

    Kopf-an-Kopf
    Der Bielefelder Thomas Hübener (l) prallt beim Kampf um den Ball mit dem Düsseldorfer Martin Latka zusammen.
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    Nach zwei Niederlagen hintereinander beendeten die Verantwortlichen bei den Münchner «Löwen» das Experiment mit Alexander Schmidt. Der 44-Jährige wurde am Samstag beurlaubt. «Wir haben frühzeitig reagiert, um unsere Ziele für die Saison nicht zu gefährden», begründete 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer den erwarteten Schritt. Die Verpflichtung eines neuen Trainers, der das Ziel Aufstieg weiterverfolgen soll, werde in Ruhe erfolgen.

    Torjubel
    Der Bielefelder Torschütze Thomas Hübener (2.v.r.) feiert seinen Elfmeter-Treffer zum 1:1 mit seinen Teamkameraden.
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    Nicht richtig in Schwung kommt auch Fortuna Düsseldorf mit Wunschtrainer Mike Büskens. Beim 2:4 in Bielefeld verspielte der Bundesliga-Absteiger eine zweimalige Führung. «Wir haben uns wieder nicht belohnt», stöhnte Büskens. Nur zwei Siege aus sechs Spielen sind keine Aufstiegsempfehlung. Auch Routinier Andreas Lambertz rätselt, was den Fortunen fehlt für Erfolgsfußball: «Vielleicht die Cleverness und die Kaltschnäuzigkeit.»

    Fußball 2. Liga
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