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Lissabon

Ligachef in Portugal schmeißt hin

dpa

Zoff im portugiesischen Fußball: Liga-Chef Herminio Loureiro ist im Streit mit dem Landesmeister FC Porto und dem Nationalverband FPF zurückgetreten. Er nehme seinen Hut aus Protest gegen die Reduzierung der Sperren zweier Porto-Profis.

«Die Folgen dieses Urteils gehen weit über die Sportgerichtsbarkeit hinaus», sagte Loureiro zur Begründung nach Medienberichten. Das Disziplinarkommission des FPF hatte zuvor die von der Liga beschlossenen Sperren der Porto-Spieler Cristian Sapunaru und Hulk von sechs und vier Monaten auf vier und drei Spiele reduziert.

Der brasilianische Nationalspieler Hulk und der inzwischen an Rapid Bukarest ausgeliehene Rumäne Sapunaru hatten im Dezember nach einer Niederlage im Derby bei Benfica Lissabon (0:1) einen Wachmann im Kabinengang angegriffen und so schwer verletzt, dass der Mann ins Krankenhaus gebracht werden musste. Sie waren von der Liga deshalb gesperrt worden. Porto und Hulk, der aufgrund der Sperre 17 Liga-Spiele verpasste, wollen nun finanzielle Entschädigung fordern. Die «Drachen», die im Dezember noch Kopf an Kopf mit Benfica um die Tabellenführung gekämpft hatten, haben inzwischen auf Platz drei einen Rückstand von elf Punkten auf den vorne liegenden Erzrivalen.

«Wo würde der FC Porto heute in der Tabelle stehen, wenn beide Spieler nach kürzerer Sperre wieder zur Verfügung gestanden hätten», fragte jetzt die Porto-Clubleitung in einem Pressekommuniqué. Bei Benfica sieht man die Sache anders. Der Rücktritt von Loureiro schade dem gesamten portugiesischen Fußball, teilte der Verein mit. Man könne aber «die Frustration nachvollziehen, die Loureiro gespürt habe aufgrund der vielen Hindernisse, die man ihm im Kampf um die Moralisierung des Fußballs in Portugal in den Weg gelegt habe».

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