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Paris

Ligue 1 verrückt: Neuling top, Favoriten unten

dpa

Fußball verkehrt in Frankreich: Die drei Favoriten der Ligue 1 haben am 2. Spieltag Schlappen kassiert und sind nun im Tabellen-Keller angekommen. Beherrscht wird die Meisterschaft vorerst von Neuling FC Caen und der «grauen Maus» FC Toulouse, die beide sechs Punkte haben.

Zweikampf
Marseilles Charles Kabore (l) im Duell mit Valenciennes Gregory Pujol.

Ex-Serienmeister Olympique Lyon wurde in Caen mit 3:2 (2:2) in die Knie gezwungen. Mit einem Zähler steht der Champ der Jahre 2002 bis 2008 aber besser da als die noch punktlosen Titelkonkurrenten Girondins Bordeaux und Olympique Marseille. 2009- Meister Bordeaux verlor daheim gegen Toulouse mit 1:2 (0:1). Titelverteidiger Marseille hatte in Valenciennes mit 2:3 den Kürzeren gezogen. «Bordeaux und Marseille auf Abstiegsplätzen!», staunte die Sportzeitung «L'Équipe».

Die Statistik jagt nun vor allem Marseille und Bordeaux Angst ein. Ein Saisonauftakt mit zwei Niederlagen in Serie bedeutete im französischen Fußball zuletzt allzu oft das Platzen aller Meisterschaftsträume. Das Kunststück, am Ende dennoch ganz vorne zu landen, schaffte zuletzt OGC Nizza – in der Saison 1950/51.

«Müssen sich OM und Bordeaux vom Titel verabschieden?», fragt das Fachmagazin «France Football». Der neue Bordeaux-Coach Jean Tigana sagt: «Bei meinen Spielern gibt es ein echtes psychologisches Problem. Sie schaffen es nicht, sich auf dem Feld zu befreien.»

Die «Marineblauen» um Nationalelf-Spielmacher Yoann Gourcuff kassierten vor 32 000 Zuschauern im heimischen Stadion Jacques Chaban-Delmas eine verdiente Niederlage. Für die Gäste trafen der Norweger Daniel Braaten und Etienne Didot. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Bordeaux erzielte der Tscheche Jaroslav Plasil.

In Caen konnten Youssef El-Arabi, Sambou Yatabaré und Ismaïla N'Diaye Lyons Nationaltorwart Hugo Lloris bezwingen. Für die Gäste traf Bafetimbi Gomis zweimal. «Die Lage ist sehr ernst, wir müssen uns schnell verbessern», fordert Lyon-Coach Claude Puel. Auch Marseille-Trainer Didier Deschamps meinte: «Ich kann wirklich nicht leugnen, dass die Situation schlimm ist.»

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