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    10 Prozent Unmut

    Als 05-Torhüter Christian Wetklo Mitte der ersten Halbzeit vermehrt nicht mehr wusste wohin mit seinen Abwürfen oder Abschlägen oder kurzen Zuspielen, da ertönten die ersten zaghaften Pfiffe im Bruchwegstadion.

    Harald Strutz (mit Sonnebrille).
    Harald Strutz (mit Sonnebrille).

    Mainz – Als 05-Torhüter Christian Wetklo Mitte der ersten Halbzeit vermehrt nicht mehr wusste wohin mit seinen Abwürfen oder Abschlägen oder kurzen Zuspielen, da ertönten die ersten zaghaften Pfiffe im Bruchwegstadion.

    Beim Halbzeitsignal wurden die Unmutsbekundungen noch mal etwas lauter. "Die Leute hatten heute eine große Erwartungshaltung nach unserer langen Durststrecke in den Heimspielen", erklärte Harald Strutz später. "Und wenn Wetti dann so oft den langen Abschlag wählt, dann regt das die Leute auf beim Stand von 0:1. Das geht mir ja nicht anders. Aber beurteilen kann man das nur, wenn man unten auf dem Platz steht."

    Dass die aktuelle Heimmisere den bevorstehenden Abschied vom Bruchweg erleichtere, dem trat der Präsident des FSV Mainz 05 entschieden entgegen. "Die Seele des Klubs bleibt ja hier. Und im Q-Block hat auch heute keiner unserer Fans gepfiffen, und nach guten Szenen war unser Publikum insgesamt sofort wieder da", so Strutz. "Wir freuen uns auf die Coface-Arena, aber wir gehen auch mit Wehmut."

    Christian Heidel hat "schon die die Hoffnung, dass wir hier noch ein Heimspiel gewinnen vor dem Umzug". Die Pfiffe empfand der 05-Manager nicht als dramatisch. "Die Leute wollen ein schönes Spiel sehen und das war es heute nicht. Das waren aber nur zehn Prozent Unmut, der Rest hat für uns Betrieb gemacht." Eines sei aber klar: "Pfiffe bringen der eigenen Mannschaft nichts, Pfiffe werden nie etwas bringen. Schon gar nicht, wenn man nach 40 Sekunden mit 0:1 hinten liegt." rr

    Mainz 05
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