Archivierter Artikel vom 08.05.2021, 18:44 Uhr
München

Dauerstreit im Verband

Matthäus erneuert Forderungen nach Konsequenzen beim DFB

Berlin (dpa). Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat seine Forderung nach weiteren personellen Konsequenzen in der tiefen Krise des Deutschen Fußball-Bundes erneuert.

Lothar Matthäus
Lothar Matthäus fordert einen kompletten Neuanfang an der Spitze des Deutschen Fußball Bundes.
Foto: Andreas Gora/dpa

„Ich bin der Überzeugung, dass wir eine Generalreinigung brauchen“, sagte der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft vor dem DFB-Pokal-Finale bei Sky. Es gehe nicht nur um den Präsidenten Fritz Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius, sondern auch „um die Leute, die im Hintergrund die Fäden in der Hand gehabt haben“. Die kämen „zu glimpflich“ davon, meinte der 60-Jährige.

Keller hatte am Dienstagabend seine Bereitschaft zum Rücktritt erklären lassen. Auch Curtius wird den Verband verlassen. Interimsmäßig wird der DFB bis zum nächsten Bundestag mit Neuwahlen, voraussichtlich Anfang 2022 stattfinden soll, von den ersten Vizepräsidenten Rainer Koch und Peter Peters geführt. Koch wird sich nicht zur Wiederwahl stellen, wie Curtius gehörte er in dem heftigen Richtungsstreit der vergangenen Monaten zu den Gegenspielern von Keller. „Ich bin der Meinung, dass man da oben alles reinigen muss“, sagte Matthäus.

© dpa-infocom, dpa:210508-99-521562/3

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