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    Schmidt setzt bei WM weiter auf volle Stadien

    Mainz (dpa). Angst um die Sicherheit, leere Stadien, fehlende Infrastruktur: Zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ist das Bild vom Gastgeberland Südafrika in Deutschland noch stark getrübt.

    Optimist
    Horst R. Schmidt (l) wirbt für die WM in Südafrika.

    Horst R. Schmidt, Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Berater des WM-Organisationskomitees in Südafrika, sieht den Veranstalter hingegen auf einem guten Weg. «Es ist in den vergangenen Monaten sehr viel geschehen. Die Leute, die da am Werke sind, sind absolute Experten», warb Schmidt bei einer Podiumsdiskussion in Mainz um Vertrauen für Südafrika.

    Allerdings musste auch Schmidt, der vor vier Jahren maßgeblich an der erfolgreichen Organisation der WM-Endrunde in Deutschland beteiligt war, einräumen, dass bis zum Turnierbeginn nicht alle Probleme gelöst sein werden. So wird das avisierte Schnellbus-System nicht im geplanten Umfang zum Einsatz kommen. «Bei den Schnellbussen sind wir leider etwas zurückgeblieben, insgesamt wurden aber große Schritte nach vorne gemacht», sagte Schmidt.

    Auch in puncto Sicherheit macht der Ausrichter der ersten WM auf afrikanischem Boden nach Aussagen des Organisations-Fachmanns Fortschritte. «Die Sicherheit ist bei weitem nicht mehr ein Thema mit der Sensibilität, wie es noch vor Jahren der Fall war.» Schmidt warnt deutsche Fans dennoch davor, sich vor Ort auf eigene Faust auf den Weg zu machen. «Man muss ein paar Regeln befolgen und darf sich auf keine Abenteuer einlassen», mahnte der 68-Jährige. Denn Südafrika hat eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt.

    Das Interesse unter den deutschen Fans ist acht Wochen vor dem WM-Auftakt allen Unkenrufen zum Trotz gestiegen. Nach Schmidts Angaben sind inzwischen rund 35 000 Tickets nach Deutschland verkauft werden. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw könne bei den drei Vorrunden-Partien gegen Australien (13.6.), Serbien (18.6.) und Ghana (23.6.) auf die Unterstützung von jeweils mehr als 10 000 Anhängern bauen.

    Insgesamt müssen die südafrikanischen Organisatoren noch rund 500 000 Eintrittskarten an den Mann bringen. Schmidt setzt dabei auf die Einrichtung von Ticket-Countern, an denen sich die Südafrikaner persönlich ihre Karten abholen können. «Das System über das Internet ist den Südafrikanern fremd. Wir glauben, dass über die Counter in den Städten jetzt noch einmal ein Run auf die Tickets einsetzt.»

    Außer dem bereits ausverkauften Endspiel am 11. Juli in Johannesburg sind noch Tickets für alle weiteren 63 WM-Partien erhältlich. «Alle sollen die Möglichkeit haben, bei dieser WM dabei zu sein. Mit dem Schalterverkauf kommen wir nun einem wichtigen Bedürfnis der Fans nach», erklärte OK-Chef Danny Jordaan.

    Auch die Tatsache, dass weitere Eintrittskarten in die billigste Kategorie 4 gelangen, weil Sponsoren diese zurückgegeben haben, soll den Verkauf noch einmal ankurbeln. Ob die WM-Endrunde dann tatsächlich vor vollen Rängen stattfindet, vermag auch Schmidt nicht zu sagen: «Manchmal muss man einfach auch an etwas glauben.»

    Trainer-Weltenbummler Otto Pfister rät den deutschen Fans auf jeden Fall zu einer Reise nach Südafrika. «Sie sollten unbedingt kommen. Denn das wird ein unvergessliches Erlebnis», sagte er. Der 72-Jährige war in seiner langen Karriere in elf afrikanischen Ländern tätig, bei der WM in Deutschland saß er auf Togos Bank. «Mir ist in Afrika noch nie etwas passiert. Die Panikmache ist unvorstellbar», meinte Pfister auch mit Blick auf Uli Hoeneß. Der Präsident des FC Bayern München hatte unlängst erklärt, er würde nicht nach Südafrika reisen, weil dort die Sicherheitsstandards unzureichend seien.

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