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    Enschede

    Die Reise geht weiter: Hannover rettet Remis

    Hannover 96 hat mit einem Kraftakt die erste Europokalniederlage in dieser Saison verhindert und seine fortgesetzt. Nach einem 0:2-Rückstand kam der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga beim niederländischen Liga-Spitzenreiter FC Twente Enschede noch zu einem 2:2 (0:1).

    Ballbesitz
    Jan Schlaudraff (r) lässt sich von Twentes Willem Janssen den Ball nicht abjagen.
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    Zweikampf
    Twentes Edson Braafheid (r) und Adrian Nikci von Hannover 96 kämpfen um den Ball.
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    «Sie haben sich den Punkt redlich verdient», meinte Hannover-Coach Mirko Slomka über seine «Jungs». Dank eines Doppelpacks binnen sechs Minuten durch den eingewechselten Artur Sobiech (67.) und ein Eigentor von Peter Wisgerhof (73.) blieb Gäste-Mannschaft auch im neunten Pflichtspiel in dieser Saison ungeschlagen.

    Nicht erfreut
    Hannovers Trainer Mirko Slomka sah seine Mannschaft schon verlieren.
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    Wilhelm Janssen (7.) und Nacer Chadli (54.) hatten die Hausherren vor 22 500 Zuschauern im Stadion De Grolsch Veste in Führung gebracht. «Wir sind erst nach dem 0:2 richtig aufgewacht und dann hat die Mannschaft ihre Klasse gezeigt», meinte 96-Schlussmann Ron-Robert Zieler. Er hatte in der Schlussphase zweimal glänzend pariert und so einen gelungen Start in die schwere Gruppe L der Europa League ermöglicht. Nächster Gegner ist Levante.

    Rückstand
    Enschedes Willem Janssen (r) erzielt gegen Hannovers Keeper Zieler das 1:0.
    Foto: Vincent Jannink - DPA

    Für den Viertelfinalisten der vergangenen Saison aus Hannover hatte sich in Enschede zu Beginn allerdings ein Unheil abgezeichnet. Nicht mal eine Minute war gespielt, da trumpften die Hausherren angeführt Dusan Tadic auf. Den Steilpass des Serben lenkte Luc Castaignos aber nur ans Außennetz. Es wurde deutlich: Slomkas Entscheidung, sein siegreiches Team vom Bremen-Spiel zu wechseln und Felipe für Karim Haggui auf die halblinke Abwehrposition zu stellen, war kein glücklicher Zug. Auch beim frühen Tor durch Janssen wirkte der Brasilianer indisponiert. Gegen die weit aufrückenden Niederländer blieb Hannover in der ersten Hälfte absolut wirkungslos.

    Führung
    Die Spieler von Enschede feiern das Auftakttor von Willem Janssen (r).
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    Anders die Gastgeber, die ihre stolze Bilanz von elf Europapokal-Heimspielen - neun Siege und zwei Remis - aufpolieren wollten. Binnen sieben Minuten vergaben sie jedoch drei Riesenchancen: der überragende Tadic scheiterte mit einem Kopfball und einem Lupfer, der auf dem Tornetz landete (14./18.). Nach einem erneuten Stellungsfehler von Felipe zielte auch Castaignos (21.) mit seinem Lob über über den herausgeeilten Zieler nicht genau genug.

    Slomka nahm nach einer halben Stunde Da Silva Pinto aus der Partie und brachte Adrian Nikci für die rechte Außenseite. Lars Stindl rückte mit ins zentrale Mittelfeld. Danach standen die Hannoveraner zumindest nicht mehr so unter Druck. Echte Chancen brachten sie aber auch nicht zustande. Und das, nachdem die Niedersachsen bei ihren vergangenen vier Siegen auf dem Weg in die Gruppenphase 15 Tore erzielt hatten.

    Also brachte Slomka nach dem Seitenwechsel Artur Sobiech, der ebenfalls neu in die Startelf gerückte Mohammed Abdellaoue musste wieder weichen. Aber zuerst legte Enschede, das vom ehemaligen Bundesliga-Coach Steve McLaren trainiert wird, nach: Der Chadli-Freistoß von der linken Seite mit dem rechten Fuß wurde noch von Jan Schlaudraff abgefälscht. Dann schlug jedoch der eingewechselte Sobiech zu.

    Ein Rettungsversuch der Holländer landete vor seinen Füßen, aus 14 Metern schob der 96er den Ball ins Tor. Nur wenig später lenkte Wisgerhof eine Flanke von Konstantin Rausch ins Tor. Hannover machte weiter Druck, zum Siegtreffer reichte es nach vier Erfolgen in Serie in der Qualifikation aber nicht mehr. Vielmehr hielt Zieler in der Nachspielzeit mit zwei Glanzparaden noch den Punkt fest. «Eigentlich war es ein blödes Spiel für einen Torhüter», meinte er.

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