40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Fußball
  • » Freude übers fünfte Saisontor währt nur kurz
  • Aus unserem Archiv
    Enttäuscht

    Freude übers fünfte Saisontor währt nur kurz

    Stürmer Sami Allagui trifft bei seinem Comeback in der Startelf, kann dies aber nicht genießen.

    Brüllt dem Ball seine Erleichterung hinterher: Sami Allagui, für den gesperrten Adam Szalai in die Anfangself gerückt, erzielte in Augsburg sein erstes Bundesligator seit dem 13. Dezember. 
Foto: Eva Willwacher
    Brüllt dem Ball seine Erleichterung hinterher: Sami Allagui, für den gesperrten Adam Szalai in die Anfangself gerückt, erzielte in Augsburg sein erstes Bundesligator seit dem 13. Dezember.
    Foto: Eva Willwacher

    Augsburg - Sami Allagui hatte in der Rückrunde dieser Saison noch keine Rolle im Kader des FSV Mainz 05 gespielt.

    Winter-Trainingslager und die ersten Ligaspiele wegen der Teilnahme am Afrika-Cup verpasst, den genesenen Adam Szalai und Rückkehrer Mohamed Zidan als neue Konkurrenten vor sich - der Deutsch-Tunesier kam nur zu zwei Kurzeinsätzen und drei 90-minütern auf der Bank. Als Thomas Tuchel vor knapp zwei Wochen gefragt worden war, was Sami Allagui derzeit für einen Einsatz fehle, antwortete er: "Eine Position".

    Jetzt war sie frei. Allagui rückte am Samstag in die Startelf, weil Adam Szalai eine Woche zuvor für seine Schwalbe im Nürnberg-Spiel Gelb-Rot gesehen hatte und draußen bleiben musste. Und zumindest bis kurz vor der Pause durfte der tunesische Nationalspieler auch ganz zufrieden sein mit seinem Comeback in der Anfangsformation. Allagui hatte kein sonderlich gutes Spiel gemacht, hatte kaum offensive Szenen, was nicht immer seine Schuld war - hätte Mohamed Zidan ihn in der 17. Minute bedient, wäre Allagui vielleicht schon da der Führungstreffer gelungen. Freie Schussbahn bei 13 Metern Torentfernung waren jedenfalls verheißungsvoll.

    Es schien die perfekte Rückkehr zu werden

    In der 36. Minute aber brachte der Stürmer, der in der Vorrunde bei 14 Einsätzen vier Tore erzielt hatte, die Mainzer in Führung. Seine Erleichterung brüllte er dem Ball hinterher. Es schien eine perfekte Rückkehr ins Team zu werden.

    Nur: Als die Partie vorbei war, konnte Sami Allagui sich nicht mehr über seinen ersten Treffer seit dem 13. Dezember (das 1:0 im Nachholspiel beim 1.FC Köln) freuen. "Das ist ärgerlich", sagte der 25-Jährige. "Wir haben auswärts schon so lange nicht mehr gewonnen. Das wollten wir heute ändern, haben es aber leider nicht geschafft."

    "Leider verdient verloren"

    Erklärungen, warum die Mannschaft die erforderliche Überzeugung habe vermissen lassen, konnte Allagui genauso wenig anbieten wie seine Mitspieler. "Wir waren sehr gut vorbereitet, wir wussten, was uns hier erwartet", erzählte der Stürmer. Sie hätten zeigen wollen, dass es keinen Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen geben müssen. "Es gab ihn aber wieder."

    Gewiss, das erste Gegentor kurz nach der Pause tat weh, das zweite kurz nach Pause war ein Tiefschlag. Die vielen Unterbrechungen hätten zudem eher den Augsburgern in die Karten gespielt. Irgendwie ergab sich eins aus dem anderen. Ungenaue Flanken, fightende Gastgeber, "während wir den Kampf nur in der ersten Halbzeit einigermaßen gut angenommen haben, so gut wie keine Torchancen. Wir haben leider verdient verloren."

    Abstaubertor? "Weiß ich nicht"

    Etwas beleidigt blickte Allagui drein, als jemand seinen Treffer als "Abstaubertor" bezeichnete. "Weiß ich nicht", sagte der Stürmer, was eher klang wie "sehe ich anders". Als der Ball Richtung Strafraum kam, "habe ich den Raum für Choupo freigemacht", schilderte Allagui die Szene. "Der geht nach innen, spielt den Mo an und stößt dann in die Lücke rein." Maxim Choupo-Motings Versuch, Torwart Simon Jentzsch zu umkurven, scheitert. "Aber der Ball kommt zurück, und ich mache ihn rein."

    Ein schön herausgespielter Treffer, "durch den die Mannschaft leider keinen Schub bekommen hat", wie Andreas Ivanschitz bedauerte. Und über den sich Sami Allagui deshalb auch nur für einige Minuten freuen konnte.

    Peter H. Eisenhuth

    Mainz 05: Zaunkönig weckt im Trainer das Kasperle05er leisten wesentlichen Beitrag zum GrottenkickKeine Fernsehbilder, die Mo Zidan belastenMainz 05 verliert 1:2 in Augsburg - Szenen eines GrottenkicksWarum Christian Wetklo nur den Kopf schüttelte
    Mainz 05
    Meistgelesene Artikel
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix