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    Frankfurt/Main

    Glücksfall Zambrano hält Eintracht-Abwehr zusammen

    Als Carlos Zambrano im Sommer 2012 auf den letzten Drücker vom FC St. Pauli verpflichtet wurde, ahnte niemand, zu welch einem Volltreffer sich der Innenverteidiger entwickeln würde.

    Defensiv-Spezialist
    Carlos Zambrano hindert Bayerns Bastian Schweinsteiger am freien Schuss.
    Foto: Roland Holschneider - DPA

    Mit überragenden Leistungen hatte der Peruaner in der Vorsaison großen Anteil am Höhenflug seines Arbeitgebers Eintracht Frankfurt, der die Hessen bis in die Europa League führte. Dort will der 24-Jährige nun die Früchte seiner Arbeit genießen. «Ich freue mich sehr, dass wir international spielen», sagt Zambrano.

    Der 20-fache Nationalspieler ist von der überragenden Form des Vorjahres derzeit zwar noch ein gutes Stück entfernt, für Frankfurts Trainer Armin Veh im Abwehrzentrum aber dennoch gesetzt. «Ich muss erst wieder reinkommen. Ich hatte wenig Urlaub, das war für mich ganz schwierig», begründet Zambrano seine Anlaufschwierigkeiten.

    Sorgen macht er sich deshalb nicht. «Die Saison steht erst am Anfang. Natürlich muss ich mehr zeigen, aber ich komme langsam in Tritt. Es sind doch noch mehr als 30 Spiele.» Sein Selbstverständnis als Abwehrchef der Frankfurter leidet darunter ohnehin nicht. «Es ist egal, wer in der Innenverteidigung neben mir spielt. Hauptsache, ich spiele», erklärt Zambrano.

    Beim ersten Bundesliga-Saisonsieg in Braunschweig tat er dies allerdings nur eine Halbzeit lang. Wegen Kopfproblemen blieb Zambrano in der Kabine. Weil er Veh selbst darauf hingewiesen hatte, erhielt er danach sogar ein Lob vom Trainer: «Das ist gut und professionell, dass er mir das gesagt hat.»

    Nicht gerade förderlich für Zambranos Fitness war der jüngste Länderspieltrip mit Peru Mitte August nach Südkorea. Obwohl er angeschlagen und daher nicht einsatzfähig war, musste Zambrano mitreisen. «Ich bin innerhalb von zwei Tagen fast 20 Stunden geflogen», erzählt der 1,85 Meter große Verteidiger, «weil bei uns immer alle anreisen müssen. Egal, ob sie verletzt sind oder nicht.»

    Veh sind diese Reisen ein Dorn im Auge, Zambrano nimmt sie jedoch klaglos in Kauf. Denn in seiner Brust schlagen zwei Herzen. Das eine für die Eintracht, das andere für sein Heimatland. Sein großer Traum ist die WM-Endrunde 2014 in Brasilien. «Wir können es schaffen», sagt Zambrano im Brustton der Überzeugung.

    Derzeit ist Peru in der Südamerika-Qualifikation mit 14 Punkten zwar nur Siebter. Doch zu Rang fünf, der zur Relegation gegen einen Asien-Vertreter berechtigt, fehlen nur zwei Zähler. Die Partien Anfang September gegen die direkt davor platzierten Teams aus Uruguay (16) und Venezuela (16) haben daher vorentscheidenden Charakter.

    Sollte es nicht klappen, bleibt als Trostpflaster die Eintracht. Bei den Hessen hat sich Zambrano, der mit 16 Jahren von seinem Heimatverein Academia Cantolao zu Schalke 04 wechselte und von 2010 bis 2012 für St. Pauli spielte, in der Bundesliga etabliert. Er gilt als konsequenter Abwehrspieler mit einer starken Zweikampfquote.

    Die Europa League sieht Zambrano als zusätzliche Herausforderung an. «Für mich ist beides wichtig. Wir können uns in keinem der Wettbewerbe zurücklehnen», erklärt er. An die Englischen Wochen muss er sich allerdings erst noch gewöhnen. «Ich spiele ja zum ersten Mal in solch einem Rhythmus. Das ist ein bisschen komplizierter und anstrengender», räumt Zambrano ein und verrät mit einem Augenzwinkern sein Rezept: «Da muss man viel schlafen.»

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