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    Marbella

    Kurztrainingslager: Trainer Tuchel bestätigt Kader große Bereitschaft

    Es war ein nicht nur wegen der Kürze bemerkenswertes Trainingslager des FSV Mainz 05, das am Dienstag nach fünf Tagen zu Ende ging. Nur ein Profi, Julian Baumgartlinger, konnte die Reise nach Marbella krankheitsbedingt nicht antreten, vor Ort blieb der Kader komplett von Verletzungen verschont. Und die Leistungen seiner Akteure in den Trainingseinheiten und den drei Testspielen waren von einer bemerkenswerten Qualität.

    Gute Laune herrschte in Marbella auch innerhalb des Mainzer Trainerteams (v.r. Thomas Tuchel, Kotrainer Arno Michels und Amateurecoach Martin Schmidt) - nicht nur, wenn wie hier im Spiel gegen den FC Brügge, Eugen Polanski eben einen Witz gemacht hat.
    Gute Laune herrschte in Marbella auch innerhalb des Mainzer Trainerteams (v.r. Thomas Tuchel, Kotrainer Arno Michels und Amateurecoach Martin Schmidt) - nicht nur, wenn wie hier im Spiel gegen den FC Brügge, Eugen Polanski eben einen Witz gemacht hat.
    Foto: Rene Schulz

    Dass Dinge wie die grundlegende Fitness vorhanden waren, sei schon zu erwarten gewesen, sagte Thomas Tuchel im Abschlussgespräch. Alle Spieler hatten ihre Hausaufgaben in Form von Laufprogrammen während der Weihnachtspause gewissenhaft erledigt. Und was das Geschehen auf dem Platz anging, "war es nicht unser Anspruch, bei null anzufangen", betonte der Trainer. "Wir hatten unsere Ansprüche auf hohem Niveau gestellt." Wie seine Spieler den Anforderungen gerecht wurde, nötigte ihm großen Respekt ab. "...darauf kann man sich in einer Art und Weise verlassen, die schon außergewöhnlich ist."

    Total bereit, Leistungen abzurufen

    Zu den Erkenntnissen, die Tuchel aus Andalusien mitnahm, gehört vor allem, "dass wir total bereit sind, Leistung abzurufen. Dass wir bereit sind, uns zu verausgaben. Dass wir Lust haben, gemeinschaftlich unsere Verteidigungsprinzipien umzusetzen. Und dass wir darüber hinaus in der Offensive mittlerweile gute Automatismen entwickelt haben".

    Das war in allen drei Testspielen zu beobachten. Gegen eine phasenweise völlig überforderte Düsseldorfer Fortuna, gegen den international erfahrenen FC Brügge und zum Abschluss gegen Preußen Münster. Das Ziel, dass die Verantwortlichen mit den drei Tests binnen fünf Tagen verfolgten, möglichst schnell in den Wettkampfmodus zu kommen, haben sie erreicht. "Da ist jetzt schon eine sehr gute Spielmentalität drin", stellte Tuchel zufrieden fest. "Das ist ein gutes Gefühl für uns alle."

    Bemerkenswert daran war auch, dass es beileibe nicht nur die Stammkräfte waren, die auf diesem hohen Niveau agierten. "Es hat sich niemand zurückgenommen", sagte der Trainer, "weder in den Spielen noch im Training."

    Die Werte in der Mannschaft sind klar

    Dass die Automatismen auf dem Platz so gut griffen, führt Tuchel vor allem darauf zurück, dass der Kader in dieser Besetzung seit fast anderthalb Jahren zusammen sei. "Die sportlichen Prinzipien sind total verinnerlicht, die Werte in der Mannschaft, wie wir miteinander umgehen, sind klar. Und das leben wir auch tagtäglich."

    Zufrieden war der Coach auch mit der Arbeit von Chinedu Ede und Nikita Rukavytsya. Die beiden hätten eine Bringschuld und müssten sich als Alternativen für den noch länger ausfallenden Maxim Choupo-Moting aufdrängen, hatte Tuchel zu Beginn des Trainingslagers gesagt. Und jetzt? "Sie haben das total verinnerlich", stellte er am Ende fest. "Ob sie dem Anspruch damit aber auch gerechtwerden, sei dahingestellt. Die drei Spiele bleiben trotz allem nur Testspiele."

    Zunächst aber sei es erfreulich zu sehen, dass die von ihm Kritisierten "ihre Antennen auf jeden Fall draußen haben", sagte Tuchel. Das gelte auch für andere Akteure wie Marcel Risse, Stefan Bell oder Yunus Malli, die eine auffällige Bereitschaft gezeigt hätten, sich in den Vordergrund zu spielen. "Ich glaube schon, dass alle bis in die Haarspitzen ausgestrahlt haben, sich unseren Prinzipien total zu verschreiben und bis an die Grenzen zu gehen."

    Die nächsten Gelegenheiten, dies unter Wettkampfbedingungen zu praktizieren, bieten sich den 05ern am Wochenende: Am Samstag tritt der Bundesligist beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen an, am Sonntag geht es beim "Stadtwerke Düsseldorf Wintercup 2013" in der Esprit-Arena zunächst gegen Standard Lüttich.

    Peter H. Eisenhuth

    Mainz 05
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