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    Odonkor fit: Neue Hoffnung für «ewigen Pechvogel»

    Der «ewige Pechvogel» David Odonkor kann nach einer mehr als viermonatigen Verletzungspause neue Hoffnung schöpfen. Der Stürmer von Betis Sevilla hat die Folgen einer Knieoperation überwunden und wurde von den Vereinsärzten des spanischen Fußball-Zweitligisten gesundgeschrieben.

    Dauerverletzt
    David Odonkor hat seit der WM 2006 eine Pechsträhne zu verkraften.

    Der 26 Jahre alte Ex-Dortmunder nahm nach Presseberichten das normale Training mit der Mannschaft wieder auf. Auf einen Platz im DFB-Kader für die Weltmeisterschaft in Südafrika kann der ehemalige Nationalspieler allerdings kaum hoffen. Odonkor war vor vier Jahren vor der WM 2006 überraschend als letzter Mann ins Aufgebot des Deutschen Fußball-Bundes gerückt. Nach der WM wechselte der schnelle Flügelstürmer von Borussia Dortmund zu Betis Sevilla und wurde seither vom Verletzungspech verfolgt. Er musste wegen verschiedener Knieverletzungen viermal operiert werden, bestritt in knapp vier Jahren nur 48 Ligaspiele für die Andalusier und schoss lediglich ein Tor. Vor einem Jahr stieg er mit Betis aus der Primera División in die 2. Liga ab.

    In Sevilla gilt der Deutsche als einer der größten Fehleinkäufe in der Geschichte des Traditionsvereins. Odonkor hatte den zum FC Valencia gewechselten spanischen Nationalstürmer Joaquín ersetzen sollen, konnte aufgrund seiner Verletzungen die hohen Erwartungen aber nicht annähernd erfüllen. Zeitweise war sogar über ein drohendes vorzeitiges Ende der Profi-Karriere spekuliert worden.

    Odonkor hatte Ende vorigen Jahres unter Beschwerden am mehrfach operierten rechten Knie gelitten. Die Ärzte behandelten die Blessur zunächst auf konservative Weise, entschlossen sich dann im Januar aber doch zu einer Operation. Odonkors Vertrag beim zweimaligen spanischen Cupsieger läuft noch bis 2011. Im vergangenen Sommer soll Betis ein Angebot über 2,2 Millionen Euro des englischen Clubs West Bromwich Albion für den Deutschen abgelehnt haben. Der Tabellendritte der 2. Liga macht sich Hoffnungen auf einen direkten Wiederaufstieg.

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