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    Spaniens Riesen vor Champions League in Torlaune

    Die Mega-Stars der spanischen Liga werden älter, treffen aber weiter nach Belieben. Vor dem CL-Achtelfinale trugen Ronaldo und Messi mit ihren Toren zu den gelungenen Generalproben von Real Madrid und Barcelona bei. Für Barça gab es aber auch eine schlechte Nachricht.

    Ronaldo
    Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo in Jubelpose.
    Foto: Alvaro Barrientos - dpa

    Madrid (dpa). Cristiano Ronaldo durfte wieder seinen eingesprungenen Torjubel praktizieren, und auch Lionel Messi, Neymar und Luis Suárez schlugen wieder zu. Vor den Achtelfinal-Hinspielen der Champions League präsentierten sich die Riesen des spanischen Fußballs in Torlaune.

    Mit Ronaldo, aber ohne den gelbgesperrten Weltmeister Toni Kroos setzte sich Tabellenführer Real Madrid bei Schlusslicht CA Osasuna mit 3:1 durch. Verfolger und Titelverteidiger FC Barcelona machte es im „vorgezogenen Pokalfinale“ beim CD Alavés mit National-Torwart Marc-André ter Stegen noch deutlicher: 6:0 hieß es am Ende.

    Der Kantersieg der Katalanen vor dem Königsklassen-Topduell am Dienstag bei Paris Saint-Germain versetzte Fans und Medien in Ekstase. „Machen Angst“, titelte groß auf Seite eins die Zeitung „Mundo Deportivo“. Das Konkurrenzblatt „Sport“ schrieb, die Gäste hätten den Gegner wie einen „Hurrikan überrollt“ und „PSG gewarnt“. Dank seines Doppelpacks (37./67.) führt Suárez mit 18 Treffern vor Messi (17) und Ronaldo (14) die Torschützenliste an. Für Barça trafen vor knapp 20 000 Zuschauern auch Neymar (40.), Messi (59.), Alexis per Eigentor (63.) und der Ex-Schalker Ivan Rakitic (65.).

    Barcelona rächte sich gegen den Neuling für die sensationelle 0:1-Pleite der Hinrunde und schaffte mit elf Spielen nacheinander ohne Niederlage die beste Serie der laufenden Saison. Mit 48 Punkten aus 22 Begegnungen liegen Messi & Co. allerdings weiter einen Zähler hinter Real - wobei die Madrilenen zwei Spiele weniger haben. Trainer Luis Enrique ist dennoch zufrieden: „Wir haben heute alles richtig gemacht, die letzte halbe Stunde war überflüssig.“

    Eine schlechte Nachricht gab es aber doch: Linksverteidiger Aleix Vidal zog sich nach einer brutalen und unnötigen Grätsche eines Gegenspielers wenige Minuten vor Schluss eine Könchelverrenkung zu. Er werde fünf Monate pausieren müssen, teilte der Verein mit.

    Nach dem Sieg von Barcelona stand Real am Samstagabend unter Erfolgszwang, wollte man die Tabellenführung nicht abgeben: Lange Zeit hatten die Königlichen, die am Mittwoch Neapel empfangen, mehr Mühe als erwartet. Weltfußballer Ronaldo, am 5. Februar 32 geworden, machte sich zunächst mit dem Führungstreffer in der 24. Minute selbst nachträglich ein Geschenk. Osasuna glich durch Sergio León (33.) aus. Doch die Offensivkraft Reals gab am Ende den Ausschlag: Isco (62.) und Lucas Vázquez (90.+3) machten den Sieg perfekt.

    „Ich wusste, dass wir hier leiden würden“, sagte Trainer Zinedine Zidane in Anspielung auf die jüngste Statistik des Champions-League-Siegers im Estadio El Sadar. Von den letzten sechs Spielen in Pamplona hatte man nur ein einziges gewinnen können. Zwei Mal hatte Real sogar als Verlierer den Platz verlassen. „Jetzt sind aber alle unseren Gedanken schon beim Spiel am Mittwoch“, ergänzte „Zizou“.

    Aussagen von Luis Enrique, Spanisch

    Titelseite von Mundo Deportivo

    Mitteilung des FC Barcelona zu Vidal, Spanisch

    Aussagen von Zidane, Spanisch

    Tabelle der Primera División

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