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London

Manchester-Derby mit hohem Einsatz

dpa

Für Manchester United geht es um die letzte Chance im Kampf um den Titel. Für den Lokalrivalen Manchester City steht die Qualifikation zur Champions League und damit der erste Erfolgsnachweis seit der Übernahme durch Multi-Milliardär Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan auf dem Spiel.

Routinier
Manchester Uniteds Ryan Giggs freut sich auf das Stadt-Derby.

Selten waren für beide Seiten die Einsätze beim traditionell hitzigen Fußball-Derby im «City of Manchester»-Stadion so hoch wie diesmal. «Das Derby ist immer ein Riesenspiel, aber dieses Mal ist noch diese Extra-Würze drin», sagt Mittelfeld-Routinier Ryan Giggs, der seit 19 Jahren bei jedem Match zwischen seiner United und den bis vor kurzem als «Underdog» gehandelten City-Team dabei war und auch diesmal auf einen Einsatz hofft. Die «Citizens» gewannen seit 1976 keinen Titel mehr, schlossen aber dank der seit 2008 reichlich sprudelnden Petrodollar zuletzt die Lücke zum großen Nachbarn.

Im vorigen Sommer gab der Verein über 140 Millionen Euro für neue Spieler wie Carlos Tevez (pikanterweise von Manchester United), Emmanuel Adebayor oder den Ex-Münchener Roque Santa Cruz aus und wurde in seinem Kaufrausch nur von Real Madrid übertroffen. Insgesamt hat Scheich Mansour bereits an die 440 Millionen Euro in den Club gesteckt, während Meister ManU die von Real für Cristiano Ronaldo erhaltene Rekord-Ablösesumme von 94 Millionen zum Abbau der exorbitanten Schulden nutzte, statt in Neueinkäufe investierte.

Insbesondere der Wechsel des argentinischen Torjägers Tevez, den City mit einem gigantischen Plakat mit der Aufschrift «Welcome to Manchester» begrüßte, heizte zuletzt die Stimmung an. «Ein kleiner Club mit einer kleingeistigen Mentalität», kommentierte ManU-Trainer Sir Alex Ferguson. Das Hinspiel im September gewann United spektakulär mit 4:3. Auch im Halbfinale des Liga-Pokals hatten die «Red Devils» nach einer 1:2-Schlappe im Hinspiel am Ende mit einem 3:1 im heimischen Old Trafford-Stadion die Nase vorn.

Dieses Mal fiel der 26 Jahre alte Tevez mit Kritik am eigenen Trainer Roberto Mancini auf, der kurz vor Weihnachten Mark Hughes abgelöst hatte. Der Italiener lasse zu viel trainieren. Zudem distanzierte sich Tevez von dem Plakat. Mancini lobte dennoch seinen Torjäger, der diese Saison schon 28 Treffer erzielte, in den höchsten Tönen und stellte ihn vor dem Match auf eine Stufe mit Lionel Messi vom FC Barcelona und Wayne Rooney vom Erzrivalen. Hinter dessen Einsatz im Derby steht wegen einer Knöchelblessur ein Fragezeichen.

Mancini fürchtet allerdings auch Uniteds Stürmerstar nicht. «Es wäre am besten, wenn beide Mannschaften in Bestbesetzung spielten. Dann kann man wirklich sagen, dass das bessere Team gewonnen hat», sagte er dem Boulevardblatt «The Sun». «Wir haben sie schon einmal zu Hause geschlagen und können es wieder tun.»

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