Archivierter Artikel vom 06.12.2019, 20:31 Uhr
Hamburg

2. Liga

Erster Heimschock für den HSV: Niederlage gegen Heidenheim

Der Hamburger SV hat seinen Heimnimbus in der 2. Fußball-Bundesliga verloren.

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Hamburger SV – 1. FC Heidenheim
HSV-Profi Lukas Hinterseer (M.) ärgert sich nach dem Gegentreffer.
Foto: Axel Heimken/dpa

Die Hanseaten kassierten im letzten Spiel des Jahres vor eigenem Publikum mit dem 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim ihre erste Niederlage im Volksparkstadion nach sechs Siegen und einem Unentschieden. Der eingewechselte Jonas Föhrenbach (83.) erzielte den entscheidenden Treffer für die starken Gäste.

Durch die Niederlage vergab der HSV vor 42.190 Zuschauern auch die Chance auf die Herbstmeisterschaft. Diese sicherte sich Tabellenführer Arminia Bielefeld durch das 2:2 (0:1) gegen den Karlsruher SC vorzeitig. Vor dem Abschluss der Hinrunde haben die Ostwestfalen mit 33 Punkten nun vier Zähler mehr als der Verfolger aus dem Norden auf dem Konto. Heidenheim (26) kletterte vorübergehend auf Rang drei.

Die Hamburger waren um Wiedergutmachung für das 1:2 in der Vorwoche beim VfL Osnabrück bemüht. Doch gegen die gut organisierte und dicht gestaffelte Heidenheimer Deckung fand der HSV kaum ein Mittel. Trotz 70 Prozent Ballbesitz kamen die Hanseaten in Hälfte eins kaum zu Torchancen. Die beste verstolperte Martin Harnik (19.), als er freistehend sich selbst anschoss. Die Gäste warteten nur auf Fehler des Gegners und hatten vor der Pause auch die größte Gelegenheit durch einen Postenschuss von Tim Kleindienst (16.).

Nach dem Wechsel bot sich ein ähnliches Bild: Der HSV drückte, Heidenheim wartete auf Fehler. Immerhin zwang Hamburgs Sonny Kittel (51.) mit einem Schuss aus kurzer Entfernung FCH-Torwart Kevin Müller zu einer starken Fußabwehr. In der Folgezeit fiel den Gastgebern weiterhin nur wenig ein. Die Heidenheimer schienen sich mit dem Punkt durchaus zufrieden zu geben. Doch Föhrenbachs Abstaubertor bescherte ihnen ein unerwartetes Geschenk.